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Was die Zukunft der Arbeit birgt

Hinter dem herrlich klangvollen Begriff Jahressymposium „future@work“ verbirgt sich die alljährliche Veranstaltung des Studienkreditgebers Deutsche Bildung und WissenPlus.

Am 31. Juli und 1. August tauschten sich in Bad Homburg etwa 50 Stipendiaten und zahlreiche Referenten aus der Wirtschaft und dem Bildungsbereich zum Thema Zukunft der Arbeit aus. Dabei wurden viele Facetten abgedeckt: Wie definiert sich zukünftig Erfolg? Wie sieht der Arbeitsplatz aus? Was wird sich an Organisationsstrukturen verändern?

Loftikant Sam beim alljährlichen „future@work“
Loftikant Sam beim Jahressymposium „future@work“

Sehr unterschiedlich gestalteten sich die Antworten auf diese Fragen. Oft standen sie sogar in direktem Widerspruch zueinander. Viele Stipendiaten sprachen sich beispielsweise für die freie Einteilung von Arbeitszeiten aus. Auch die Möglichkeit, von beliebigen Orten aus arbeiten zu können, wurde nachgefragt. Dem gegenüber stand jedoch der Einwand, dass Menschen ein gewisses Maß an Kontrolle bräuchten. Kontrolle, die nicht nur einen Handlungsrahmen eröffnet, sondern auch ein Sicherheitsgefühl bietet.

Bei der Podiumsdiskussion gegen Ende des zweitägigen Events zeigte sich, wie aufmerksam die Wirtschaft diesen Wandel verfolgt. Der War for Talents, die bröckelnde Vormachtstellung des klassischen Arbeitszeitmodells und die zahlreichen Möglichkeiten moderner Technologie – all das sind Anreize für Unternehmen, sich zunehmend an den Bedürfnissen der kommenden Generationen zu orientieren. Eigentlich gute Voraussetzungen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt.

Es war interessant zu sehen und zu hören, wie stark die allgemeine Stimmung zum Thema Zukunft der Arbeit unter den 20- bis 30-jährigen Teilnehmern auseinander ging. Insgesamt glaube ich, dass die Wirtschaft bereit ist, den Werten und Wünschen unserer Generation in vielen Punkten entgegenzukommen. Das bedeutet aber nicht, dass uns dadurch Arbeit abgenommen wird oder wir auf Eigeninitiative verzichten könnten. Nach wie vor gilt: „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.“

In diesem Sinne
Euer Sam