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Karriere in der Modebranche: Bei P&C gehen Ein- und Verkauf Hand in Hand

„Fashion meets Future“ - Mode trifft Zukunft. Der Titel des P&C Events hätte das Motto der Woche gewesen sein können. Vom 06. bis 10. Juli 2015 drehte sich alles in Berlin um ein einziges Thema: Mode.
Gruppenfoto der Teilnehmer
Studenten aus ganz Deutschland kamen in Berlin zusammen.

Es war Zeit für die Fashion Week 2015, Zeit für aktuelle Trends, und damit die perfekte Zeit für ein P&C Event. Aus ganz Deutschland kamen Studenten in Berlin zusammen, um an dem Event  „Fashion meets Future“ teilzunehmen.

Ein Gespür für Menschen

Wer sich schon mal mit dem Handel auseinander gesetzt hat, der weiß, dass der Verkauf das Kerngeschäft ist. Zum Einstieg in die Fachthemen erzählte uns Tilo Hellenbock, Director Retail Management, von seinem Werdegang und den Tätigkeiten in diesem Bereich. Im Verkauf ist ein gewisses Gespür für Menschen essenziell, um Bedürfnisse der Kunden zu erkennen und Bedarf wecken zu können. Dieses Gespür für Menschen wird erst recht als Store Manager/Geschäftsleiter benötigt. Als Führungskraft beschäftigt man sich hier mit Recruiting, Personaleinsatzplanung und Mitarbeitermotivation.

Was würdest du tun, wenn du für Peek & Cloppenburg einkaufen dürftest?

Verkauf wäre aber nicht möglich ohne den Einkauf von Ware – das ist die andere Seite des Handels und war Schwerpunkt des diesjährigen Events. So mussten wir uns am ersten Tag einem Case zu den Herausforderungen der Marken- und Standortplanung stellen: „Welche Marken würdet Ihr in der kommenden Saison für die Herren-Premium-Kollektion einkaufen? Wie würdet Ihr die Ware auf die Häuser des Unternehmens verteilen? Plus, pari oder minus – also mehr, gleich viel oder weniger als im Vorjahr?“, diese und andere Fragen stellten uns die P&C-Unternehmensvertreter. Zur Hand bekamen wir eine Liste mit Kennzahlen, die es uns ermöglichten die Performance verschiedener Marken und Häuser zu beurteilen.

Gruppenarbeit beim Event "Fashion meets Future"
Eine Herausforderung, sich schnell in die neue Materie einzuarbeiten.

Wir hatten „nur“ eine Stunde Zeit, um uns in Gruppen von fünf oder sechs Leuten zu organisieren, die Kennzahlen zu verstehen – gar nicht so einfach – und sie für uns zu priorisieren. Auf dieser Basis trafen wir unsere Entscheidungen.

Ganz schön viele Zahlen ...

Zu Beginn drohten wir im Zahlenchaos zwischen betriebswirtschaftlichen Faktoren zu versinken – kurze Erklärungen der Kennzahlen durch Falk Isenbügel, Senior Buyer und Collection Manager, konnten das gerade noch verhindern. ;)

Es war eine große Herausforderung, sich in solch kurzer Zeit in die neue Materie einzuarbeiten, aber es hat auch riesigen Spaß gemacht. Durch mein vorheriges Event mit P&C, bei dem wir den ganzen Tag eine Retail Buyerin begleiten durften, war mir bewusst, mit was für praxisnahen Aufgaben und Materialien wir es hier zu tun hatten! 

Der Showdown

Eine Gruppe von Teilnehmern präsentiert ihre Ergebnisse.
Auf die einstündige Vorbereitung folgte die Präsentation der Ergebnisse.

Der Puls blieb auch weiterhin hoch, denn auf die einstündige Vorbereitung folgte die Präsentation der Ergebnisse. Wir waren als letzte Gruppe an der Reihe. Jeder weiß, dass das seine Vorteile und Nachteile hat. Der Nachteil: Wir mussten besonders lange zittern. Als wir dann endlich vorne standen, verflog die Zeit und zehn Minuten erschienen unglaublich kurz. Mit dem positiven Feedback der Fachjury konnten wir uns endlich wieder entspannen. Kompliment auch meinerseits an alle Teilnehmer – das Zuhören wurde bei keiner Gruppe langweilig!

Zeit zum Reden

Nun war es Zeit, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Jeder Teilnehmer hatte nach dem Case noch die Chance, ein Einzelgespräch mit einem Mitarbeiter von P&C zu führen und sich so ganz individuell zu informieren. Alle anderen widmeten sich während dessen dem Get-together. Wir blieben von Regen verschont und konnten uns bei einem leckeren BBQ mit anderen Teilnehmern und Unternehmensvertretern im Sommergarten unterhalten.

Fashion meets Future goes Fashion Week

Besucher der Messe schauen sich Kleidung an.
Zu Besuch auf der PREMIUM, einer exklusiven Mode- und Ordermesse.

Am nächsten Tag ging es gemeinsam zur PREMIUM, einer exklusiven Mode- und Ordermesse. Hier wurden rund 1400 Kollektionen vieler High-Fashion Labels präsentiert. Zunächst trafen die Teilnehmer auf zwei Retail Buyer, die die Besonderheiten ihres Berufs, ihr Aufgabenfeld und ihren Arbeitsalltag erläuterten. Sie führten die Teilnehmer im Anschluss zu zwei der Marken, die für sie besonders interessant sind. Dann hatten die Teilnehmer etwas Zeit, um sich selbst ein Bild von der Messe zu machen und sie allein zu erkunden, bevor sie auf den Divisional Director Buying von ANSON’S, mit mittlerweile 20 Häusern Deutschlands größter Spezialist in Herrenbekleidung, trafen.

„Welche Trends sind Euch aufgefallen? Was gab es an Besonderheiten? Wie hat sich die Mode in Euren Augen weiterentwickelt?“ Das waren Fragen, die den Teilnehmern in der Gesprächsrunde gestellt wurden. Die Antworten werden wir alle dann vermutlich im nächsten Jahr auf den Straßen sehen – und natürlich bei P&C. ;)

Deine Kim