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Zimmer im Ausland buchen? Wunderflats macht’s möglich!

Das Team von Wunderflat
Die Köpfe hinter Wunderflat
Wenn du ein Semester im Ausland planst, musst du dich meist um zwei Wohnungen kümmern. Zum einen musst du für dich selbst ein Zimmer im Ausland suchen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, Untermieter für deine Wohnung oder dein WG-Zimmer in Deutschland zu finden. Genau hier setzt das junge Start-up Wunderflats an.

Wir sprachen mit Gründer Benedikt Scholz über seine Start-up-Idee, das Gründerdasein und Auslandserfahrungen.

Benedikt, was ist Wunderflats?

Mit Wunderflats wollen wir allen Menschen einen globalen Lebensstil ermöglichen. Während des Studiums ist man heutzutage sehr mobil. Beispielsweise zieht man für Auslandssemester temporär um oder macht ein Praktikum in einer anderen Stadt. Dann benötigt man ein möbliertes Zimmer für 3-6 Monate. Mietet man es aus der Ferne an, läuft man Gefahr, betrogen zu werden. Im schlimmsten Fall existiert die online gefundene und vorab bezahlte Unterkunft nicht. Mit Wunderflats schaffen wir die Lösung: Studenten können Zimmer finden, buchen und sicher bezahlen. Darüber hinaus können sie ihr eigenes Zimmer über Wunderflats untervermieten. Wir legen da sogar noch ein Schutzpaket drauf, für den Fall dass während der Untermiete ein Schaden entsteht. Wir ermöglichen damit endlich sichere Mobilität für die Studenten. 

Was sind aus Deiner Sicht die größten Herausforderungen, bei der Gründung des ersten Start-ups?

Mit wenig Mitteln große Schritte zu machen und externe Stakeholder von der Idee zu überzeugen, zum Beispiel potenzielle Mitgründer, Investoren oder Vertriebspartner. Man muss den Kern seiner Idee identifizieren und sich darauf fokussieren können. Idealerweise sollte man in der Lage sein, mit wenig Mitteln seine Annahmen für das Geschäftsmodell oder Nutzerverhalten zu testen. Das ist auch ein wichtiges Signal gegenüber Investoren – zu wissen, wie der Markt tickt und wie man mit begrenzten Ressourcen ans Ziel kommt. Ihr Vertrauen kann man nur gewinnen, wenn man genau weiß, wo es lang geht, und Selbstbewusstsein ausstrahlt.

Was empfiehlst Du anderen Studenten, die mit dem Gedanken spielen, ein Start-up zu gründen?

Man sollte schon früh anfangen, mit Leuten über seine Idee zu reden. Ich habe dadurch viel wertvolles Feedback und sogar Unterstützer gewonnen. Zudem baut man sich gleich zu Beginn ein gutes Netzwerk auf. Ich habe auch viele Menschen kennengelernt, die mir jeweils in verschiedenen Phasen helfen konnten. Also sollte man beachten, dass jemand, den man gerade kennenlernt, vielleicht erst in einem Jahr helfen kann.

Beim diesjährigen Businessplanwettbewerb des Hasso-Plattner-Instituts konntet Ihr für Wunderflats Startkapital und Sachunterstützung im Wert von jeweils 100.000 Euro gewinnen. Welche Rolle spielt der Preis für Euch und die Zukunft von Wunderflats?

Die Auszeichnung beim Businessplanwettbewerb war eine großartige Teamleistung. Wir haben damit nun die finanziellen Mittel, um uns Vollzeit auf Wunderflats zu konzentrieren. Die Bestätigung von erfahrenen Unternehmern bestärkt zudem unsere persönliche Überzeugung, dass wir an einer spannenden Sache arbeiten.

Welche Pläne habt Ihr in Zukunft mit Wunderflats?

Wir sind im Januar von meinem Prototypen Rooming.eu auf unsere eigenentwickelte Webseite umgezogen. Wir haben hier wertvolles Nutzerfeedback integriert. Nun werden wir das Produkt optimieren und unsere Reichweite vergrößern. Dafür suchen wir nach neuen Talenten. Diese müssten klug sein, Dinge schnell erledigen, aber auch hinterfragen können. Vor allem ist uns wichtig, dass alle Teammitglieder gerne Zeit miteinander verbringen. Die Bereiche sind hier v.a. Business Development, Design und IT (Node.js). Aktuell suchen wir beispielsweise nach einem Praktikanten im Bereich Job Advertisement Marketing und einen Frontend Webdeveloper(.js). Bei Interesse schreibt uns einfach unter hello@wunderflats.com.

Verrätst Du uns deinen Städte-Tipp für ein tolles Auslandssemester?

Unsere letzte Praktikantin Annika hat ihr Auslandssemester in Lissabon gemacht. Sie erzählte immer, wie toll ihre Zeit da war. Also bin ich vor Kurzem einfach mal für eine Woche hingeflogen. Jetzt würde ich Lissabon auch jedem weiterempfehlen: eine der schönsten Städte Europas mit 2000 Erasmus Studenten, direkt am Meer gelegen. Surfen, Partys und günstige Lebenshaltungskosten – auch das ist Lissabon.

Ich selber habe mein Auslandssemester in Santa Barbara gemacht und hatte dort auch eine gute Zeit. Egal wohin es einen letztendlich verschlägt, ein Auslandssemester ist immer eine unvergessliche Zeit! Mich hat es in der persönlichen sowie in der beruflichen Entwicklung sehr bereichert.