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Vom Anschreiben bis zum Assessment Center: Der Experience Day bei Fresenius

Beim Bewerbungstraining „Kickstart“ wurden 21 careerloft-Mitglieder bei Fresenius fit gemacht für den Ernstfall

Beim Bewerbungstraining „Kickstart“ wurden 21 careerloft-Mitglieder bei Fresenius fit gemacht für den Ernstfall. Fördermitglied Sarah Owsianski war dabei. Hier ist ihr Bericht.

Alle Stationen an einem Tag

Jedem von uns steht er nach dem Studium bevor: Der Bewerbungsprozess. Angefangen bei einem stringenten und aussagekräftigen Lebenslauf sowie einem Anschreiben, das bestenfalls originell aber dennoch nicht extravagant, klassisch aber dennoch nicht einfältig ist, damit es jedem Personaler sofort positiv ins Auge fällt. Gar nicht mal so einfach, hatten Mitarbeiter aus dem Human Resources-Bereich doch schon Tausende solcher Bewerbungsmappen vor sich liegen.

Haben wir dann die erste Hürde genommen, wird es nicht einfacher: Testverfahren, Assessment Center, Bewerbungsgespräch. Bei Fresenius hatten am 22. Januar 21 careerloft-Mitglieder aus dem Förderprogramm im Rahmen des Bewerbungstrainings „Kickstart“ die Möglichkeit, alle diese Stationen zu durchlaufen und von Personalexperten des Gesundheitskonzerns wertvolle Tipps zum Bewerbungsverfahren zu erhalten.

Bad Homburg, 9.30 Uhr

Aufwärmen für das Bewerbungstraining mit Fresenius
Warm-up fürs Bewerbungstraining mit Fresenius

Nach teilweise stundenlangen Zugfahrten am frühen Morgen trudelten die Studenten aus ganz Deutschland voller Erwartungen im Fresenius Conference Centre in Bad Homburg ein. Wir wurden von Christian Meser, Referent Personalmarketing und careerloft-Ansprechpartner, begrüßt und durch den Tagesablauf geführt, bevor es endlich so richtig losging. Nachdem uns veranschaulicht wurde, was Fresenius als weltweit bedeutender Gesundheitskonzern für Querdenker aus allen Studienrichtungen zu einem attraktiven Arbeitgeber macht, erhielten wir nützliche Tipps zu den richtigen Bewerbungsunterlagen und dem Interview selbst.

Klar, dass man auf Struktur und Sorgfalt achten und die richtigen Ansprechpartner und Adressen angeben sollte – das wissen wir. Doch oftmals sind es genau diese Selbstverständlichkeiten, bei denen schnell Fehler gemacht werden und die den Personalern besondersauffallen. Und ja, es ist nervig, alle Dokumente in eine Datei zusammenfügen zu müssen. Doch aus eigener Erfahrung wissen wir, wie schnell Dokumente in veränderbaren Formaten zerschossen werden können. Wer solche vermeintlichen Banalitäten beachtet, erleichtert es den Personalern ungemein, die oft nur wenige Minuten Zeit für eine Bewerbung haben.

Im Bewerbungsgespräch selbst gilt: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Rechnet auch damit, dass Teile des Interviews gerade in einem internationalen Konzern wie Fresenius auch auf Englisch geführt werden könnten.

Das Assessment Center

Anschließend wurden wir in kleine Gruppen von fünf bis sechs Personen eingeteilt und endlich ging es zur Sache: Im ersten Teil des Bewerbungstrainings – in unserem Fall das Assessment Center – durften wir selber ran! Beim simulierten ersten Treffen einer Projektgruppe sollten wir 20 Minuten lang ein Betriebsfest planen. Die Aufgabenstellung war recht offen gehalten und drei Ansprechpartner aus dem HR-Bereich beobachteten uns bei der Ausarbeitung – wie bei einem echten Assessment Center eben. Das Feedback erfolgte in Einzelgesprächen nach dem Mittagessen, denn wie wir erfuhren, ist die Übersetzung dieser Beobachtungen in eine Bewertung gar nicht mal so einfach und nimmt Zeit in Anspruch. Dabei spielen sowohl inhaltliche Aussagen als auch Gestik, Mimik und Körpersprache eine Rolle.

Dieser Part des Bewerbungstrainings hat mir auf jeden Fall die Angst vor dem Assessment Center genommen! Ich erhielt sowohl positives Feedback als auch konstruktive Kritik und weiß, was ich beim nächsten Mal besser machen kann. Wichtig ist: Seid immer Ihr selbst! Denn selbst, wenn Ihr nicht auf die ausgeschriebene Stelle passt, empfiehlt man sich den Personalern auch immer für mögliche andere Positionen im Unternehmen!

Testverfahren

Tipps rund um den Bewerbungsprozess bei Fresenius
Beim Bewerbungstraining gab's Tipps für den gesamten Bewerbungsprozess

In der zweiten Phase des Bewerbungstrainings wurden uns die verschiedenen Arten von Testverfahren – Persönlichkeits-, Intelligenz- und Leistungstests – anhand von Beispielaufgaben erläutert. Dabei fand ich es besonders interessant, warum und mit welchen Zielen Unternehmen solche Testverfahren im Bewerbungsprozess einsetzen. Im Vorfeld hatten die Teilnehmer sogar die Möglichkeit, den BIP[1], eines der etabliertesten Verfahren unter den Persönlichkeitstests, online durchzuführen. Natürlich kann man sich nur bis zu einem gewissen Grad auf Testverfahren vorbereiten, da ein solcher Test auch immer von bereits vorhandenen Eigenschaften abhängt. Wenn Ihr Euch aber dennoch mithilfe von Testtrainings vorbereiten wollt, empfehlen Personaler www.hesseschrader.com

„Fresenius live“

Nach einem leckeren Mittagessen erzählten uns vier Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen, wie sie zu ihren Positionen im Konzern gekommen sind und beantworteten unsere Fragen zu Einstiegsmöglichkeiten bei Fresenius. Sowohl Traineeprogramme als auch Direkteinstiege sind möglich. Bewerber sollten grundsätzlich die nötige Fachexpertise mitbringen, aber auch „über den Tellerrand hinausschauen“ können. Wir fanden es spannend zu hören, wie die Arbeit in einem international agierenden Konzern mit Standorten in den verschiedensten Zeitzonen aussieht. Da wird eine Telefonkonferenz zwischen Bad Homburg, China, Australien und den USA schon mal zur Herausforderung.

Interview

Es folgte der krönende Abschluss: Das Job-Interview, vor dem sich viele von uns wohl am meisten fürchten. Zuvor hatten wir unsere Lebensläufe und Anschreiben auf eine fiktive Stellenausschreibung bei Fresenius eingereicht. Nun bot sich die einmalige Chance, ein Bewerbungsgespräch mit einem echten Recruiter zu simulieren und anschließend ein ehrliches Feedback und Tipps für eine reale Bewerbungssituation zu erhalten. Wann hat man dazu schon mal so eine Möglichkeit?! Wir haben diese Gelegenheit alle beim Schopf gepackt und unsere Gesprächspartner im Anschluss an das Interview mit Fragen zu unserem Auftreten gelöchert. Und gelernt: Ein Bewerbungsgespräch ist nicht so schrecklich, wie man es sich vorstellt :)

Insgesamt war es ein schöner Tag voller neuer Erfahrungen, bei dem sich die Mitarbeiter von Fresenius für jeden einzelnen von uns erstaunlich viel Zeit genommen haben. Geduldig wurden alle Bewerbungsprozesse und deren Hintergründe erläutert und alle unsere Fragen beantwortet.

Wir erhielten sowohl allgemeine Tipps und Tricks zum Bewerbungsprozess als auch eine ganz individuelle Beratung, die uns fit für zukünftige Bewerbungen gemacht hat. Auch in der abschließenden Feedbackrunde wurde deutlich: Für alle war es ein gelungener Tag, bei dem wir viel lernen konnten. Außerdem hat es uns unheimlich viel Spaß gemacht! Danke, Fresenius!

Noch mehr Einblicke in den Tag bekommst du in unserem Fotoalbum zum Kickstart-Bewerbungstraining.

Du willst auch an einem Kickstart-Bewerbungstraining mit Fresenius teilnehmen? Die nächste Gelegenheit dazu hast du am 28. April 2014. Weitere Infos dazu gibt es demnächst auf http://karriere.fresenius.de oder aufhttps://www.facebook.com/freseniuskarriere.

Du willst noch mehr zum Thema Bewerbung lesen? Dann stöbere einfach durch folgende careerloft-Artikel! Viel Spaß :)

Bewerben Online: So geht’s im Netz.
Die perfekte Bewerbung Teil 1 (formale Kriterien).
Die perfekte Bewerbung Teil 2 (Gestaltung).