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Hogan Lovells in Flammen – nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen!

Am 24. Juli war es endlich soweit: Das Event „Hogan Lovells in Flammen“ fand in Düsseldorf statt. Im Sky Office erwartete uns ein Abend der ganz besonderen Art.

Wer gewinnt den Praxisgruppen-Wettkampf?

Hogan Lovells in Flammen: Loftikantin Kim Bremer
Loftikantin Kim

Vor atemberaubender Kulisse mussten sich die Teilnehmer in Teams Aufgaben stellen, die nur mit Geschick, Kreativität, Teamfähigkeit und Schnelligkeit zu lösen waren. Wer baut das höchste Bierdeckel-Haus? Wer baut ein Nest aus Luftballons und Strohhalmen, welches ein Ei beim Absturz schützt?

Um solche Aufgaben erfolgreich zu meistern, musste sich jedoch erst einmal das passende Team finden. Eine unterhaltsame Angelegenheit, da die Teams nach einigen der verschiedenen Praxisgruppen bei Hogan Lovells aufgeteilt wurden. So vertrat je ein Associate eine in Düsseldorf vertretene Praxisgruppe. In fünfminütigen Pitches buhlten sie um die Gunst möglichst vieler begeisterter Teilnehmer für das eigene Team.

Und wer hätte es gedacht: Natürlich ist jede Praxisgruppe die beste, hat das coolste Team und die interessantesten Fälle auf dem Schreibtisch. Die folgenden Praxisgruppen nahmen an den Pitches teil:

Arbeitsrecht

Den Anfang machte der Fachbereich Arbeitsrecht. Es wurde verdeutlicht, wie lebensnah man im Arbeitsrecht arbeitet, aber auch, wie man innerhalb von drei Monaten auf eine Firmen-Handyrechnung von 30.000 Euro kommen kann. Daraufhin wurde erörtert, welche Möglichkeiten der Anwalt hat, seinem Mandanten – in diesem Fall ging es Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber – zu helfen.

Gesellschaftsrecht

Bei Unternehmensverkäufen geht es häufig um große Summen, und dafür braucht man schnell viele gute Leute in einem Team. Verdeutlicht wurde dies anhand des Verkaufs eines Berliner Start-ups. „Man entwickelt eine App, wartet drei Jahre, trinkt Club Mate und hofft, dass Google vorbei kommt.“ Bei diesen Verkäufen kommen dann die Anwälte ins Spiel. Da kann es um Summen von bis zu 500 Millionen Euro gehen.

Gewerblicher Rechtsschutz, Medien und Technologie

Auch in diesem Bereich geht es um Millionenbeträge, obwohl man die Wertgegenstände nicht einmal anfassen kann – hier geht es um Patente, Marken, Datenvolumen etc. Diese Immaterialgüter findet man mittlerweile in jedem großen Unternehmen. Besonders interessant: Die meisten Produkte hat man schon ein halbes Jahr auf dem Schreibtisch liegen, bevor sie überhaupt in Tech-Magazinen erscheinen, z,B. das aktuellste Smartphone. – zumindest im Idealfall. Man ist also vor allen anderen bestens über neue technische Entwicklungen informiert.

Immobilienwirtschaftsrecht

Sabine Reimann, Partnerin im Immobilienwirtschaftsrecht und Local Trainee Partnerin in Düsseldorf, hatte zuvor alle vorstellenden Associates angekündigt und ließ es sich nun auch nicht nehmen, den Pitch dieses Fachbereiches im Vergleich zu den anderen besonders enthusiastisch anzumoderieren. „Voll die parteiische Ansage“, war daher auch aus den hinteren Reihen lautstark und lachend von einem Kollegen zu vernehmen. Der Associate selbst erklärte uns während seines Pitches, dass man im Immobilienwirtschaftsrecht breiter aufgestellt ist als in jedem anderen Bereich, und viele der anderen Praxisgruppen dem Immobilienrecht zuarbeiten. „Gebäude haben einen Lebenskreislauf und in jeder Phase sind wir Anwälte dabei.“ Der Associate machte sich die Lage des Sky Offices zunutze und zeigte uns Gebäude, die von der Kanzlei schon betreut wurden. Geniale Aussicht!

Kartellrecht​

Das Kartellrecht erscheint häufiger in den Medien: Wer kennt den Film „Das Kartell“ oder den Drogenboss El Chapo? „Mit Drogen machen wir aber meist nicht so viel!“, wurde hier jedoch gleich festgestellt. Für das Kartellrecht benötigt man keine Insel-Juristen, sondern Allrounder. Denn hier wird mit verschiedensten juristischen Fachbereichen zusammengearbeitet. Außerdem geht es zwar nicht unbedingt um Drogen, dafür aber immer um aktuelle Themen: Mehl-Kartell, Zucker-Kartell, Bier-Kartell. Gerade Letzteres möchte ich als Studentin verhindert wissen.

Öffentliches Wirtschaftsrecht​

Die vorstellende Juristin betrat die Fläche mit den Worten: „Ich verlasse jetzt direkt die Sachebene.“ Sie lockte nämlich mit einer kulinarischen Tour, die sie für den Fachbereich organisiert (inklusive Weinprobe), und die jeder, der bis Mai 2016 bei Hogan Lovells in diesem Fachbereich anfängt, begleiten darf. Ein Grund mehr sich diesem Team auf Dauer anzuschließen: Kostenlose Toilettengänge an über 800 Standorten in Deutschland – denn ein Mandant betreibt die Toilettenanlagen an den Raststätten. Inhaltlich geht es im öffentlichen Wirtschaftsrecht um das Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft. Aus diesen Zusammenhängen ergibt sich häufig – auch in rechtlicher Hinsicht – ein besonders spannendes Tätigkeitsfeld.

Steuerrecht

Ein Arbeitsumfeld, das international ausgerichtet ist. Man arbeitet mit vielen ausländischen Standorten zusammen, häufig mit so genannten „Bad Banks“, und baut sich schnell ein weltweites Netzwerk auf. Trotzdem sollte man für das Steuerrecht eine gewisse Begeisterung mitbringen. Auch den Juristen vor Ort war klar, dass diese nicht jeder teilt. Sie selbst brachten jede Menge davon mit. Am Ende schienen allerdings die kulinarische Tour und die Toiletten-Flatrate die meisten Studenten überzeugt zu haben. Den Sieg trug trotzdem ein anderes Team davon. Ein Feuerwerk über der Rheinkirmes setzte dann den grandiosen Schlusspunkt von Hogan Lovells in Flammen!

Danke, liebes Hogan Lovells Team für dieses ganz andere und extrem lustige Event! Flammen hin, Flammen her – man merkt, dass ihr für eure Fachbereiche und Teams brennt!

Eure Kim