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#JobEinstieg: Die Commerzbank für Berufseinsteiger

Christian Focken 10.04.2017
Von Tipps zur Arbeitgeberwahl bis hin zu den Herausforderungen im Joballtag – in unserer Serie #JobEinstieg behandeln wir Themen rund um den Berufseinstieg. Diesmal dreht sich alles um den Einstieg und die Entwicklungsmöglichkeiten bei der Commerzbank.
Bild von der Skyline Frankfurt mit Commerzbank-Tower
Anja Volk, Trainee Risk Management Corporates, Commerzbank
Anja Volk, Trainee Risk Management Corporates, Commerzbank

Im Interview mit den Commerzbank-Mitarbeitern Anja Volk, Trainee Risk Management Corporates, Dorothee Pfeuffer, Leitung Marketing & Recruiting, und Andi Doppler, Leiter Recruiting, haben wir erfahren, wie der Berufseinstieg bei der renommierten Geschäftsbank abläuft.

Bitte beschreiben Sie Ihr Unternehmen mit drei Worten.

Anja Volk: Groß, gelb, international.

Welche Soft Skills sollten Berufseinsteiger mitbringen?

Dorothee Pfeuffer: Die benötigten Soft Skills setzen sich bei uns aus zwei Aspekten zusammen. Zum einen legt die Commerzbank als Arbeitgeber viel wert auf Soft Skills wie Teamfähigkeit, Initiative, Zielorientierung und Eigenverantwortung. Zum anderen hängt es natürlich davon ab, für welchen Jobsich ein Student bewirbt: Während im Vertrieb der Fokus eher auf Kommunikationsfähigkeit liegt, achtet eine Führungskraft im Risikomanagement mehr auf analytische Fähigkeiten. Ein Bewerber sollte sich daher immer genau die Karriereseite eines Unternehmens anschauen und herausfinden, welche Kompetenzen für die jeweilige Stelle erforderlich sind.

Dorothee_Pfeuffer, Leitung Marketing&Recuiting, Commerzbank
Dorothee_Pfeuffer, Leitung Marketing&Recruiting, Commerzbank

Falls Sie das verallgemeinern können: Wie verläuft der erste Monat von Berufseinsteigern typischerweise?

Anja Volk: Mein erster Monat war super spannend, doch etwas anders als ich erwartet hätte. Im Risikomanagement gibt es sehr viele Richtlinien, Policys, Leitfäden ... Um richtig in das Kreditgeschäft der Bank einsteigen zu können, habe ich mich also zunächst erst einlesen müssen. Das mag vielleicht etwas trocken klingen, aber tatsächlich war es ziemlich spannend und wahnsinnig hilfreich. Denn so konnte ich viele Dinge, die mir später bei Kreditanträgen und den Genehmigungsprozessen begegnet sind, viel besser verstehen und wusste, wie ich richtig vorgehen muss. In meinem ersten Monat durfte ich sogar schon mit einem Kollegen meinen ersten „Fall“ bearbeiten. Das war toll, da ich sofort das Gefühl hatte, dass mein Chef beziehungsweise die Kollegen mir Vertrauen für meine neue Aufgabe entgegen bringen.

Worauf können sich Berufseinsteiger in den ersten Wochen besonders freuen?

Anja Volk: Darauf, sehr viele nette Leute kennenzulernen. Man denkt vielleicht, dass es in einem so großen Unternehmen wie der Commerzbank eher anonym zugeht, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich konnte mit jeder noch so kleinen Frage auf die Kollegen zugehen und habe sehr viel Unterstützung bekommen. Das macht einem den Einstieg dann umso leichter. In der eigenen Abteilung ist das Netzwerken gerade am Anfang sehr wichtig. Außerdem tritt man in der Anfangsphase mit vielen anderen Trainees, Praktikanten oder Studienkreislern in Kontakt. Durch das Buddy- und Patenprogramm werden neue Trainees zudem von älteren oder ehemaligen Trainees und einer Führungskraft an die Hand genommen. Bei Lunches, dem Trainee-Stammtisch oder Treffen außerhalb der Arbeitszeit kann man sich super austauschen und bekommt noch mal einen etwas anderen Blick auf die Arbeit in der Bank.

Worauf sollten Berufseinsteiger in den ersten Tagen achten?  

Andreas Doppler, Leiter Recruiting Commerzbank
Andreas Doppler, Leiter Recruiting, Commerzbank

Andi Doppler: Geht offen auf eure neuen Kollegen zu, versucht sie kennenzulernen und euch zu vernetzen. Am einfachsten ist es, wenn man nicht alleine Mittagessen geht, sondern Lunch-Dates vereinbart oder sich den großen Gruppen anschließt. Keine falsche Scheu – wartet nicht darauf, dass alle auf euch zugehen! Macht euch einen Überblick über die Struktur des Unternehmens. Das gibt euch Orientierung und ihr findet euch viel schneller zurecht. Versucht euch auch bereichsübergreifend zu vernetzen und mehr über die Aufgaben anderer Abteilungen zu erfahren. Schreibt euch die Abkürzungen mit, mit denen anfangs um sich geschmissen wird und die ihr nicht versteht. Fragt für ihre Bedeutung anschließend bei Kollegen nach oder sucht im Intranet und macht euch schlau.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten bieten Sie Berufseinsteigern?

Dorothee Pfeuffer: Die kontinuierliche Entwicklung der Mitarbeiter wird bei der Commerzbank großgeschrieben. Unter dem Dach der Commerzbank-Akademie ist die fachliche sowie außerfachliche Qualifizierung gebündelt. Die Commerzbank-Akademie bietet den Mitarbeitern je nach persönlichen Zielsetzungen und betriebliche Anforderungen drei verschiedene Entwicklungswege an: Führungskraft in der Führungslaufbahn, Projektmanager in der Projektlaufbahn oder Spezialist in der Fachlaufbahn. Eine Vielzahl von Qualifizierungsmaßnahmen, Auswahlinstrumenten und Entwicklungsprogrammen, zum Beispiel zu den Themen Projektmanagement oder Konfliktlösungsstrategien, bereiten die Mitarbeiter gezielt auf ihre Aufgaben vor. Im Akademieportal kann sich zudem jeder Mitarbeiter über seine Entwicklungsmöglichkeiten informieren.

Was macht Ihr Unternehmen für Berufseinsteiger besonders attraktiv?

Andi Doppler: Ein Berufseinsteiger bei der Commerzbank durchläuft viele verschiedene Abteilungen und Auslandslokationen. Da es uns wichtig ist, dass gleich zu Beginn ein großer Fokus auf das Networking und die Orientierung des Berufseinsteigers gelegt wird, bieten wir viele Gelegenheiten und Events dafür an. So kann er sich schneller in das Unternehmen einfinden und viele Kontakte knüpfen. Ein besonderes Highlight ist natürlich auch die attraktive Vergütung. Nicht zu vergessen unsere tollen Führungskräfte: sie freuen sich auf Nachwuchs!

Vielen Dank für das Interview!