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Commerzbank International

So lebt und arbeitet es sich an den weltweiten Standorten der Commerzbank

New York, São Paulo, Tokio, Peking, Brüssel, Frankfurt, London, Madrid und, und, und – die Commerzbank ist an so vielen Standorten auf der Welt vertreten, dass sogar Heidi Klums Haarspray versagen würde. Commerzbank-Mitarbeiter gewähren uns einen Blick in ihr Leben an den Standorten New York, Brüssel und Frankfurt am Main. Freu dich auf Insights in den Berufsalltag bei der internationalen Bank sowie Insider-Tipps für deinen nächsten Städte-Trip – oder potenziellen Arbeitsort. 

Der EU ganz nah

Interview mit Commerzbankerin Riena Hoberg

Riena Hoberg geht gerne ins Café, shoppen und wohnt nur 20 Minuten vom Europaviertel entfernt. Seit 2016 arbeitet sie als Referentin für Europafragen im Verbindungsbüro der Commerzbank in Brüssel. Im Interview verrät sie mehr über ihren Arbeitsalltag, das Leben als Expat (kurz für Expatriate = vorübergehend oder dauerhaft außerhalb des Heimatlandes Tätige) in „Europas Wohnzimmer“ und was ihr absoluter Lieblingsort in Brüssel ist.  

Riena, bitte stell dich den careerloft-Mitgliedern kurz vor.

Riena Hoberg, Commerzbank Brüssel
Riena Hoberg, Referentin für Europafragen im Verbindungsbüro der Commerzbank in Brüssel

Ich bin 30 Jahre alt und arbeite seit Juli 2016 als Referentin für Europafragen im Verbindungsbüro der Commerzbank in Brüssel. Ich bin deutsche Volljuristin mit halbjapanischem Hintergrund, habe bereits im Referendariat bei der Europäischen Kommission in Brüssel gearbeitet und anschließend im Europäischen Parlament. Nach dem zweiten Staatsexamen bin ich als Heinz-Nixdorf Stipendiatin nach Tokyo gegangen und habe dort unter anderem in der Rechtsabteilung von Bayer Tokyo gearbeitet.

Anschließend habe ich für kurze Zeit einen Posten als Assistentin eines deutschen Europaabgeordneten im Europäischen Parlament in Brüssel angenommen und habe dort von der Ausschreibung des Verbindungsbüros der Commerzbank gehört. Da mein Profil zu der Tätigkeit eines Lobbyisten passte und mich die Position sehr ansprach, habe ich mich beworben und den Job dann bekommen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Womit beschäftigst du dich?

Ich monitore und verfolge die europäische Finanzmarktregulierung, die sich zum Beispiel mit Themen wie Basel 4 und Kapitalmarktunion beschäftigt. Darüber berichte ich regelmäßig unseren Experten in Frankfurt über den aktuellen Stand. Zudem tausche ich mich fortlaufend mit Vertretern der Finanzbranche und den Europäischen Institutionen auf diversen Konferenzen, Empfängen und Treffen zu aktuellen Themen der Branche aus. Zu meinen Aufgaben zählt zudem, Besuche des Commerzbank-Vorstands in Brüssel bei den Europäischen Institutionen zu organisieren und inhaltlich zu begleiten.

Wo treffen wir dich häufig an, wenn du nicht auf der Arbeit bist?

Häufig anzutreffen bin ich im Caffelatte in der Rue du Commerce im Europaviertel. Die Inhaber sind wahre Italiener und machen den besten Kaffee der Stadt. Der Laden ist stets zum Bersten voll und man hört alle europäischen Sprachen durcheinander – hier trifft im wahrsten Sinne des Wortes ganz Europa zusammen.

Was ist dein absoluter Lieblingsort in Brüssel und warum?

Commerzbank Standort Brüssel, Infografik
Rienas Geheimtipps für deinen Trip nach Brüssel

Mein absoluter Lieblingsort in Brüssel ist das Chalet Robinson im Bois de la Cambre. Dieses Restaurant befindet sich auf einer kleinen Insel inmitten eines riesigen Parks mit See. Man muss mit einem Floß zu dem Restaurant übersetzen und kann im Sommer auch Ruderboote mieten.

Wie verbringt man in Brüssel üblicherweise seine Mittagspause?

Ich arbeite direkt im Herzen des Europaviertels ganz in der Nähe des Europäischen Parlaments. Im Umkreis gibt es zahlreiche Restaurants. Üblicherweise geht man mittags mit anderen Expats in eines der Restaurants im Viertel.

Wie und wo wohnst du?

Ich wohne in der Nähe vom Bahnhof Merode. Die Gegend ist ziemlich beliebt in Brüssel, da sie sehr nah zum Europaviertel und gleichzeitig eine nette Wohngegend mit vielen Cafés und Restaurants ist.

Wo gehst du am liebsten shoppen?

Shoppen gehe ich am liebsten außerhalb von Brüssel in Antwerpen, da es deutlich kleiner und geordneter ist als das chaotische Brüssel. Etwas ärgerlich ist, dass in Belgien die Geschäfte bereits um 18:30 Uhr schließen und daher Shopping in der Woche kaum möglich ist.

Auto oder Bahn? Wie kommst du zur Arbeit?

Da man mit dem Auto in der verstopften Stadt immer im Stau steht und ich keine Bahnanbindung habe, fahre ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit .

Wohin geht es für einen Afterwork-Drink?

In Brüssel treffen sich die Expats jeden Donnerstag für einen Afterwork-Drink auf dem Place Luxembourg, direkt im Europaviertel. Jeden Mittwoch zieht es viele Expats auf den  wöchentlichen Markt auf dem Place Chatelain in Ixelles. Freitags gibt es die Möglichkeit für Afterwork-Drinks auf dem Wochenmarkt am Place des Chasseurs d’Ardennais in Schaerbeek.

Was wolltest du schon immer mal in dieser Stadt machen, hast es aber bisher noch nicht geschafft?

Ich wollte schon immer mal im Musikinstrumente-Museum im alten Zentrum von Brüssel brunchen. Dieses denkmalgeschützte und wunderschöne Museum bietet sonntags einen Brunch an, bei dem man einen tollen Blick über die ganze Stadt hat.

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