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Tipps von den Merck Experten: Karriere als Naturwissenschaftler

Expertentipps und beliebte Fragen von Personalern

Naturwissenschaftler sind gefragte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt – auch abseits von Akademie und Forschung. So ist natürlich auch unser Partner Merck als eines der führenden Wissenschafts- und Technologieunternehmen stets auf der Suche nach begabten MINT-Nachwuchskräften.
#JobEinstiegNaWi, Teil 4 mit Merck
#JobEinstiegNaWi: Nützliche Tipps für deine Bewerbung von den Merck Experten

Doch das Gesamtpaket muss stimmen – und das beginnt mit einer überzeugenden Bewerbung. Zum Glück sitzen wir bei careerloft direkt an einer schier unerschöpflichen Quelle in Sachen Karrieretipps: Die Merck Experten Cathrin Enke, Head of Marketing Operations, Lab Specialties, und Christian-Hubertus Küchenthal, Head of R&D QLight Performance Materials, lieferten uns neben Tipps für die formale und inhaltliche Gestaltung von Bewerbungsunterlagen auch die ein oder andere Insider-Info.

1. Eine passende Stelle finden

Klingt logisch, ist aber nicht so einfach, wie viele denken. Naturwissenschaftler haben neben den klassischen Zielen Labor, Forschung und Entwicklung viele verschiedene Optionen. Gerade deshalb ist es wichtig, sich seine persönlichen Stärken und Schwächen bewusst zu machen und Ziele zu definieren. „Einen wichtigen Input liefern dabei Familie, Freunde und Bekannte. Sie schätzen persönliche Eigenschaften objektiver ein und können vielleicht auf Stärken hinweisen, die man selbst gar nicht bedacht hat“, so Cathrin Enke. Mit den gewonnenen Einsichten kannst du dich anschließend online auf Karriereportalen und in Jobbörsen nach passenden Stellenangeboten umsehen. Infos zu Unternehmen erhältst du wiederum auf den jeweiligen Unternehmenswebseiten oder Bewertungsportalen.

2. Das Anschreiben

Tatsächlich landen auf den Tischen der Merck Personaler nicht selten Bewerbungen mit leicht vermeidbaren Fehlern. Christian-Hubertus Küchenthal: „Die Unterlagen müssen unbedingt individuell an Unternehmen und Stellenprofil angepasst werden. Außerdem sollten sich Bewerber über die jeweiligen Unternehmensvorgaben für Bewerbungen informieren, kurz und knackig formulieren und sich auf das Wesentliche beschränken. Am Anfang des Anschreibens sollten diejenigen Eigenschaften und Erfahrungen angeführt werden, die für die angestrebte Stelle besonders relevant sind.“

3. Der Lebenslauf

Wohl der wichtigste Teil der Bewerbung, denn häufig werfen Personaler zuerst einen Blick auf den Lebenslauf, bevor sie sich überhaupt mit dem Anschreiben befassen. Auch beigefügte Arbeitszeugnisse werden zum Teil erst gelesen, wenn der Lebenslauf vielversprechend ist. Neben den Pflichtangaben solltet ihr daher unbedingt wichtige Stichpunkte aus der Stellenbeschreibung aufnehmen. Zu bisherigen Tätigkeiten und Praktika gehören zudem konkrete Aufgaben und Beispiele. Ebenso dürfen Hobbys und privates Engagement keinesfalls unterschätzt werden, denn sie vermitteln dem Recruiter einen Eindruck von deiner Persönlichkeit: „An dieser Stelle sollten insbesondere Nebentätigkeiten aufgeführt werden, die Qualifikationen für den Job mit sich bringen. Ein Kellnerjob erfordert zum Beispiel eine starke Belastbarkeit, die Tätigkeit als Babysitter zeigt Verantwortungsbewusstsein und die Mitgliedschaft im Verein ist ein Hinweis auf Teamfähigkeit“, erläuterte Cathrin Enke.

4. Das Bewerbungsfoto

Last but not least in der Bewerbungsmappe: Ein sympathisches Foto ist zwar keine Pflicht, hinterlässt jedoch einen guten Eindruck. Wenn du dich für ein Bild entscheidest, verwende ein aktuelles, professionelles Foto, das zur angestrebten Position passt und auf dem du authentisch und gepflegt wirkst.

5. Das Vorstellungsgespräch

Wenn deine Bewerbungsmappe überzeugen konnte, folgt sicher bald eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das A und O für das erfolgreiche Bestehen ist hier der erste Eindruck. Christian-Hubertus Küchenthals Tipp für die Kleiderwahl: „Orientieren Sie sich am besten an der zukünftigen Arbeitskleidung. Insgesamt sollte das Outfit sauber und gepflegt, nicht zu auffällig, aber doch etwas Besonderes sein. Mit einem schlichten und klassischen Business-Outfit kann man in der Regel nichts falsch machen.“

Für das Gespräch selbst – sei es persönlich oder telefonisch – ist das oberste Gebot: Vorbereiten! Informiere dich gut über das Unternehmen, stell dich auf Fragen zu deinen Unterlagen ein und überlege dir bereits Antworten. „Wir wollen zum Beispiel erfahren, warum der Bewerber sich für ein bestimmtes Praktikum entschieden hat. Auch eventuelle Lücken im Lebenslauf können thematisiert werden und sollten plausibel erklärt werden können“, verriet Cathrin Enke.

Beliebte Fragen von Personalern lauten:

  • Was qualifiziert Sie aus Ihrer Sicht für die Stelle?
  • Was bringen Sie an Mehrwert für die Position/das Unternehmen mit?
  • Welche Anforderungen übererfüllen Sie?
  • Was war die kritischste Situation, in der Sie sich je befunden haben?
  • Was macht Merck für Sie als Arbeitgeber interessant?

Auch für die berühmte Frage nach persönlichen Stärken und Schwächen hatte Frau Enke einen Tipp: „Klassische Antworten wie Perfektionismus oder Schokolade haben Personaler in der Regel schon unzählige Male gehört. Besser: Ehrlich sein, aber Schwächen nennen, die kein Ausschlusskriterium für die angestrebte Position darstellen!“

Ein abschließender Rat von Frau Enke und Herrn Küchenthal: „Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Versuchen Sie, den Bewerbungsprozess auch als ‚Learning and Development‘ zu betrachten und sich auf Aufgaben und Herausforderungen einzulassen!“

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