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Wie debattiert man besser?

Bei „Debate It!“ lernen Schüler von Hogan-Lovells-Anwälten

Christian Focken 02.08.2017
Ein gutes Ausdrucksvermögen ist eine wichtige Kompetenz für das Berufsleben. Hier setzt ein gesellschaftliches Engagement von Hogan Lovells an. Die internationale Anwaltssozietät trainiert Schüler ehrenamtlich im Programm „Debate It!“. Kürzlich traten in Düsseldorf und München je zwei Schulen zum Debattierwettbewerb gegeneinander an.
Hogan-Lovells-Mitarbeiter mit Schülern aus Düsseldorf bei Debate it.
Hogan-Lovells-Mitarbeiter mit Schülern vom Leibniz-Montessori-Gymnasium und Friedrich-Rückert-Gymnasium aus Düsseldorf.

In Düsseldorf setzte sich das Leibniz-Montessori-Gymnasium gegen das Friedrich-Rückert-Gymnasium durch. Die Schüler diskutierten, ob es wöchentlich einen verpflichtenden Veggie-Day in öffentlichen Mensen wie denen von Schulen geben soll. In München stand die Frage zur Diskussion, ob man Sportveranstaltungen boykottieren soll, wenn die ausrichtenden Länder die Menschenrechte verletzen. Hier gingen die Schüler vom Lion-Feuchtwanger-Gymnasium als Sieger aus dem Debattier-Wettstreit hervor. Auf Platz 2 landeten die Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums.  

Hogan-Lovells-Mitarbeiter mit Gymnasiasten aus München, Projekt Debate it.
Hogan-Lovells-Mitarbeiter haben auch Schüler aus München im Programm „Debate It!“ trainiert.

Schon 400 Schüler geschult

Rund 400 Schüler von 8. und 9. Klassen haben an den Standorten der Sozietät in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München bisher an „Debate It!“ teilgenommen. 14 Runden stehen mittlerweile auf der Habenseite des Programms, das sich an Schulen wendet, deren Schüler aus unterschiedlichen Gründen weniger privilegiert sind. Dabei trainieren die Anwälte von Hogan Lovells mit den Schülern rund drei Monate in wöchentlichen Unterrichtseinheiten das freie Sprechen, ein überzeugendes Auftreten sowie geschicktes Argumentieren.

Training kommt an

Für Platz 1 und 2 gibt es jeweils einen Zuschuss zur Klassenkasse sowie – teilweise – Praktikumsplätze in der Sozietät. Ins Leben gerufen wurde das Programm in Deutschland im Jahr 2014 von Sabine Reimann, Partnerin bei Hogan Lovells.: „Wir freuen uns, dass Debate It! von den Schülern mit so viel Begeisterung angenommen wird und wir von Lehrern immer wieder hören, dass sich bereits nach kurzer Zeit deutliche Unterschiede im Auftreten und in den Noten bemerkbar machen.“

Jeder Mitarbeiter ist aufgefordert

2016 erhielt Hogan Lovells den deutschen CSR-Preis in der Kategorie „Mitarbeiterengagement“, unter anderem für Debate It! Das Engagement der internationalen Sozietät findet in den Bereichen Pro Bono Rechtsberatung, Vielfalt, Spenden, gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit statt. Seit Februar 2015 soll jeder Mitarbeiter weltweit mindestens 25 Stunden pro Jahr gemeinnützige Arbeit in einem Projekt der Kanzlei leisten.