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Recruiting bei Merck: Auf der Suche nach dem Perfect Fit

Sarah Grewing 22.10.2015
Während sich früher Bewerber beim Unternehmen bewarben, geht der Trend heute in die umgekehrte Richtung: Qualifizierte Bewerber mit ausgefallenem Profil sind gefragt und können sich auf dem weltweiten Arbeitsmarkt die besten Arbeitsplätze aussuchen.

Recruiting-Spezialisten bilden dabei die Brücke zwischen den Anforderungen des Unternehmens und den Wünschen potenzieller Mitarbeiter – eine spannende Tätigkeit, die Fingerspitzengefühl erfordert.

Recruiting im Außeneinsatz

Damien Renaut im Gespräch auf einer Messe.
Damien Renaut, European Recruitment Specialist bei Merck

Besonders als Naturwissenschaftler musst du dir keine großen Sorgen machen, dass du nach dem Studium keinen Job finden könntest. Die Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland 2015 prognostiziert für die nächsten fünf Jahre einen steigenden Bedarf an Naturwissenschaftlern. Den hat auch unser Partner Merck. Die Recruiter des Chemie- und Pharmaunternehmens sind daher vor allem auf Messen unterwegs, um aktiv mit interessanten Kandidaten in Kontakt zu treten. „Das Forum Labo & Biotech in Paris ist eine der wichtigsten Fachmessen Europas für Laborfachpersonal“, erklärt Damien Renaut. Der European Recruitment Specialist ist für Merck auf der Suche nach vielversprechenden Nachwuchskräften. „Auch Veranstaltungen wie der Discovery Day helfen uns, mit Studierenden ins Gespräch zu kommen“, sagt er. „Anstatt also am Schreibtisch zu sitzen und Bewerbungen zu sichten, bin ich im Recruiting-Außeneinsatz.“

Recruiting mit Fingerspitzengefühl

Stand von Merck auf einer Messe
Recruiting im Außeneinsatz

„Jede Position hat spezifische Anforderungen und jeder Kandidat hat andere Erwartungen. Ich muss den geeigneten Kandidaten für Merck begeistern und von Merck als Wunsch-Arbeitgeber überzeugen“, schildert Renaut seine Aufgabe. „Der wichtigste Teil des Recruitings ist es, Talente aktiv zu identifizieren und die Pipeline wertvoller Kandidaten auszubauen.“ Das verlange vor allem ein hohes Maß an Empathie. Der Recruiter müsse die Bedürfnisse der Nachwuchskräfte kennen und individuell auf diese eingehen: „Wo sich der eine Bewerber Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünscht, sucht der andere schnelle Aufstiegschancen. Der Recruiter muss wissen, was den Bewerbern wichtig ist. Ein innovatives und dynamisches Unternehmen in einer zukunftssicheren Branche kann da punkten“, weiß Renault.

Wie erfolgreiches Recruiting bei Merck konkret aussehen kann, schildern dir im Video Damien Renaut und Louise Webber, Director Global Programming, welche Renaut vor einigen Jahren für Merck gewinnen konnte.