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Twitter für Fortgeschrittene: Wie du #Hashtags für deine Jobsuche einsetzt

Katja Mayer 26.10.2012
Der Kurznachrichtendienst Twitter verfügt über eine gewaltige Nutzerbasis. Und auch seine Bedeutung für die Jobsuche nimmt zu: Viele Firmen nutzen Twitter heute aktiv, doch Hashtags werden dabei häufig falsch eingesetzt oder völlig vernachlässigt.

Ein Hashtag ist – wie erfahrene Twitterer wissen – ein Keyword, das mit einem #-Symbol eingeleitet wird. Dabei gibt es Hashtags für aktuelle Themen, Veranstaltungen oder gesamte Branchen und Arbeitsbereiche. So gibt es etwa den Hashtag #tax für Aspekte rund um das Thema Steuer. Unter diesem Hashtag taucht auch unser Partnerunternehmen EY auf. Warum solltest du diese Keywords nutzen? Weil sie einerseits die Suche erleichtern, andererseits die Sichtbarkeit deiner Tweets und damit deine potenzielle Reichweite erhöhen.

Hashtags in der Jobsuche

Für Jobsuchende sind Hashtags vor allem in Verbindung mit gespeicherten Suchanfragen von Interesse. Konkret kann das so aussehen:

Thomas beginnt mit seiner Jobsuche. Eines seiner Suchinstrumente ist dabei Twitter. Dort legt sich Thomas mehrere Suchen nach passenden Hashtags an. Dazu gehören beispielsweise #Jobangebot, #Stellenangebot, #Arbeitsplatz, #Job, #Sachbearbeiter – er möchte in den kaufmännischen Bereich – #Bürokaufmann und ähnliches. Mindestens einmal täglich aktualisiert er die Suchanfragen und schaut sich die neuen Ergebnisse an. Zusätzlich folgt er Firmen, die er als potenzielle Arbeitgeber einordnet.

Wenn Thomas seine Jobsuche aktiv kommunizieren möchte, sollte er auch seine eigenen Tweets mit entsprechenden Hashtags versehen. Mögliche Keywords sind in seinem Fall #Jobsuche, #Bürokaufmann und so weiter. Da der Erfolg einer aktiven Jobsuche auf Twitter auch von Re-Tweets abhängt, sollte Thomas gezielt darum bitten.

Aktiv twittert Thomas eigene Artikel oder Links zu Themen rund um das Büro der Zukunft, denn damit beschäftigt er sich intensiv. So hat er die Möglichkeit, sich selbst einen Namen zu machen und zu profilieren. Diese Tweets versieht er mit den passenden Hashtags, um so andere Twitterer auf sich aufmerksam zu machen. Interessanten Twitter-Accounts, die er durch seine Hashtag-Suche findet, folgt er und teilt deren Inhalte nach einiger Zeit des Folgens gezielt per @-Reply mit diesen Twitterern.

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#Jobsuche: Unternehmen und Bewerber setzen auf Twitter.

Weniger # ist mehr

Aber Vorsicht: Wer jeden Tweet mit möglichst vielen Hashtags versieht, begeht einen schweren Fehler. Für eine möglichst hohe Sichtbarkeit sind ausgewählte, auf ein Thema fokussierte Hashtags entscheidend. Wer mehr als drei oder vier Hashtags in einen Tweet packt, reduziert die Sichtbarkeit bereits durch die Vielzahl an Keywords.

Außerdem muss nicht jeder deiner Tweets mit einem Hashtag versehen werden, denn sonst könnte bei deinen Followern schnell der Eindruck entstehen, dass du nur noch auf Reichweite optimierte Tweets schreibst. So verlierst du deine Follower .

Zum Schluss noch ein Lese-Tipp: Wenn du Twitter noch effektiver nutzen möchtest, wirf einen Blick auf die Karrierebibel Liste mit 99 Tools und Diensten für den Micro-Blogging-Dienst.

 

Redaktion: Katja Mayer mit Karrierebibel