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#Appsolut 11: Todoist

Die App, mit der du täglich mehr erreichst.

Nadine Miczka 07.10.2016
In unserer Appsolut-Serie stellen wir dir regelmäßig Apps vor, die deinen Alltag besser oder zumindest kurzweiliger machen. Die nützlichsten digitalen Helferlein und echten Bahnfahrtverkürzer – wir haben sie für dich im Check. In Teil 11 von #Appsolut stellen wir dir Todoist vor. Was die App kann? Wir verraten es.
Todoist - Organisationsapp

Mehr erreichen, jeden Tag. Wer möchte das nicht? Die Post weg-, den Müll rausbringen, das Geschenk besorgen, die Rechnung bezahlen – der Alltag ist gefüllt mit vielen To-dos und „Ich muss unbedingt noch...“-Gedanken. Hier soll Todoist helfen und für mehr Struktur sorgen: Du wirst fokussierter und produktiver. Tatsächlich wird das Smartphone – und dank der problemlosen Synchronisation auch Tablet und PC – zur hilfreichen Sekretärin, die den Überblick behält. Du organisierst deine Aufgaben und Projekte in der App und erledigst sie anschließend.

Ein Blick – alles drin: Wie funktioniert Todoist?

Damit die cloudbasierte App deine Aufgaben verwalten kann, musst du zunächst mit wenigen Klicks deine To-dos erstellen. Dafür brauchst du im Grunde genommen nur eine kurze Beschreibung in Betreff-Länge und ein Fälligkeitsdatum. Außerdem wird jedes To-do einem Projekt zugewiesen, die du ebenfalls frei verwalten kannst. Dadurch sind deine Aufgaben flexibel geordnet und schnell abrufbar. Du kannst beispielsweise jeweils einen Ordner für Uni, Freizeit und Haushalt anlegen, oder aber für deine einzelnen Seminare. So hast du zu jeder Zeit den Durchblick und kannst danach filtern.

Todoist überlässt dir die Wahl: Mit einem Klick siehst du nur noch die To-dos des heutigen Tages. Ein Klick weiter runter und du erhältst eine Übersicht der nächsten sieben Tage. Dank der zusätzlichen Verwaltung durch die Projekt-Ordner erscheinen die Premiumfunktionen der Etiketten und Filter, die dir deine Aufgaben noch schneller ausgeben sollen, fast überflüssig. Zwar kostet die Premiumversion mit 23 Euro im Jahr nicht die Welt, allerdings sind die Must-haves für eine gute Organisation komplett gratis verfügbar. Nur zwei Bonuspunkte des Upgrades haben wir an einigen Stellen vermisst: die Möglichkeit eine Notiz hinzuzufügen und eine Erinnerung zu erhalten. Gewöhnt man sich aber an den morgendlichen Check der App, ist eine Erinnerung nicht notwendig.

Was spricht für Todoist?

Zugegeben, solche Organisationstalente als App gibt’s wie Sand am Meer. Wieso also ausgerechnet Todoist? Als erstes überzeugt die simple Nutzeroberfläche, die den Durchblick erleichtert und es schafft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die vielen Funktionen sind zwar komplex zusammengeflochten, aber für den User leicht durchschaubar aufbereitet. Durch das schlichte Design werfen weder Ablenkung noch neues Chaos einen Schatten auf deine Erledigungen.

Ein weiterer Pluspunkt ist der spielerische Effekt im Hintergrund der App. Wenn du regelmäßig neue Aufgaben hinzufügst und abschließt, sammelst du positives Karma. Hast du allerdings Tasks, die seit zwei oder mehreren Tagen überfällig sind, verlierst du Karma-Punkte. Die kleine Zahl in der Ecke lenkt nicht ab und ist trotzdem ein kleiner Motivationszusatz, um deine kleinen Erfolge in der App abzuhaken. Es gibt Karma-Level, die dich zum Beispiel vom Anfänger zum Neuling bis hin zum Großmeister befördern. Tolle Unterfunktion: Du kannst der App deine persönlichen Ruhetage, beispielsweise das Wochenende, mitteilen oder angeben, dass du im Urlaub bist. So verlierst du keine Karma-Punkte und kannst die Auszeit genießen.

Das wichtigste Argument für Todoist war nach unserem Test die Omnipräsenz der App: Die App und deine Tasks sind immer und überall abrufbar. Ob auf dem Handy zu Hause, dem PC in der Arbeit, dem Tablet in der Bahn oder dem Laptop deiner Kollegen – du kannst immer auf deinen persönlichen Assistenten zugreifen. Die Synchronisation klappte in unseren Tests zügig und fehlerfrei.

Fazit: Todoist bringt Struktur und einen klaren Durchblick in dein Studentenleben. Damit meisterst du zukünftige Hausarbeiten und gleichzeitig die rechtzeitige Überweisung der Miete. Egal, auf welcher Plattform du unterwegs bist – Todoist ist schon da. Wer es noch detaillierter mag und einen persönlichen Assistenten mit Diplomabschluss möchte, holt sich die Premiumversion für 23 Euro im Jahr. 

+ Übersicht aller Aufgaben

+ Gute Verwaltungsoptionen durch Projekte

+ Schlichtes Design

+ Omnipräsenz

- fehlende Notiz- und Erinnerungsfunktion in der Gratisversion

Die App gibt es unter anderem als Webversion und für Android sowie iOS.

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