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Dein IT-Mentor bei E.ON: Michael Meemken

Melanie Pölking 25.05.2016
Michael Meemken liegt das Coachen im Blut. Seit längerer Zeit ist er innerhalb von E.ON als Mentor und Berater tätig. Jetzt hat der IT-Manager sich entschieden, seine Erfahrungen und sein Know-how auch mit den careerloft-Mitgliedern zu teilen. „Das Ganze ist natürlich nicht ganz uneigennützig“, sagt der 44-Jährige. „Auch E.ON ist stetig auf der Suche nach Talenten, die bereit sind, E.ONs Zukunft mitzugestalten.“
E.ON Persönlich: Michael Meemken

Im Interview erfährst du mehr über den studierten Mathematiker, der seit 15 Jahren dem Konzern angehört:

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich bin ein sehr pragmatischer, offener Mensch, der sich neuen Herausforderungen gerne stellt. Mein persönliches Motto lautet: „Veränderung ist der Treiber für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung!“ Dieses Motto lebe ich.  

Was genau sind deine Aufgaben in deiner derzeitigen Position?

Ich leite ein internationales Team von circa 80 Mitarbeitern. In meinem Verantwortungsbereich liegt der Betrieb und die Weiterentwicklung von Lösungen im Bereich Process Automation, System Integration Lösungen sowie Portallösungen (inklusive Softwareentwicklung) bei E.ON. Zusammen mit anderen Teams sind wir der wesentliche Treiber für die Digitalisierung von E.ON.

Bei welchen IT-Themen könntest du deine Mentees besonders unterstützen?

IT-Management aus vielen Blickwinkeln: In meinem Berufsleben habe ich IT-Management in verschiedenen Rollen praktiziert, über Strategie, Entwicklung, Demand Management bis zum Projektmanagement.

Womit verbringst du am liebsten deine Freizeit?

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinen zwei Jungs. Der Fußball nimmt dabei eine wesentliche Rolle ein – sei es nun auf dem grünen Rasen, auf der Tribüne oder auf der Xbox J. Darüber hinaus lese ich leidenschaftlich gerne Fantasy- und Science-Fiction-Bücher.

Wohin fährst du gerne in den Urlaub?

Ich halte es mit Andreas Möller: „Egal ob Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“ Spaß beiseite. Italien und insbesondere der Gardasee haben es mir angetan. Das Land, die Leute und das Klima – in Italien fühle ich mich wohl.

Welcher Typ Mentee passt gut zu dir?

Ich arbeite gerne mit echten „Typen“. Menschen, die für etwas leidenschaftlich einstehen, interessieren mich. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, was genau das ist. Eine der für mich wichtigen Eigenschaften ist somit, dass ein Mentee für etwas brennen sollte. Mut und Offenheit sind zudem für mich wichtig, da nur so eine gute Mentor-Mentee-Beziehung zustande kommen kann.

Auf welche Eigenschaften würdest du dagegen „allergisch“ reagieren?

„Sich nicht drauf einlassen“ ist die Eigenschaft, auf die ich allergisch reagiere. Eine Mentor-Mentee-Beziehung bedeutet Arbeit und Nutzen für beide Seiten. Da wäre es schade, wenn sich im Prozess herausstellt, dass sich eine Seite nicht wirklich darauf einlässt.

Gibt es Studiengänge, die du bevorzugst?

Eigentlich nicht. Aufgrund meines eigenen Werdegangs liegen mir naturwissenschaftliche oder kaufmännische Studiengänge am nächsten.

Was muss passieren, damit ein Mentor besonders gut mit einem Mentee zusammenarbeitet?

Die Chemie muss stimmen, es muss genug von beiden Seiten in die Zusammenarbeit eingebracht werden

Vielen Dank für das Interview!