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Das war Running Company 2014 – Teil 1

40 careerloft-Mitglieder, 6 Unternehmen, 2 Tage, eine Stadt – oder kurz: Running Company 2014 in München!

Die Vorfreude auf unser Mega-Event war auf allen Seiten groß: Wir – das heißt Lorenz und Irena – kannten Running Company schon aus schwärmenden Erzählungen unserer Vor-Loftikanten und freuten uns deshalb natürlich umso mehr. Das Organisationsteam arbeitete wochenlang auf Hochtouren und auch viele careerloft-Mitglieder fragten regelmäßig danach, wann Running Company denn in diesem Jahr stattfände. Die Erwartungen waren also hoch – und sie sollten nicht enttäuscht werden. Thema der diesjährigen Running Company: deine perfekte Bewerbung!

Station 1: Mit Sixt zum perfekten Anschreiben

„Ich bringe die PS für Sie auf die Straße“, „Auf dem Weg zur Pole-Position“ – das sind Formulierungen, die für die Personalabteilung von Mobilitätsdienstleister Sixt zwar sicher nicht neu sind, aber dennoch von viel Mühe für ein kreatives Anschreiben zeugen. Als erste Station von Running Company konnte Sixt den Teilnehmern wertvolle Tipps und Tricks zum Thema Anschreiben auf den Weg geben: Eine Brücke von der eigenen Person zum Unternehmen zu schlagen ist immer ein guter Weg, um sich dem Unternehmen persönlich zu präsentieren. Ist das Anschreiben überzeugend, können manchmal auch vermeintliche Lücken im Lebenslauf ausgeglichen werden. Ob ein Anschreiben nun kreativ oder klassisch gehalten sein sollte, kommt ganz auf die Stelle, das Unternehmen und den Bewerber an. Wichtig aber ist, dass der Stil des Anschreibens sich im Lebenslauf wiederfinden sollte – sowohl im Design als auch inhaltlich.

Tipp von Sixt: Macht es dem Personaler leicht! Die Kontaktdaten auf jeder Seite anzugeben, spart beispielsweise jede Menge Zeit.

Bewerbungsunterlagen-Check bei Running Company 2014
Die Teilnehmer optimierten ihre Anschreiben und Lebensläufe

Station 2: EY checkt deinen Lebenslauf

Einen tabellarischen Lebenslauf – und sollte er auch noch so alt sein – hat wohl jeder Student in den Tiefen seines Computers abgespeichert. Wie genau dieser jetzt aufgefrischt werden sollte, lernten die Studenten an der zweiten Station von Running Company, der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Aber nicht nur Aufbau und Design des Lebenslaufs wurden thematisiert: Da die Umsetzung von der Theorie in die Praxis in puncto Lebenslauf von Person zu Person sehr unterschiedlich ist, bekam jeder Teilnehmer die Gelegenheit, seinen CV mit einem Personaler vor Ort zu besprechen und ein ganz persönliches Feedback zu erhalten. Klasse auch: Ein frisches Bewerbungsfoto vom Profi gab es noch obendrauf!

Tipp von EY: Der Lebenslauf sollte nicht chronologisch aufgebaut sein – nennt die wichtigsten und aktuellsten Fakten zuerst! Praxiserfahrung ist dabei im Zweifel wichtiger als das Studium.

Station 3: AC-Training bei Munich Re

Die erste Hürde ist geschafft: Die Bewerbungsunterlagen sind vom Unternehmen geprüft und für gut befunden worden. Dann flattert die Einladung zum Assessment Center ins Haus. Für viele Studenten ein absoluter Graus und für einige vielleicht sogar ein Grund, sich auf bestimmte Stellen gar nicht erst zu bewerben. Dass diese Angst aber zu großen Teilen unbegründet ist, lernten die Teilnehmer vor Ort bei Munich Re. Das Assessment Center bietet Unternehmen die Möglichkeit, den Bewerber über das Bewerbungsgespräch hinaus kennenzulernen und einzuschätzen. Mag ein Bewerber während des Interviews auch gut geschauspielert haben, über ein ganzes Assessment Center hinaus wird er das nicht durchhalten können. Ein klassisches AC enthält neben einem Interview auch Postkorbübungen, Rollenspiele, Gruppendiskussionen und einen Teil zur Selbstpräsentation.

Tipp von Munich Re: Eine gute Vorbereitung ist das A und O und nimmt einen Teil der Nervosität. Zum Trainieren gibt es (auch online) jede Menge Literatur.

Zwischenstopp: Mit careerloft hoch auf Touren

Auf der Kartbahn konnten die Teilnehmer von Running Company Vollgas geben
Abschluss des ersten Tages von Running Company 2014 auf der Kartbahn

Drei Unternehmen pro Tag, mit drei verschiedenen Themenschwerpunkten – das heißt auch: Kaum Zeit zum Luftholen. Gelegenheit dazu hatten Studenten und Unternehmensvertreter während unseres Abendprogramms: Es wurde gemeinsam geschlemmt, gequatscht und natürlich genetzwerkt. Hatte man Fragen zu einem der teilnehmenden Unternehmen, so bot sich hier nochmals die Möglichkeit, diese im Zwiegespräch mit Personalvertretern zu stellen. Zu gemütlich wurde es aber nicht: Auf der angrenzenden Kartbahn wurde der Adrenalinspiegel noch einmal auf Hochtouren gebracht und das ein oder andere enge Rennen ausgetragen. Spektakuläre Crashs waren keine Seltenheit

Unser Tipp: Gas geben!