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30 Tage Covestro

Praktikant Can Dogan über seinen Einstieg in die Welt der Hightech-Polymere

Sarah Grewing 02.06.2017
Ob Praktikum, Traineeprogramm oder Direkteinstieg – wer hätte nicht gerne ein paar Vorabinfos über die ersten Tage in Job und Unternehmen. Klar findet man viele Infos auf der Unternehmenswebsite, doch noch besser ist natürlich echtes Insider-Wissen. Can absolviert derzeit ein sechsmonatiges Praktikum bei unserem Partner Covestro und lässt für dich seine ersten 30 Tage Revue passieren.

Can, kannst du dich den careerloft Mitgliedern kurz vorstellen?

Hallo, mein Name ist Can Dogan und ich unterstütze seit April das HR-Team Attraction & Recruiting bei Covestro als Praktikant. Ich bin 23 Jahre alt und wohne in Leverkusen. Wie man aus meinem Namen entnehmen kann, habe ich türkische Wurzeln. Nach meinem Abitur 2012 wollte ich unbedingt in die Staaten und habe dort meine ersten Auslanderfahrungen gesammelt. Nach meinem einjährigen Aufenthalt in St. Louis habe ich in Köln an der Hochschule Fresenius studiert. Eine sehr intensive und abwechslungsreiche Zeit, die ich mit dem Bachelor of Arts in Business Psychology abgeschlossen habe.

Nun freue ich mich auf die weitere spannende Zeit im Praktikum bei Covestro. Die ersten 30 Tage sind vergangen und es gibt noch so vieles zu erkunden und zu lernen. Insgesamt dauert mein Praktikum sechs Monate. Das kann ich auch wirklich jedem nur empfehlen.

Das ist nicht nur für den Arbeitgeber von Vorteil, sondern auch für den Praktikanten, denn so kann man an größeren Projekten beteiligt werden und mehr Verantwortung bekommen.

Wie haben dich deine Kollegen an deinem ersten Tag empfangen?

Covestro Tasse
Tolles Willkommensgeschenk und nun Cans täglicher Begleiter.

Sehr herzlich – ich habe schon mehrere Unternehmen kennengelernt, entweder durch Praktika oder Aushilfstätigkeiten. Bei Covestro wurde ich vom ersten Moment an sehr gut auf meine neue Stelle vorbereitet und nach 30 Tagen kann ich nur sagen, dass meine Motivation mit jeder neuen Aufgabe steigt, da diese sehr vielfältig sind und einem nie langweilig wird. Nach einem persönlichen Willkommensgespräch mit dem Abteilungsleiter Philipp habe ich mich direkt integriert gefühlt. Hierbei hatten wir die Gelegenheit, uns gegenseitig besser kennenzulernen und auch über Persönliches zu sprechen, was ich sehr sympathisch fand.

Zum Start meines Praktikums habe ich ein Willkommensgeschenk erhalten. Eine kleine Covestro Box mit sehr nützlichem Inhalt (was genau drin war, bleibt mein Geheimnis). Ein Produkt aus der Box ist mein täglicher Begleiter. 

Wie ist dein Team aufgebaut?

Das Covestro Attraction & Recruiting Team
Jour fixe: Philipp, Nora, Hannah und Karoline (v. l.)

Mein Team besteht aus vier Personen: Philipp, Karoline, Hannah und Nora. Ich könnte mir kein besseres Team vorstellen! Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und Eigenschaften. Das Team als Ganzes harmoniert optimal, darüber bin ich sehr glücklich. So komme ich jeden Tag mit einem Strahlen im Gesicht zur Arbeit, da ich mein Team sehe und mich auf meine Termine und Aufgaben freue.

Wie verlief deine Einarbeitung?

Ich hatte das Glück, dass bei mir eine Übergabe durch die vorherige Praktikantin Corinna stattgefunden hat. Aus Erfahrung weiß ich, dass dies nicht immer gegeben ist. Sie konnte mich auf den Job besonders gut vorbereiten und hat mich in alle Projekte und Aufgabenbereiche eingearbeitet. Dies hat mir den Einstieg sehr erleichtert. Zudem ist mein Team immer hilfsbereit. Bei jeder Frage oder jedem Hindernis wurde ich bestens unterstützt. Das hat mir den Start vereinfacht.

Was war für dich die größte Herausforderung in den ersten Tagen und Wochen?

Die größte Herausforderung für mich war, ein guter Nachfolger zu werden. Corinna war sechs Monate als Praktikantin tätig, daher kannte sie alle Abläufe und Personen sehr gut und wusste, wen sie bei Problemen ansprechen kann. Für mich hieß es daher, so schnell wie möglich auf den gleichen Wissensstand wie sie zu kommen. Nach 30 Tagen würde ich nun behaupten, dass ich mich gut in das Team integriert habe und bereits eigenständig an den ersten Projekten und Aufgaben arbeiten kann.

Can bei seiner Präsentation beim Girls Day 2017
Meine erste Unternehmenspräsentation beim Girls Day 2017 in Dormagen.

Wie läuft das Networking? Hast du schon Kontakte zu anderen Praktikanten und Mitarbeitern geknüpft?

Selfie von Can und Teilnehmern des Prakti-Lunch
Selfie-Time nach dem Prakti-Lunch.

Networking – mein Lieblingswort. Ja, Networking ist eine sehr wichtige Sache, die ich jedem Praktikanten oder Berufseinsteiger nur empfehlen kann. Wenn man sich ein Netzwerk an Personen aufbaut, kann einem das vieles erleichtern. In meiner Position muss ich beispielsweise Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen gewinnen, die uns bei Veranstaltungen, Messen oder internen Besuchertagen unterstützen. So konnte ich erste Kontakte knüpfen und durch sie wiederum weitere Kontakte. Mein persönliches Netzwerk wird von Tag zu Tag größer.

Kontakte zu anderen Praktikanten habe ich seit dem ersten Tag, da ich die Praktikanten Community bei Covestro betreue. Eine meiner Aufgaben ist hierbei die Planung und Organisation des sogenannten „Prakti-Lunchs“. Hier treffen sich im Schnitt 15 (oft auch mehr) Praktikanten aus den verschiedensten Bereichen.

Was hat dich bisher am meisten beeindruckt?

Die Unternehmenskultur: Wir sind Covestro. Wir sind neugierig. Wir sind mutig. Wir sind vielfältig. Diese Grundsätze sind bei jedem Mitarbeiter, den ich kennengelernt habe, tief verankert und alle sind stolz, bei Covestro zu arbeiten. Auch mich erfüllt es mit Stolz, Teil der 16.000 Mitarbeiter an 30 Standorten zu sein und gemeinsam daran zu arbeiten, unter den weltweit führenden Anbietern hochwertiger Polymer-Werkstoffe zu bleiben. Das, was nach außen getragen wird, erlebt man jeden Tag bei der Arbeit hautnah: WE MAKE the world a brighter place.

Wie fühlst du dich nach deinem ersten Monat bei Covestro?

Super J – und dafür gibt es genau drei Gründe.

  1. Mein Team: Wir arbeiten harmonisch zusammen, bei Fragen wird mir geholfen und meine Meinung zählt genauso viel wie die von den anderen Teammitgliedern. Das merke ich besonders bei unserem Jour Fixe, wo meine Vorschläge und Anmerkungen gleichwertig mit einbezogen werden.
  2. Meine Abteilung „Attraction & Recruiting“: Ich sehe unsere Abteilung als eine Mischung aus HR und Marketing, was mir sehr gut gefällt. Wir sind auf Messen und Veranstaltungen vertreten und geben angehenden Bewerbern die Möglichkeit, mit uns in Kontakt zu treten. Wir stehen für jede Frage zur Verfügung und erklären gerne alle Einstiegsmöglichkeiten von Schülern bis hin zu Hochschulabsolventen und Young Professionals. Unsere Aufgabe ist auf der einen Seite „Attention“ hervorzurufen, das heißt auf vielen Kanälen präsent zu sein und das Unternehmen Covestro weiter bei unseren Zielgruppen bekannt zu machen. Auf der anderen Seite „Interest“ zu wecken, das heißt die potenziellen Bewerber von uns zu überzeugen und die Einstiegsmöglichkeiten zu verdeutlichen. Im Idealfall trifft danach in unserer HR Abteilung die Bewerbung ein.
  3. Mein Arbeitgeber: Covestro bietet einem viele Möglichkeiten und vom ersten Tag an wurde ich als vollwertiges Mitglied im Team gesehen. Covestro gibt es nun seit dem 1. September 2015, das heißt wir stehen noch am Anfang. Es wird noch viele Veränderungen und Entwicklungen im Unternehmen geben, auf die ich sehr gespannt bin.

Welche Projekte stehen in den nächsten Monaten bei dir an?

Covestro Team bei der Campus Tour in Münster
Bei der Campus Tour in Münster informierte das Covestro Team über die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten.

Der Monat Mai war schon sehr aufregend, denn ich war beim Girls Day, der KIT Karrieremesse in Karlsruhe und der Campus Tour in Münster für Covestro unterwegs. Es geht spannend weiter mit Projekten für unsere Facebook-Karriereseite und dem Covestro Mitarbeiter Blog. Des Weiteren werden viele Veranstaltungen hinzukommen, etwa „Students on the Rocks“ und ein großes Praktikantenevent im Juli. In der Abteilung Attraction & Recruiting bleibt es spannend und abwechslungsreich.

Worauf freust du dich in den nächsten Monaten am meisten?

Am meisten freue ich mich, dass es erst 30 Tage waren. Nun folgen weitere spannende und abwechslungsreiche fünf Monate.

Vielen Dank für das Interview, Can!