DE EN

Wo wir arbeiten, wo wir leben: Hogan Lovells in München

Hogan Lovells ist weltweit an mehr als 40 Standorten vertreten, darunter auch München. Die Landeshauptstadt Bayerns ist nicht nur die drittgrößte Stadt Deutschlands, sondern auch eine Weltmetropole der Kultur und des Sports. Ob Englischer Garten, FC Bayern München, Hofbräuhaus, Oktoberfest, Oper, Pinakotheken oder Viktualienmarkt – München hat für jeden Geschmack etwas zu bieten! Wir befragten Dr. Sebastian Polly, Senior Associate bei Hogan Lovells, zu seiner Arbeit und seinem Leben in der Landeshauptstadt.
Dr. Sebastian Polly, Senior Associate bei Hogan Lovells
Dr. Sebastian Polly, Senior Associate bei Hogan Lovells

Herr Dr. Polly, welche Tätigkeit üben Sie bei Hogan Lovells aus?

Als Senior Associate in der Praxisgruppe Produkthaftung berate und vertrete ich nationale und internationale Unternehmen aus der Automobil-, Chemie-, Elektronik- und Konsumgüterbranche. Meine Tätigkeit reicht von internationalen Produktrückrufen bis hin zu multinationalen Prozess- und Verteidigungsstrategien in Produkthaftungsfällen. Ein besonderer Fokus meiner Tätigkeit liegt zudem auf der Beratung zur Umsetzung europäischer Rechtsvorschriften zur Produkt-Compliance sowie in der Durchführung unternehmensinterner Untersuchungen.

Wie arbeiten Sie mit den anderen Standorten von Hogan Lovells zusammen?

Meine Tätigkeit erfordert täglich die Zusammenarbeit mit anderen Standorten und unseren Kollegen weltweit. Beispielsweise koordiniere ich derzeit einen Produktrückruf in 71 Ländern. Unter anderem arbeite ich hierbei mit Kolleginnen und Kollegen aus unseren Büros in Amsterdam, Brasilien, Budapest, Dschidda, Dubai, Ho-Chi-Minh-Stadt, Jakarta, London, Madrid, Mailand, Moskau, Paris Prag, Rio de Janeiro, Schanghai und Warschau zusammen. Hinzukommen weitere externe Anwaltskanzleien, unter anderem in Istanbul, Kiew, Neu-Delhi, Santiago, Sydney, Tel Aviv und Zürich.

Die Zusammenarbeit erfolgt auf Englisch und in erster Linie mittels E-Mail und Telefon. Unterschiede in den einzelnen Rechtsordnungen sowie kulturelle Besonderheiten stellen hierbei eine besondere Herausforderung dar, welche meine Tätigkeit abwechslungsreich und spannend macht.

Wo verbringen Sie – außer an Ihrem Arbeitsplatz – die meiste Zeit während der Arbeit? Und warum?

Je nach Einzelfall ist es oft notwendig, vor Ort bei Mandanten zu sein. Insbesondere bei Produkthaftungs-, Produktsicherheits- oder Produkt-Compliance-Mandaten sind Telefonkonferenzen oft nicht ausreichend. Um ein Produkt und das dahinterstehende Problem zu erfassen, sind beispielsweise Treffen mit Produktspezialisten, zum Beispiel aus der Entwicklungsabteilung, regelmäßig unverzichtbar.

Was ist Ihr Lieblingsort im Hogan Lovells Büro München?

Persönlich finde ich unsere Dachterrasse großartig. Ein kurzer Espresso in der Sonne mit Ausblick über München … perfekt!

Wo und womit stärken Sie sich am liebsten während der Mittagpause?

Im Umfeld der Kanzlei – allem voran im Lehel – gibt es zahlreiche asiatische, indische und italienische Restaurants, die ich sehr gerne besuche. Meine absoluten Geheimtipps behalte ich an dieser Stelle aber für mich, da ich ansonsten selbst keinen Platz mehr bekomme.

Dr. Sebastian Polly auf dem Oktoberfest mit Hogan Lovells Lebkuchenherz
Dr. Sebastian Polly auf dem Oktoberfest

Welchen Freizeitaktivitäten gehen Sie in München nach?

Sport ist für mich ein wichtiger Ausgleich! Soweit möglich gehe ich beispielsweise jeden Mittwoch zum Beachvolleyball in das Beach 38 am Ostbahnhof.

Mein Interesse für Sport teile ich mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen am Standort. So freut es mich, dass Hogan Lovells München sowohl eine Fußball- als auch eine Beachvolleyball-Mannschaft hat, die wöchentlich trainiert.

Was sind Ihre Empfehlungen und Geheimtipps für das Münchener Nachtleben?

In meinen Augen hat München für jeden Geschmack etwas zu bieten. Zugegebenermaßen bin ich eher selten im Ballett oder in der Oper. Wer aber für gute Live-Musik zu begeistern ist, sollte neben den eher großen Veranstaltungshallen – wie dem Zenith und der Olympiahalle – auch die zahlreichen kleineren Clubs der Stadt – wie das Backstage, die Muffathalle oder das Strøm – im Auge behalten.

Wer auf der Suche nach einer Bar ist, sollte unbedingt mal die Schellingstraße ablaufen. Ein guter Start in den Abend ist stets das Schall & Rauch.

Um in Clubs feiern zu gehen, ist das Viertel um den Lehnbachplatz immer einen Besuch wert. Dort reihen sich Clubs wie das Heart, das Pacha, das 089, das Max & Moritz sowie das Drella aneinander.

Vielen Dank für Ihre Tipps, Herr Dr. Polly!