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14 Jahre im gleichen Unternehmen: Routine? Von wegen!

Mike Winkel, Mitglied des Vorstands Personal und Erzeugung bei der E.ON SE in Düsseldorf, überraschte beim Kamingespräch mit ehrlichen Einblicken in seine berufliche Laufbahn und seinen Alltag als Vorstand eines der größten Energieunternehmen Europa.

Mein erstes Loftevent

E.ON Vorstandsmitglied Mike Winkel im Gespräch mit Studierenden in Berlin
E.ON Vorstandsmitglied Mike Winkel beim Kamingespräch in Berlin

Ein Event im Loft ist immer etwas Besonderes. Hier sind wir Loftikanten die Gastgeber und kümmern uns gemeinsam darum, dass unsere Teilnehmer sich wohlfühlen. Dafür lassen wir sogar ein Kaminfeuer brennen, wenn auch nur auf unserem Flat-Screen. ;)

Hauptdarsteller des letzten Miteinanders war niemand Geringeres als Mike Winkel, Vorstandsmitglied für das Ressort Personal und Erzeugung bei E.ON. Die Idee des Kamingesprächs mit E.ON war es, den Teilnehmern einen Einblick in den Energiekonzern und dessen Unternehmenskultur zu ermöglichen. Vor allem aber ging es um den Austausch auf Augenhöhe mit jemandem, der jahrelange Erfahrung in einem privaten Energieunternehmen mitbringt und heute selbst an der Spitze steht. Mike Winkel absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Energiewirtschaft in Zittau und Oxford. Und sein Weg führte ihn anschließend auch direkt in die Energiebranche. Seit 17 Jahren ist er nun schon Teil von E.ON. Für die Teilnehmer – alle Angehörige der berühmt-berüchtigten Generation Y – erst einmal schwer vorstellbar. Aber Winkel sollte sie eines Besseren belehren.

Karrierelaufbahn bei E.ON

1. Station: Hannover. Seine Karriere bei einem Vorläufer-Unternehmen von E.ON begann Mike Winkel bereits 1997 bei der damaligen PreussenElektra AG, Hannover, die später mit der Bayernwerke AG zu E.ON Energie fusionierte.

Kamingespräch mit E.ON: Vorstandsmitglied Mike Winkel
Ungezwungen und persönlich: E.ON Vorstandsmitglied Mike Winkel beim Kamingespräch in Berlin

2. Station: München. Zu Beginn seiner E.ON Laufbahn war Winkel Abteilungsleiter der Kapazitäts- und Portfoliooptimierung Strom bei der E.ON Energie AG.

3. Station: Düsseldorf. Neue Städte, neue Herausforderungen – so lautet die Devise bei E.ON. Hier machte Winkel als Bereichsleiter für Marktmanagement, Handel und Optimierung bei der E.ON AG den nächsten Schritt in Richtung Vorstandsebene.

4. Station: Sabbatical. Viele der Teilnehmer – auch ich selbst – waren überzeugt, dass Karriere und Freizeit sich nicht miteinander verbinden lassen. Dass die Arbeit in führenden Positionen zeitintensiv ist, bestätigte auch Mike Winkel. Dass man jedoch die Möglichkeit hat, seine eigenen Energiereserven wieder aufzufüllen, machte er selbst vor: So beschloss er nach elf Jahren bei E.ON ein Sabbatical einzulegen. Proaktiv leitete er alles in die Wege, um seinen Plan in die Tat umsetzen zu können.

5. Station: Moskau. Nach einem halben Jahr Kräfte tanken bot E.ON ihm eine neue Herausforderung im Ausland an. Zur Wahl standen Madrid und Moskau. Er und seine Frau entschieden sich für Moskau. Zwei Jahre verbrachten sie in der russischen Hauptstadt – und wurden dort auch zum ersten Mal Eltern. Beruflich brachte Mike Winkel seine Karriere als Mitglied des Vorstands und stellvertretender Generaldirektor der E.ON Russia Power und OGK vor.

6. Station: Essen. Zurück nach Deutschland ging es dann 2011 als Vorsitzender der Geschäftsführung zur E.ON Climate & Renewables GmbH.

7. Station: Düsseldorf. 2013 hat Winkel den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere erreicht: die Vorstandsebene der E.ON SE. Dort verantwortet er seitdem die Bereiche Personal und Erzeugung.

Ein Unternehmen, zahlreiche Möglichkeiten

Abschließendes Get-together nach dem Kamingespräch
Reger Austausch beim Kamingespräch mit E.ON

Mike Winkel präsentierte uns seinen abwechslungsreichen Weg bei E.ON ganz ungezwungen und persönlich – ein echtes Highlight-Kamingespräch! In geselliger Runde beantwortet er zudem alle weiteren Fragen zu seinem Werdegang sowie dem Thema Work-Life-Balance – und gab den Teilnehmern auch den ein oder anderen Rat zu Einstieg und Karriere bei E.ON. Er bewies, dass E.ON seinen Arbeitnehmern viele Entfaltungsmöglichkeiten bietet und dass es sich entgegengesetzt des Leitgedankens der Generation Y durchaus lohnen kann, länger innerhalb eines Unternehmens zu verweilen.

Denn gerade unserer Generation sagt man hohe Fluktuationsraten nach: Werden Erwartungen nicht erfüllt, wird schnell der Job gewechselt. Zu den Erwartungen eines Berufseinsteigers zählen stets Weiterbildungsmöglichkeiten, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld. Mike Winkel bewies uns bei dem Kamingespräch, dass E.ON ein Unternehmen ist, das seine Mitarbeiter fordert UND fördert. Bei E.ON  hat man definitiv die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich zu entwickeln – wenn man es wirklich will.

Fazit: Alles in allem zeigte uns Mike Winkel, wie abwechslungsreich eine langjährige Tätigkeit in ein und demselben Unternehmen sein kann.

Schaut euch hier das Video zum Kamingespräch an!