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Am Arbeitsplatz der Zukunft – Das SAP Innovation Center

SAP Innovation Center Opening in Potsdam – und ich war dabei.
Arbeitsplatz der Zukunft: SAP Innovation Center
Arbeitsplatz der Zukunft: SAP Innovation Center

Ihr kennt sie wahrscheinlich alle: Videos von Unternehmen, die die tollsten Büros versprechen, mit ultra-stylish eingerichteten Arbeitsplätzen, die eigentlich schon gar nicht mehr als solche deklariert werden können. Und ich kann euch sagen, ich war an genau so einem Ort. Er existiert tatsächlich – und das hier in Deutschland! Dafür müsst ihr nur mal ein wenig raus aus Berlin nach Potsdam fahren, in die wunderschöne Idylle des Jungfernsees. Dort angekommen erwartet euch ein Arbeitsplatz, der es in sich hat: Das SAP Innovation Center.

Der Arbeitsplatz der Zukunft

Julia im SAP Innovation Center in Potsdam
Loftikantin Julia im SAP Innovation Center in Potsdam

Beim Besuch des SAP Innovation Centers hat mich der Activity Room besonders in seinen Bann gezogen, denn er lässt für einen Sportfreak wie mich keine Wünsche offen und erinnert außerdem ein wenig an die Sporthallen aus der Schulzeit – wäre nicht das moderne Design: Neben Kletter- und Sprossenwand gibt es Bänke und viele andere Sportgeräte, die ich natürlich gleich ausprobiert habe. Ruhe und Entspannung findet man im SAP Innovation Center hingegen im Obergeschoss. Dort gibt es neben einem Kickertisch sogar Schaukeln! Wie cool ist das denn bitte? Das innovative Konzept des Großraumbüros wird im gesamten Haus weitergeführt. Überall gibt es clevere, flexible Accessoires wie Lampen oder Steckdosen, die es ermöglichen, von jetzt auf gleich einen Arbeitsplatz einzurichten. Damit jedoch nicht genug: Da es bei SAP üblich ist, auch mal ungestört telefonieren zu müssen oder mit höchster Konzentration zu arbeiten, gibt es sogenannte Thinktanks. Schallgeschützt, sodass weder Geräusche nach innen noch nach außen dringen können. Alles in allem ist so – meiner Meinung nach – für jeden Geschmack der optimale Arbeitsplatz dabei.

Spannende Vorträge und Anekdoten

SAP Infografik "Work & Diversity"
Work & Diversity bei SAP

Die Eröffnungsfeier des SAP Innovation Centers war ebenso beeindruckend. Einem unglaublich leckeren Frühstück folgten die Eröffnungsreden von den zwei SAP Innovation Center Geschäftsführern Dr. Jürgen Müller und Jens Krüger, die diesen ereignisreichen Tag mit wunderbaren Anekdoten füllten. So wollte selbst Jürgen Müllers Oma das SAP Innovation Center am liebsten gar nicht mehr verlassen und direkt einen Arbeitsplatz beziehen. Der Ministerpräsident Brandenburgs, Dietmar Woidke, meisterte seine Rede ebenfalls äußerst souverän auf Englisch. Im Anschluss daran begeisterte Hasso Plattner die Zuhörer. So erzählte er etwa die Geschichte seines ersten Masteranden, der ganz zielgerichtet nach seinem Abschluss in die USA ging und dort zu einem reichen Mann avancierte: Es handelt sich dabei um einen Mitgründer von Instagram! Mehr muss nicht gesagt werden. Den Abschluss machte Vishal Sikka. Als Mitglied des Vorstands der SAP AG und des Global Managing Boards verantwortet er alle SAP-Produkte und –Innovationen.

Innovative Projekte

Den Rest des Tages verbrachte ich damit, viele interessante SAP Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und ihre Projekte kennenzulernen. Da es den Rahmen sprengen würde, jedes einzelne zu erläutern, gebe ich euch einen Einblick in zwei der vor Ort vorgestellten Konzepte.

Zunächst traf ich Marie Andrée Barthelemy und Janine Schneider am Stand von work&diversity. Die gebürtige New Yorkerin Marie kümmert sich bei SAP mit viel Engagement um Diversity-Themen. Sie stützt sich dabei auf vier Säulen:

- Gender Intelligence
- Different-abled (der Arbeitsbegriff seitens SAP für Menschen mit Handicap)
- Cultural Intelligence
- Cross Generational Diversity

Außerdem hat sie verschiedene Projekte auf die Beine gestellt, wie etwa einen Tag für IT-interessierte junge Mädchen in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Gymnasium, der sehr erfolgreich verlief und einmal mehr zeigte, wie früh man heutzutage damit anfangen kann, gerade Mädels für einen Arbeitsplatz im MINT-Bereich zu begeistern. Dank Marie gibt es zudem einmal im Monat ein interkulturelles Mittagessen, denn inzwischen sind über 20 Nationen bei SAP vertreten. Janine, Talent Acquisition Consultant, hat mir zusätzlich noch das Zusammenspiel von work&diversity näher erläutert. Sie ist überzeugt davon, dass durch Transparenz des Arbeitsgebers und Transparenz in der Unternehmenskultur, die auch durch spezielle Recruiting-Events geschaffen wird, das Vertrauen in den Arbeitgeber wächst. Durch das Zusammenspiel von Engagement und Recruiting sowie Austausch und Bildung wird laut Janine erst die Basis für work&diversity geschaffen.

Ein weiteres äußerst überzeugendes Projekt wurde mir von Ole Lilienthal vorgestellt. Sein Team um das ProjektPlayers Performance hat sich mit dem Tracken von Fußballern auseinander gesetzt. Dieses wird aktuell noch mit der TSG 1899 Hoffenheim getestet und ist auch dort bisher nur während des Trainings zugelassen. Die Spieler werden dabei zunächst mit Sensoren ausgestattet. Ebenso der Ball, dessen Entwicklung schon einige Zeit in Anspruch nimmt, da die Spieler jeden noch so kleinen Unterschied bemerken. Durch Sender am Spielfeldrand ist eine Echtzeitanalyse und auch eine Auswertung der Messdaten nach dem Training möglich. Das Projekt Players Performance wird zudem durch das Projekt Players Portal ergänzt, bei dem eine Art Setcard über einzelne Spieler angelegt werden soll. Beide zusammen bieten dem Trainer einen umfangreichen Überblick über seine Spieler und ihre Leistung. Es gab bereits Gespräche mit dem DFB und auch internationale Vereine sind an der Technik  interessiert. Ich bin sehr gespannt, was daraus wird.

Insgesamt eine super interessante und ereignisreiche Veranstaltung. Ein toller Arbeitsplatz, wo man sich definitiv gut selbstverwirklichen kann. Der Arbeitsplatz der Zukunft eben. 

Und wenn ihr euch nun vorstellen könnt, im SAP Innovation Center zu arbeiten, gibt es hier alle offenen Stellen bei SAP.