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EY präsentiert den Elevator Pitch: Du hast 60 Sekunden!

Nadine Miczka 08.09.2016

Pliiing – der Aufzug öffnet sich. Du bist im ersten Stock. Der Personaler, der zwischen dir und deinem Traumjob steht, steigt in den Aufzug. Schaffst du es, ihn auf der Fahrt bis zu seinem Büro in den sechsten Stock von dir zu überzeugen? Du hast 60 Sekunden!

Die Idee hinter diesem Aufzug-Szenario, dem sogenannten Elevator Pitch, ist, sich mit einer kurzen Selbstpräsentation gut zu verkaufen und dabei nur das Wesentliche im Blick zu haben. Ob am Messestand auf der Karrieremesse, einer Bewerbung am Telefon oder Networking-Events: Der richtige Auftritt und eine gute, interessante, einzigartige – aber authentische – Vorstellung überzeugen deine Zuhörer. Der Elevator Pitch fordert viel in kurzer Zeit.

Als international führendes Prüfungs- und Beratungsunternehmen kennt EY solche Pitches aus dem Berufsleben. Mit dem Elevator Pitch stellen sich auch Unternehmen potenziellen Kunden oder Auftraggebern vor, beschreiben, was sie tun und wieso man mit ihnen zusammenarbeiten sollte. Doch warum eigentlich der Elevator Pitch mit nur 60 Sekunden? Das liegt daran, dass unsere Aufmerksamkeit schon nach 30 Sekunden abfällt – ein starker Einstieg ist also ein Muss!

Die Aufmerksamkeit deines Gegenübers zu gewinnen und ihn in 60 Sekunden von dir zu begeistern, kannst auch du trainieren. Teste deine Selbstpräsentation zu Hause vor dem Spiegel, deinem Freund oder deinem Hund. Die Checkliste für einen aussagestarken Elevator Pitch vom EY-Workshop kann dir helfen:

Elevator Pitch: In 60 Sekunden überzeugen.
Überzeuge dein Gegenüber in nur 60 Sekunden.
  • Bist du präzise? Denk an die Zeit!
  • Sind deine Formulierungen klar? Bei Schachtelsätzen und Fachbegriffen verlierst du dein Gegenüber.
  • Verwendest du eine kraftvolle Sprache? Statt deinen Arbeitstag zu „beginnen“, „startest“ du jeden Morgen. Erzeuge Bilder im Kopf!
  • Wichtig: Storytelling! Erzähl deine Geschichte mit dramaturgischem Höhepunkt.
  • Bist du fokussiert? Beachte welche Zielgruppe vor dir steht und stell dich auf sie ein.
  • Wie zielorientiert bist du? Deine Präsentation verfolgt ein klares Ziel – behalte das im Blick!
  • Aufhänger: Bleib mit einer positiven Kernaussage im Gedächtnis der Zuhörer.

Hast du diese kurze Präsentation drauf, kannst du sie auch bei den typischen Fragen im Bewerbungsgespräch auspacken. Fragt dich der Personaler im Unternehmen etwa „Wie stellen sie sich ihre berufliche Zukunft vor?“ oder „Wieso sollten wir gerade sie einstellen?“, holst du nicht mehr weit aus, sondern bringst deine Qualitäten auf den Punkt.

Inhaltlich fordert der Elevator Pitch vor allem, dass du darstellst, welchen Nutzen du dem künftigen Arbeitgeber bringen würdest und welche Motivation dich antreibt. Aber Achtung: Auch wenn es bei dieser imaginären Fahrstuhlfahrt darum geht, dass du dich gut verkaufst, ist das Wichtigste, dass du authentisch bleibst. Erfinde kein Produkt, das gar nicht in dir steckt.

Deine nächsten Schritte für die perfekte Fahrstuhlfahrt: Formuliere deine Ziele, deine Qualifikationen, deine Motivation und daraus schließlich deine persönliche Geschichte. Weitere Tipps, Beispiele und vielleicht die brillante Idee von Profis findest du hier. Wenn du bereit bist: Schau bei unserem Partner EY vorbei! Vielleicht warten schon spannende Events oder Jobs auf dich. Im Gespräch kannst du mit den Tipps zum Elevator Pitch überzeugen.

Am Ende heißt es eben wieder „Pliiing“ und die Türen öffnen sich: Hast du den Job?