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Vorteile einer WG: 5 Dinge, die für das WG-Leben sprechen

Mit dem Abi in der Tasche geht es auf in einen neuen Lebensabschnitt. Oft bedeutet das, das Nest zu verlassen und fürs Studium in eine neue Stadt aufzubrechen. Doch wohin soll der Umzug gehen? Die erste eigene Wohnung, Studentenwohnheim oder lieber in einer Wohngemeinschaft wohnen? Bei der Suche nach einer passenden Bleibe heißt es vor allem, Vorteile und Nachteile abzuwägen.
Gründe, die für die Wohngemeinschaft sprechen
Gründe, die für die Wohngemeinschaft sprechen

Unter Studenten in Deutschland ist die WG das meist verbreitete und beliebteste Wohnmodell. Auch ich habe im Studium diverse Wohngemeinschaften durchlebt: von der Sechser-WG mit Chihuahua-Hund „Sky“ über die Zweier-WG mit WG-Kaninchen „Sushi“ bis hin zu einer einfachen Zweier-WG. Was für das WG-Leben spricht und welche Tipps in Bezug auf den WG-Knigge nützlich sind, verrate ich dir in den folgenden fünf Punkten.

1. Zusammen ist man weniger allein

Eine neue Stadt, neue Leute, neues Studium oder neues Praktikum: Ich selbst weiß, wie schön es ist, wenn man nach einem langen Tag auf ein vertrautes Gesicht in der heimatlichen Küche trifft. Bei einem Glas Wein über die verschiedensten Themen quatschen zu können, zusammen zu kochen oder einfach jemanden für die Hintergrundgeräusche in der Wohnung bei sich zu haben, ist einer der größten Pluspunkte des WG-Lebens. Allerspätestens wenn wieder eine Reparatur in der Wohnung ansteht, wirst du froh sein, Mitbewohner zu haben und das Problem und die Kosten nicht alleine bewältigen zu müssen.

2. Soft Skills fürs Leben

Neben dem Faktor Geselligkeit hast du in einer Wohngemeinschaft außerdem die Möglichkeit, dich durch das Zusammenleben in deinen sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln und dich selbst besser kennenzulernen. Wohnen in einer WG bedeutet, die Privatsphäre miteinander zu teilen, aber auch Rücksicht auf die Mitbewohner zu nehmen. Sei es der morgendliche Kampf ums Badezimmer, das elendige Thema Aufräumen in der Küche oder der Umgang mit Besuch – Themen, die manche vielleicht für Nachteile einer WG halten. Aber sieh es besser positiv: In einer Wohngemeinschaft zu wohnen wird dir definitiv Kompromissbereitschaft vermitteln. Gelassenheit und Offenheit sind zwei weitere Eigenschaften, die ich besonders während meiner Zeit in der Sechser-WG mitgenommen habe.

3. Davon werde ich noch meinen Enkelkindern erzählen. Oder lieber doch nicht ...

Die besten Storys gibt es definitiv in WGs, so viel steht fest. Für die Entstehung dieser Geschichten sind die obligatorischen WG-Partys absolut prädestiniert und es findet sich definitiv immer ein Anlass um zu feiern. Am besten sind dafür die Wochenenden geeignet (offensichtlich) oder der Semesterbeginn, da noch keiner im Klausuren-Stress oder Urlaub steckt – denn Timing ist alles! Neben den organisatorischen Verpflichtungen wie genügend Essen und Trinken zu besorgen und die Wohnung partytauglich vorzubereiten, bietet dir eine WG-Party zusätzlich die Möglichkeit, viele neue Menschen kennenzulernen, gemeinsam in entspannter Atmosphäre zu feiern und die Musik einfach mal richtig laut aufzudrehen. Aber: Hol dir den Segen deiner Nachbarn, damit deine Party nicht um 23:00 Uhr durch wütende, pyjamatragende Wohnhausgenossen beendet wird.

4. Flexibilität

Auslandssemester, Auslandspraktikum oder eine Hospitation in einer anderen Stadt: Für viele Studenten gehört es fast zum guten Ton, während des Studiums den Wohnort zu wechseln. Als WG-Bewohner bist du zum Glück sehr flexibel. Du kannst dir ein WG-Zimmer für den begrenzten Zeitraum mieten und dein altes Zimmer während deiner Abwesenheit untervermieten.

5. Geringe Kosten

Die Preise für die Miete steigen, der Wohnungsmarkt ist angespannt. Besonders in beliebten Universitätsstädten ist Wohnraum oft teuer und die Suche nach einer Wohnung schwierig. Genau aus diesem Grund ist das Modell Wohngemeinschaft die passende Alternative. Man teilt sich nicht nur die Hausarbeit, sondern auch die Miete.

Als Teenager prägten diverse Daily Soaps meine Vorstellungen vom Wohnen in der WG. Und ich kann dir sagen: Auch wenn Traumvorstellungen nicht immer mit der Realität übereinstimmen und es auch Nachteile gibt, die positiven Aspekte überwiegen! Meine Mitbewohner sind zu meinen Freunden geworden und ich habe viel dabei gelernt. Besonders wenn du direkt aus dem „Hotel Mama“ kommst, ist die Wohngemeinschaft ein sanfter Einstieg in die Unabhängigkeit.

Was sind deine Tipps? Ich würde mich freuen, auch von dir etwas über eigene Erfahrungen und Vor- und Nachteile verschiedener Wohnformen zu hören!

Bis ganz bald

Theresa

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