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Sticks & Stones 2015: Loftis zwischen Einhörnern

Manche Jobmessen sind wegen ihrer Monotonie geradezu berüchtigt: Gähnende Menschen in Anzügen, überladene Infotafeln und ein Meer aus Jobangeboten, die sich alle verdächtig ähnlich sind. Das hat auch Stuart Cameron, Gründer der Uhlala GmbH, gemerkt und sich gedacht, dass etwas neues her muss.

So veranstaltet er seit 2013 erfolgreich die Sticks & Stones Karrieremesse, hier liest du unsere Erfahrungsberichte vom letzten Jahr (Teil 1, Teil 2).

Loftikanten auf Sticks & Stones 2015
Unsere Loftikanten auf der Sticks & Stones 2015

Versteht sich von selbst, dass wir uns die Messe mit den Einhörnern auch dieses Jahr nicht entgehen lassen konnten. Hier siehst du, welche unserer Partnerunternehmen am Start waren und welche Rolle Diversity dort spielt.

 

 

 

The Boston Consulting Group

Für BCG ist ganz klar: Diversity kommt von innen. So seht ihr im Gif, was die Mitarbeiter gemacht haben, bevor sie zu Beratern wurden. BWL und Management pur? Denkste! Je vielfältiger desto besser. Wer in der schnelllebigen Wirtschaftswelt von heute beraten will, der sollte wissen, was interdisziplinäres Denken ist. Wir haben gelernt: Berater sind längst nicht mehr die verstaubten Zahlenschubser, sondern vielmehr ein buntes Volk aus Querdenkern und Quereinsteigern. 

E.ON

Für E.ON ist Vielfalt ein fundamentales Element auf dem Weg zur Energiewende. Das Motto: „Ohne Vielfalt geht´s nicht!“ Längst ist das Thema in den Leitlinien des Unternehmens fest verankert und wird aktiv umgesetzt, beispielsweise durch den aktuellen Schwerpunkt in der Förderung von Frauen in Führungspositionen.

EY

Als internationales Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Managementberatungsunternehmen nahm EY bisher als einzige der Big Four an der Karrieremesse Sticks & Stones teil. Das Unternehmen engagiert sich zudem intensiv im Beirat der PrOUT@Work-Stiftung. Mit Augenzwinkern machte das EY-Team am Stand auf die denkbar buntesten Mischungen in Unternehmen aufmerksam und plädierte so für eine Überwindung von starren Kategorien: Homosexuelle Singleväter, zugewanderte taubstumme Atheisten und polygame Vegetarier. 

Hogan Lovells

Hogan Lovells abstrahierte das Thema auf die Welt der Juristen. Um Diversity zu veranschaulichen, tragen Hogan Lovells´ beliebteste Messe-Artikel, die Richter-Enten, einen Regenbogenschal. Dieser Regenbogenschal signalisiert die Offenheit und Gleichberechtigung von Hogan Lovells gegenüber Mitarbeitern und Mandanten, unabhängig von sexueller Ausrichtung, Herkunft, Alter und Geschlecht. Jeder wird toleriert, wie er ist.

Munich Re

Ex-Loftikant und Munich Re Praktikant Philipp (rechts im Bild) und sein Kollege Max, Consultant Talent Sourcing bei Munich Re und Euer Ansprechpartner auf careerloft, zeigen auf ihren Collagen die Dynamik von Menschen mit völlig unterschiedlichen Charaktereigenschaften. Munich Re steht für Vielfalt – nicht nur in Deutschland, sondern auf nahezu dem gesamten Globus. Und genauso international und vielfältig sind die Karriereoptionen des Rückversicherers.

SAP

Am Stand von SAP wurden die beliebten Frisbees kurzerhand als neuartiges Medium genutzt, mit dem die Mitarbeiter ihre Meinung zum Thema Diversity äußerten. Vier Kollegen, vier Frisbeescheiben, vier Buchstaben: „COOL“ zeigen die Platten. Langweilige Programmierer bei SAP – im Leben nicht!

Deutsche Telekom

Das Team der Telekom zeigte Körpereinsatz, als es darum ging, sich selbst als Teil der Vielfalt beim Arbeitgeber zu präsentieren. „Diversity“ buchstabierten die zehn Teammitglieder und das mit jeder Menge guter Laune. Das Netzwerk der Telekom zum Thema nennt sich „queerbeet“ und bildet einen Anlaufpunkt für alle sexuellen Ausrichtungen in dem großen Konzern.