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Kamingespräch für Männer – mit etwas Mode und viel Management

Das Kamingespräch mit der Peek & Cloppenburg KG war eine Premiere – für mich und für careerloft: Zum ersten Mal fand ein Event ausschließlich für Männer statt.

Vertreter eines der erfolgreichsten familiengeführten Modeeinzelhändlers gaben uns Einblicke in die Modewelt und die Karrieremöglichkeiten für Männer.

Mythos: Nur mit Modevorbildung ist ein Einstieg möglich!

Kamingespräch mit P&C für Männer mit einem Gespür für Mode
Männer in der Modewelt: Kamingespräch mit P&C

Das Peek & Cloppenburg Motto „Jeden Menschen in jeder Lebenslage mit ihrer Mode abzuholen“ gilt auch für die Einstiegsmöglichkeiten: „Es ist ein Mythos, dass bei Peek & Cloppenburg nur Bewerber mit Modehintergrund Einstiegsmöglichkeiten haben!“, stellt Dag Sommerkamp, HR-Manager Einkauf/Brands, klar.

Die Vielfalt der Bewerber, die bei Peek & Cloppenburg einsteigen, hat mich überrascht. Was hat Peek & Cloppenburg beispielweise mit Investmentbanking oder Riskmanagement zu tun? Auf den ersten Blick nicht sehr viel. Auf den zweiten Blick zeigt es die Vielfalt der Bewerber, die bei Peek & Cloppenburg einsteigen – wie zum Beispiel  Ramyar Fazlinejad. Während seiner Schulzeit war Ramyar zwar bereits Aushilfskraft bei ANSON’S – einer Tochtergesellschaft von Peek & Cloppenburg – hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings das Ziel, Investmentbanker zu werden. Nach dem Abitur trat er deswegen sein Studium „Business Studies“ mit dem Schwerpunkt Finance in London an.  

Vom Investmentstudent zum Einkäufer

Männer, Mode, Networking: Kamingespräch mit P&C
Networking in entspannter Männerrunde beim Kamingespräch mit P&C

Während des Studiums wurde Ramyar schnell klar, dass er sich doch intensiver mit der Modebranche beschäftigen wollte. Im fortgeschrittenen Studium wurde Ramyar deswegen Teil des Junior Trainee Programms von Peek & Cloppenburg, bei dem er nebenbei in einem Verkaufshaus jobbte. In diesem Rahmen absolvierte er zusätzlich nicht nur einige Seminare, sondern hatte auch die Gelegenheit, ein Praktikum innerhalb des von der Universität angebotenen Placement Years zu absolvieren. Danach schrieb er auch seine Abschlussarbeit mit Peek & Cloppenburg mit dem Schwerpunkt auf der Eigenmarke McNeal. Spätestens jetzt hatte ihn die Modebranche endgültig überzeugt. Er blieb McNeal treu und stieg als Junior Sourcing Buyer für die Bereiche Accessoires und Schuhe  ein. Bereits nach kurzer Zeit stieg er zum Sourcing Buyer auf. Nach mehreren Stationen bei McNeal wechselte er als Senior Buyer/Product Coordinator zurück zu Peek & Cloppenburg, wo er für den Einkauf der Eigenmarken Abrams und Montego zuständig war. Heute ist er Merchandise Buyer für den Bereich Herren Boutique & Young Fashion (Diesel, G-Star etc.) für die Länder Deutschland, Belgien und die Niederlande. In dieser Position beschäftigt er sich nicht nur mit dem reinen Einkauf, sprich der Bestückung der Stores, die Beschaffung der Ware aus den Produktionsländern ist ebenso ein Teil der Aufgaben.

Auf Nachfrage, ob sein Financial-Studium nicht zielführend im Hinblick auf seine jetzigen Aufgaben war, verneint er vehement: Seine jetzige Tätigkeit fordere Zahlenaffinität, gutes Zeitmanagement sowie sehr gutes analytisches Verständnis. Darüber hinaus beinhaltet die Tätigkeit eine große strategische Komponente. Das Beste an seiner Arbeit ist jedoch, dass er „an einem Produkt arbeitet, das ich liebe!“

Drei Wege zu Peek & Cloppenburg

Ein Gespür für Trends in der Mode: Kamingespräch mit P&C in Berlin
Modebewusst waren die Teilnehmer auf jeden Fall!

Neben dem Junior Trainee Programm, das sich an Studenten während des Studiums richtet, ist auch ein Einstieg über das Fashion Management Programm (für die Kernbereiche Verkauf und Einkauf) oder das General Management Programm (für die Zentralbereiche wie Controlling, Personal, Marketing, etc.) möglich: Diese beiden Programme richten sich an Bewerber mit abgeschlossenem Studium. Beide Traineeprogramme vereinen eine schnelle Übernahme von Verantwortung, die kurze Dauer von acht Monaten sowie von Anfang an unbefristete Verträge. Auf die Programme können sich sowohl Bachelor- als auch Masterstudenten bewerben.
Ziel ist es, nach der Traineezeit als Nachwuchsführungskraft im Einkauf, Verkauf oder der Zentrale zu arbeiten. Trotzdem ist der Karriereweg nicht in Stein gemeißelt: Durch wiederkehrende Laufbahngespräche ist es möglich, auf neue Interessen einzugehen und seine Laufbahn dementsprechend zu entwickeln. „Auf Basis der individuellen Stärken und in Abstimmung mit dem Personalbereich ist vieles möglich!“, merkt Dag Sommerkamp an. Prinzipiell kann man also in fast jedem Unternehmensbereich – sei es Einkauf, Marketing, Controlling oder E-Commerce – seine berufliche Zukunft gestalten.

Auch während des Studiums bietet sich die Möglichkeit, durch Praktika in verschiedenen Bereichen einen ersten Einblick zu gewinnen.

Wie ihr seht, gibt es bei Peek & Cloppenburg weit mehr als nur die Option, als Mitarbeiter im Verkauf zu arbeiten. Und eine Modevorbildung wird auch nicht zwingend vorausgesetzt. Ganz im Gegenteil, bei Peek & Cloppenburg gibt es eine Vielzahl an Chancen, sich beruflich zu entwickeln – natürlich auch für Männer.

Euer Lorenz