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E.ON Hackathon in Düsseldorf: Interview mit Inga Land vom :agile Startup Programm

Inga Land ist verantwortlich für die Themen rund um Marketing und Kommunikation beim :agile Startup Programm des E.ON Konzerns. Wir sprachen mit ihr über die Ziele des Hackathons und welche Rolle Studierende dabei spielen.

Was ist E.ON:agile und welche Ziele verfolgt das Programm?

Teilnehmer des E.ON Hackathons 2015 in Düsseldorf
Startup-Luft beim E.ON Hackathon in Düsseldorf

:agile ist das Startup Programm im E.ON Konzern: Ein offener Innovationshub mit dem Ziel, interne und externe Geschäftsideen mit Energiebezug zu fördern und zu marktfähigen Geschäftsmodellen zu entwickeln. Bei uns können sich Ideengeber und junge Gründer mit einer Geschäftsidee bewerben, die wir dann gezielt im :agile accelerator coachen. Accelerator kann man mit Beschleuniger übersetzen – wir beschleunigen die Entwicklung von Geschäftsmodellen bis hin zur Markteinführung.

Warum sollte ich als Student am E.ON Hackathon teilnehmen?

Der Hackathon bietet dir die Möglichkeit, einen Blick in den E.ON-Konzern zu werfen, erste Kontakte zu knüpfen und dich mit erfahrenden Mentoren auszutauschen. Darüber hinaus kannst du Startup-Luft schnuppern. Du kannst dein erlerntes Wissen ausprobieren, neue interdisziplinäre Erfahrungen sammeln und dich weiterentwickeln. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und für Essen und Trinken ist natürlich auch gesorgt. Keinerlei Verpflichtungen, keine Teilnahmekosten – da kannst du nur gewinnen!

Wer kann am E.ON Hackathon teilnehmen? Richtet sich der Hackathon an bestimmte Fachbereiche?

Jeder kann teilnehmen. Die Teilnehmer haben ganz unterschiedliche Backgrounds: Ingenieure, BWLer, Künstler oder Consultants, um nur ein paar zu nennen. Und das macht auch die spezielle Atmosphäre beim Hackathon aus. Du solltest viel gute Laune mitbringen und Lust haben, mit anderen aus den unterschiedlichsten Disziplinen für 48 Stunden zusammenzuarbeiten. 

Das Rahmenthema des Hackathons in Düsseldorf lautet „Additional Services“. Was ist damit gemeint und welche Bedeutung haben diese für E.ON?

E.ON ist immer auf der Suche nach innovativen Geschäftsideen und Kundenlösungen jenseits der aktuellen Produkte und Angebote. Beim Hackathon geht es um alle Zusatzservices rund um Energie. Welche zusätzlichen Dienstleistungen und Energielösungen kannst du dir vorstellen, damit sich dein Leben verbessert? Wie könntest du zum Beispiel deine Energieeffizienz verbessern und die Umweltbelastungen reduzieren? Dein Zuhause in ein Smart Home verwandeln? Oder neue Datentechnologien nutzen, um deinen Energieverbrauch zu reduzieren?

Kann man sich auf den E.ON Hackathon sinnvoll vorbereiten? Wenn ja, wie?

Wenn du eine Idee mit Energiebezug hast, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht, dann bring sie mit, stellt sie den anderen Teilnehmern des Hackathons vor und überzeuge sie, mit dir an der Idee zu arbeiten. Natürlich kannst du dich auch einfach dem Team mit der für dich spannendsten Idee anschließen.

Was geschieht mit den Ideen, die während des Hackathons entwickelt werden?

Alle Teams, die an einer Geschäftsidee gearbeitet haben, haben die Chance, ihre Idee vor einer Jury vorzustellen. Die Jury besteht aus Führungskräften der E.ON Deutschland und :agile. Sie gibt den Teams direktes Feedback darüber, wo sie mit ihrer Idee stehen. Ideengeber, deren Idee Potenzial hat, ermutigen wir, sich für einen Platz im :agile accelerator zu bewerben. Dort kann die Idee für drei Monate weiterentwickelt werden. Während der accelerator Phase stellt :agile Räumlichkeiten und 20-30.000 Euro zur Verfügung, hilft bei rechtlichen Fragen, unterstützt beim Business Modell Development sowie mit Vertriebs- und Marketing-Know-how.

Können Sie uns von einer gelungenen Idee aus dem letzten Hackathon berichten?

Ein Projekt, das wir momentan im :agile accelerator unterstützen, ist Kite. Es gibt viele Hausbesitzer und kleinere Unternehmen, die ihre eigene Energie produzieren, zum Beispiel über Photovoltaik-Panels auf dem Hausdach. Momentan ist es ihnen jedoch nicht möglich, die erzeugte Energie zwischen zu speichern und zu einem freigewählten Zeitpunkt in der Zukunft zu verbrauchen. Das Kite-Team arbeitet an diesem Service und bietet den Selbsterzeugern somit die Möglichkeit, ihren Strom dann zu verbrauchen, wann sie wollen.

Vielen Dank für das Interview!