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„Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut!“ – Fünf Dinge, die deinen Mut erfordern

„Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut!“ – Goethe. Diesen Spruch habe ich vor einigen Jahren zu meinem Lebensmotto gemacht.

Nicht selten muss ich mich selbst wieder an diese Weisheit erinnern, denn es gibt doch so einige Situationen im Arbeitsalltag – und darüber hinaus – die man nur mit Mut meistern kann.

Wand mit Sprüchen
Veränderung braucht Mut.

1. Die Welt erkunden

„Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.“ – André Gide. Klingt unrealistisch? Finde ich nicht. Der Studienbeginn in einer anderen Stadt, das Auslandssemester in Australien, ein Praktikum in den USA oder ein Traineeprogramm mit Aufenthalt in Asien: All das sind Dinge, die uns in der global ausgerichteten Gesellschaft heute neue Wege eröffnen. Neben der Abenteuerlust kann es da zu Nervenflattern bis hin zu Verlustängsten kommen. Oft ist alles nicht so einfach, wie man es gern hätte. Schließlich bleibt das Leben in der Heimat nicht stehen, nur weil ich ein halbes Jahr nicht dort bin. Andererseits wiegen die Erfahrungen oft die Risiken auf! Und man sollte sich fragen, ob eine Freundschaft, die die Entfernung nicht aushält, wirklich so gut war, wie man eigentlich dachte. Also: Sei mutig, sammle Erfahrung und entwickle dich weiter! Auslandserfahrung eröffnet dir auch auf dem Arbeitsmarkt neue Möglichkeiten.

2. Eigene Grenzen überschreiten

Surfer auf dem Meer
 

„Man kann die eigenen Grenzen nur feststellen, indem man sie gelegentlich überschreitet.“ – Josef Broukal. Auch extreme Sportarten erfordern Mut: Wie wäre es mit Bungee- oder Basejumping (extremer: Wingsuit Flying) zur Abwechslung? Als weniger gefährliche Alternative vielleicht eine Runde in den Kletterpark? Oder: Tiefseetauchen, Mountainbiken, Paragliding? Bei vielen Leuten lösen diese Sportarten einen Adrenalinrausch aus. Mir geht es immer gut nach dem Ausprobieren einer neuen Sportart. In Australien war ich das erste Mal Tauchen und Surfen, am kommenden Wochenende steht der erste Kitesurfing-Kurs auf dem Programm – es muss ja nicht immer alles todesmutig sein. Teste einfach deine eigenen Grenzen aus und nutze deine Disziplin, deinen Verstand und den Drang nach einem Kick, um sie auch mal zu überschreiten! Der Mut, die eigenen Grenzen zu überwinden, wird dich auch im Job voranbringen.

3. Tun, was dich glücklich macht

„Große Veränderungen in unserem Leben können eine zweite Chance sein.“ – Harrison FordNicht jede Entscheidung, die wir in unserem Leben treffen, ist richtig und manchmal machen uns Entscheidungen im Nachhinein auch nicht glücklich. Die Frage ist dann: Augen zu und durch oder einen Neuanfang starten? Einigen meiner Kommilitonen geht es so mit ihrem Studium, doch nicht jeder traut sich, es abzubrechen, das Fach zu wechseln oder eine Ausbildung zu beginnen. Oft wäre das aber besser und die Leute glücklicher. Ich weiß auch, dass die meisten Leute nach meinem Bachelor erwartet haben, dass ich die anderen juristischen Examen noch schreibe. Warum aber hätte ich das tun sollen, wenn ich doch weiß, dass mich das vermutlich nicht glücklich macht? Ich gehe das Risiko ein, dass einige Leute diesem Schritt mit Skepsis begegnen und bei der Einstellung jemand anderen vorziehen. Das Loftikum hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin – meinem Weg!

Viel krasser ist es natürlich, bei einem Abbruch des Studiums oder der Kündigung nach einigen Jahren im Job, neu anfangen zu müssen. Mit Spaß an der Arbeit und der passenden Motivation ist der Erfolg im Job aber dann oft viel greifbarer. Covestro setzt daher auf Quereinsteiger, die Erfahrungen aus anderen Branchen mitbringen und nicht den Mut verloren haben, alte Pfade zu verlassen.

4. Raus aus der Komfortzone

„Lampenfieber ist der Versuch, so zu tun, als hätte man keins.“ – Rudolf Platte. Auch im Alltag lauern immer wieder Herausforderungen, die das Herz zum Rasen bringen. Das können Aufführungen im Rahmen des Hobbys oder Wettkämpfe beim Sport sein. Oder aber im Arbeitsalltag: Hier stehen regelmäßig Präsentationen und Meetings auf dem Programm – auch Covestro. Nicht jedem liegt das und viele Leute sind daher vorher nervös. Tipps wie: „Stellen Sie sich die Leute doch einfach nackt vor“, haben mich persönlich dabei nie weiter gebracht. Mein Tipp: üben, üben, üben … Nur so werden solche Situationen irgendwann „normal“ und die Selbstsicherheit nimmt zu.

5. Hinsehen statt wegschauen

„Zivilcourage ist eine Selbstverständlichkeit, die nicht immer selbstverständlich ist.“ – Volkmar Frank. Die Zeitungen sind voll davon: Situationen, in denen sich Leute eingesetzt haben – und Situationen, in denen sich Leute hätten einsetzen sollen. Zivilcourage bedeutet aber nicht nur, sich im Notfall in brenzlige Situationen einzumischen. Es bedeutet auch: Hinsehen statt wegschauen, Engagement statt Gleichgültigkeit. Man muss nicht zum Held werden. Oft reicht es, Hilfe zu organisieren. Jeder Mensch kann auch in seinem Alltag mit kleinen Taten und sozialem Engagement Gutes tun. Das beginnt beim Einsatz in Sportvereinen, Hilfe in ehrenamtlichen Organisationen, Sammelaktionen für Flüchtlinge. Weltverbesserer, die anderen weiterhelfen, werden überall gebraucht. Das gilt auch für die Teamarbeit im Job und den Umgang mit Kollegen.

Mein zweites Lebensmotto, wenn es doch mal hakt? „The distance between your dreams and reality is called action!“ Auch Covestro begibt sich als neues Partnerunternehmen nun gemeinsam mit uns auf neue Wege. Tu es ihm gleich: be courageous!

Deine Kim