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München trifft Berlin – Kamingespräch mit Munich Re Vorstand im Loft

Laura Farrenkopf 22.12.2015
Als führender Experte betreibt Munich Re Risiko-Management auf der ganzen Welt. Was das konkret bedeutet, verriet Vorstandsmitglied Doris Höpke beim Kamingespräch in Berlin.
Teilnehmerin beim Kamingespräch mit Munich Re
Austausch beim Kamingespräch mit Munich Re

Versicherungen sind eine absolute Notwendigkeit in unserer Gesellschaft. Sie stillen eines unserer Grundbedürfnisse: das Bedürfnis nach Sicherheit. Allerdings muss ich gestehen, dass ich von Versicherungen nicht besonders viel verstehe, geschweige denn von RÜCKversicherungen. Umso lehrreicher und interessanter war das Kamingespräch mit Doris Höpke, Vorstandsmitglied von Munich Re, am 9. November in unserem Loft.

Gegen 15 Uhr trudelte eine bunt gemischte Teilnehmergruppe im Loft ein. So tauschten sich unter anderem Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker oder Juristen mit den Vertretern von Munich Re über den Rückversicherer aus. Zu den Juristen zählte auch Ehrengast Doris Höpke. Im Kamingespräch berichtete sie über Munich Re und ihre Rolle als Vorstandsmitglied.

„Wenn ich Flugzeuge versichere, warum nicht auch Satelliten?“

Doris Höpke beschreibt Munich Re als konservativen Risk-Manager. Wobei konservativ hier den Umgang mit Risiken meint und nicht das Arbeitsumfeld bei Munich Re. Im Vordergrund steht immer der Mensch. Um ihm maximale Sicherheit gewährleisten zu können, handelt der Rückversicherer immer mit hundertprozentigem Fachwissen. Gleichzeitig wird bei Munich Re aber auch auf ein gutes Maß an Vision gesetzt, um Ereignisse einzukalkulieren, bevor überhaupt etwas passiert ist. So muss sich ein Mitarbeiter etwa auch eine Welt ohne Ampeln, Banken und Autos oder – wie vor vielen Jahren – mit Satelliten vorstellen können.

Experten mit geistiger Flexibilität gesucht

Über die fachlichen Qualifikationen hinaus, sollten die Mitarbeiter von Munich Re in der Lage sein, Gegebenheiten auch auf andere Fragestellungen zu übertragen: „Umschalten als Grundfunktion“ solle man mitbringen, so Höpke, um die Probleme der Kunden lösen zu können. Außerdem seien Mut, Respekt und ein hoher Anspruch an Qualität gegenüber allen Aufgaben wichtig für die Arbeit bei Munich Re.

Als Juristin im Vorstand von Munich Re

Snackpause beim Kamingespräch mit Munich Re
Snackpause

Diese Ansprüche stellt Doris Höpke nicht nur an ihre Mitarbeiter, sondern bei all ihren Aufgaben auch an sich selbst. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften und dreieinhalb Jahren beim HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V.a.G. verschlägt es sie 1999 zur Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Seit Anfang Mai 2014 ist sie Teil des Vorstands von Munich Re und für das Ressort Health verantwortlich. Die Vorstandsrolle unterscheide sich nicht wesentlich davon, einen Geschäftsbereich zu leiten, sagt sie. Neben Spaß bei der Arbeit habe sie stets auf Abwechslung und ein gesundes Privatleben wert gelegt. Und daher gab sie auch den Teilnehmern des Kamingesprächs etwas mit auf ihren Karriereweg: Sich ebendiesen Spaß auf allen Stationen zu bewahren.

Live-Cooking zum Ausklang

Zur Abrundung des Nachmittags wurde mal wieder live im Loft gekocht. Bei frisch gekochtem Essen konnten die Teilnehmer alle noch offenen Fragen rund um Karriere bei Munich Re loswerden und in geselliger Runde Kontakte knüpfen. Stefanie und Cynthia, zwei Trainees des Munich Re International Graduate Trainee Programme, haben dabei Fragen zu dem spannenden Einstiegsprogramm von Munich Re aus erster Hand beantwortet.

Ein spannender Tag ging zu Ende. Ich bekam tiefe Einblicke in die Welt der Rückversicherungen – eine Welt, mit der ich vorher kaum Berührungspunkte hatte und die ich jetzt ein bisschen besser verstehe.

Hoffentlich bis bald

Eure Laura