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Talent Mobility within the EU

Ende November vergangenen Jahres veranstaltete careerloft mit dem Goethe-Institut Barcelona einen Workshop zum Thema „Talent Mobility“. Dazu reisten zehn deutsche Teilnehmer, darunter Jens und ich, mit careerloft nach Barcelona und trafen dort auf weitere zehn spanische Teilnehmer, mit denen im Rahmen einer zweitägigen Zusammenarbeit das Thema Mobilität junger Europäer diskutiert und bearbeitet wurde. Die Ergebnisse überzeugten so sehr, dass die Zusammenarbeit fortgeführt wurde.
Sven Januszek und einer weiterer Teilnehmer des EYE 2014
Sven Januszek (links) reiste mit careerloft nach Barcelona.

Einige Monate und Telefonkonferenzen später gaben uns careerloft und das Goethe-Institut dann die Gelegenheit, unsere bisherigen Ergebnisse beim internationalen Zusammentreffen junger Europäer beim EYE 2014 (European Youth Event) im wunderschönen Straßburg zu präsentieren. So reisten wir am Freitag, den 9. Mai 2014, an und nutzten den verbliebenen Tag, um unsere Präsentation für den nächsten Morgen zu finalisieren und abends noch einen schönen Eindruck von der Innenstadt Straßburgs zu gewinnen. Der von der Ill umschlossene Stadtkern beeindruckt neben seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der wunderschönen Sandsteinkathedrale, auch mit typisch französischem Flair, welches sich in gemütlichen Restaurants und Bars, gutem Essen und der Mentalität der Menschen vor Ort widerspiegelt.

Am nächsten Morgen war es nun so weit: Wir reisten zum Europäischen Parlament und empfingen dort Zuhörer aus vielen verschiedenen Ländern. In unserem 90-minütigen „Panel“ stellten wir unsere Ideen aus den Gruppen „Awareness Campaign“, „EU Talent Pool“ und „Academic Institutions“ vor und schlossen dann an eine interessante sowie für uns bereichernde Diskussion aus verschiedenen Perspektiven der Zuhörer an. Danach besuchten wir eine Veranstaltung im Plenarsaal, erkundeten die restlichen Teile des Parlaments und machten uns zurück auf den Weg ins Hotel. Die verbliebene Zeit bis zur Abreise am Sonntag nutzten wir für einen weiteren Besuch in der Innenstadt und zur Abschiedsveranstaltung im Parlament.

Auf der einen Seite öffnete uns das Projekt die Augen für die Arbeitssituation in anderen europäischen Ländern und zeigte, wie glücklich wir uns mit unseren Möglichkeiten in Deutschland schätzen können. Auf der anderen Seite verfolgten wir aber auch Erfolgsgeschichten, wie zum Beispiel die einer unserer spanischen Teilnehmerinnen aus dem Workshop. Nach ihrem Ingenieursstudium in Barcelona begab sie sich auf die Suche nach einem Job, blieb jedoch für lange Zeit erfolglos. Schließlich fand sie doch einen Arbeitsplatz in Berlin und ist nun sogar ein Musterbeispiel für das Thema „Talent Mobility“. Man darf gespannt bleiben, was die Zukunft dieser Zusammenarbeit noch bringen wird.

P.S. Wer mehr Informationen über unsere Arbeit und den zukünftigen Verlauf unseres Projekts erfahren möchte, kann gerne unseren Blog besuchen: www.talent-mobility.eu