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Mentorship als Türöffner

Tom Klose bei der Commerzbank

Melanie Pölking 02.09.2015
Tom Klose investiert nicht nur gerne in Erlebnisse, sondern auch in seine berufliche Zukunft. Er studiert im dritten Mastersemester Mathematik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Für den 23-Jährigen war bereits zu Beginn seines Studiums klar, dass er in theoretischer Mathematik promovieren möchte.

„Da ich aber auch einmal einen Einblick in die Praxis bekommen wollte, hatte ich mir vorgenommen, noch vor Abschluss meines Studiums ein Praktikum im Bankbereich zu absolvieren.“ Kurzerhand fasste das careerloft-Fördermitglied den Entschluss, Kontakt zu Andrea Bracht, Bereichsvorstand bei der Commerzbank und careerloft-Mentorin, aufzunehmen!

Mentee Tom Klose
Tom Klose studiert im dritten Mastersemester Mathematik.

„Ich wollte mir die Commerzbank als einen der typischen Arbeitgeber für Mathematiker einmal genauer anschauen“, begründet Tom seine Wahl. „Andrea Bracht suchte offene und kritische Mentees mit ausgeprägten Problemlösefähigkeiten. In dieser Beschreibung habe ich mich sofort wiedergefunden.“ „Wir haben uns einfach mal in Berlin getroffen, um zu sehen, ob wir miteinander arbeiten können“, erinnert sich Andrea Bracht. Tom hatte jede Menge Fragen bei diesem ersten Gespräch: „Frau Bracht hat sich viel Zeit genommen und so ist schnell eine entspannte und dennoch produktive Atmosphäre entstanden. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür!“

Praxis live und in Farbe

Seitdem tauschen sich die beiden regelmäßig aus. Für Tom ein echter Gewinn: „Mentorinnen und Mentoren greifen auf einen breiten Erfahrungsschatz zurück. Sie können die meisten Probleme daher nicht nur auf fachlich-professioneller Ebene nachvollziehen, sondern sind in ihrer beruflichen und privaten Entwicklung häufig mit ähnlichen Entscheidungen konfrontiert gewesen.“ Auch Toms Idee, durch ein Praktikum in der Bankenbranche einmal die Praxis kennenzulernen, fand so Unterstützung.

Mentorin Andrea Bracht
Andrea Bracht, Bereichsvorstand bei der Commerzbank und careerloft-Mentorin

Andrea Bracht: „Tom hatte den Wunsch, die Praxis live und in Farbe zu erleben. Im Vordergrund steht immer das Interesse des Mentees; ich fand das genau richtig zum damaligen Zeitpunkt seines Studiums. Wir haben gemeinsam überlegt, was dafür der geeignetste Einsatzbereich wäre und sind zu dem Entschluss gekommen, dass das die Risikofunktion ist. Ich habe mit meinen Kollegen aus dem Bereich Risiko Kontakt aufgenommen, die Tom anschließend zu einem Interview eingeladen haben.“

Investieren in Erlebnisse

Das Praktikum fand in Frankfurt statt. Auch in dieser Zeit trafen sich die beiden öfter, tauschten sich über Toms Erfahrungen sowie aktuelle Geschehnisse in der Commerzbank aus. „So konnte ich mir ganz wie geplant einen umfangreichen Überblick über die Arbeit in einer Bank verschaffen.“ Und nicht nur das: Nachdem Tom das Praktikum absolviert hatte, nutzte er die Semesterferien, „um einen Teil meines angesparten Praktikantengehalts in etwas Unvergessliches zu investieren: in Erlebnisse. So haben meine Freundin und ich unsere Rucksäcke gepackt und sind sechs Wochen durch den Norden Indiens gereist.“ Davor traf er sich aber noch einmal mit seiner Mentorin. Dieses Mal war allerdings nicht nur das Risikocontrolling Gesprächsthema. Andrea Bracht: „Als Indienfan habe ich es mir nicht nehmen lassen, ihm den einen oder anderen Reisetipp zu geben.“ Tom nahm die Tipps gerne an. Für ihn steht fest: „Ich werde den Kontakt aufrechterhalten und schauen, welche Optionen sich nach meiner Doktorarbeit ergeben.“