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Star Wars: Was wir von Yoda, Darth Vader und Co für den Berufseinstieg lernen können.

Star Wars handelt vom universalen Kampf Gut gegen Böse, Jedi gegen Sith, Obi-Wan Kenobi gegen Darth Vader. Was das alles nun mit den eher weltlichen Herausforderungen des Berufseinstiegs zu tun hat? Auf den ersten Blick nicht viel. Weder kämpfen wir als Jedi an der Seite von Yoda, um das nächste Projekt voranzubringen, noch sind wir dunkle Sith-Lords, die in Meetings jeden Widerspruch mit dem Tod ahnden – was in gewissen Kreisen des Imperiums ja durchaus üblich ist.
Star Wars: Karrieretipps von Yoda

Und doch stecken in Star Wars einige Lektionen, die auch für das Thema Karriere und Berufseinstieg nützlich sein können. Ob wir uns nun auf Dagobah, Hoth oder dem Planeten Erde befinden – überall stehen wir vor neuen Herausforderungen und müssen neue Probleme lösen. Hier kommen vier Lektionen aus Star Wars, die uns dabei helfen können. Und falls du zu den wenigen Lebewesen in den Weiten des Universums gehörst, die Star Wars noch nicht gesehen haben: Achtung, Spoiler ahead!

Glaube an deine Fähigkeiten

Als Luke Skywalker mit R2-D2 auf dem Sumpfplanet Dagobah landet, um Yoda aufzusuchen, glaubt er noch nicht so recht an die großen Kräfte, die die Macht ihm potenziell verleihen könnte. Nach einem intensiven Jedi-Assessment-Center inklusive der Disziplinen „Steine-schweben-lassen“ und „Wurzelblättereintopf-essen“, stellt Meister Yoda den jungen Jedi-Anwärter vor die Aufgabe, den versunkenen X-Wing mit Hilfe der Macht aus dem Sumpf zu befreien. Luke zweifelt daran, dass er dazu in der Lage wäre. Doch Yoda wäre nicht Yoda, wenn er nicht den passenden Spruch auf den Lippen hätte: „Vergessen musst du das, was früher du gelernt.“

Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.
Yoda

Es ist der Zweifel an sich selbst, der Luke auf Dagobah noch einschränkt. Auch im Job ist es wichtig, das eigene Potenzial nicht immer nur an den Dingen zu messen, die man schon einmal gemacht hat. Wenn du nie an dich selbst glaubst, wird es langfristig auch keiner deiner Kollegen tun. Wer mehr Verantwortung im Job übernehmen will, sollte deshalb bereit sein, die eigenen Grenzen zu erkennen und im richtigen Moment auch zu überschreiten – auch wenn es sich um ein Thema handelt, mit dem man noch nicht viel Erfahrung gemacht hat. Oder wie Meister Yoda es ausdrückt: „Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.“

Bau nicht immer wieder den gleichen Todesstern

Dreimal hat das Imperium auf die gleiche Strategie gesetzt: Man baue eine riesige Superwaffe und sorge für Zerstörung. In Star Wars Episode IV feiert der erste Todesstern seine Premiere. Die Rebellen finden eine strukturelle Schwachstelle und zerstörten ihn. Auch der zweite Todesstern in Star Wars Episode VI währt nicht lange: Mit Hilfe der Ewoks zerstören die Rebellen zunächst den Schildgenerator auf dem Waldmond Endor, der die Riesenwaffe schützte, und anschließend den Todesstern selbst.

Beep Bap. Deep Dap Düp Deep. Beep Bop Beep Beep Boo!
R2-D2

Im neuesten und siebten Teil der Saga, Star Wars: Das Erwachen der Macht, formieren sich die Überbleibsel des Imperiums zur sogenannten „Ersten Ordnung“ neu. Zwar bauen sie diesmal streng genommen keinen Todesstern, sondern nutzen einen Eisplanet für die Errichtung der „Starkiller Basis“, die diesmal nicht nur ganze Planeten, sondern gleich ganze Sternensysteme vernichten sollte. Anderes Label, gleiche Vorgehensweise also – mit gleichem Endergebnis: Auch in diesem Fall konnten die Rebellen eine Schwachstelle finden und die Starkiller Basis ausschalten.

“The definition of insanity is doing the same thing over and over and expecting different results.” Dieses Zitat wird oft fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben. Woher es stammt, ist ungeklärt. Bestimmt war es wieder einmal Yoda ;) Wie bei Star Wars ist es auch in deinem Arbeitsleben wichtig, dass du nicht immer auf die gleiche Karte setzt. Wenn ein Problem wiederholt auftritt, kann es sich lohnen, kreativ zu werden und neue Wege auszuprobieren, statt stur auf die Prozesse in der Schublade zu setzen. Wenn du die Gelegenheit hast, innovative Lösungen zu finden, von denen auch deine Kollegen profitieren können, kannst du damit auch als Berufseinsteiger richtig punkten.

Erweitere dein Netzwerk

Selbst als voll ausgebildeter Jedi ist Luke auf die Unterstützung von Leia, Han Solo und Chewbacca, R2-D2 und C-3P0 angewiesen, um die Gefahr durch das Imperium abzuwenden. Und obwohl Lando Calrissian zunächst in Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück seinen Kameraden aus vergangenen Schmugglerzeiten, Han Solo, an Darth Vader ausliefert, ist es ebenfalls Calrissian, der hilft, ihn in Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter wieder zu befreien. Anschließen wird Calrissian zu einem der wichtigsten Verbündeten der Rebellen.

Viel zu lernen, du noch hast.
Yoda

Es hat also viele Vorteile, sich ein starkes berufliches Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Du bekommst schneller Informationen, bleibst auf dem Laufenden, kannst dich fachlich austauschen und mit etwas Glück bekommst du wie Han Solo Unterstützung, wenn du am wenigsten damit rechnest. Übrigens gibt es schon im Studium viele Möglichkeiten, das eigene Netzwerk auszubauen. Tipps für Networking-Events findest du ebenfalls auf careerloft.

Hol dir einen Mentor wie Yoda

Mentoring ist ein zentrales Prinzip in der Ausbildung zum Jedi: Luke Skywalker hatte Yoda, Anakin Skywalker hatte Obi-Wan Kenobi und Obi-Wan Kenobi hatte Qui-Gon Jinn.

Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
Yoda

Die Schüler lernen als Jedi-Padawan „on-the-job“ an der Seite ihrer Jedi-Meister, bekommen direktes Feedback und neue Herausforderungen. Die Mentoren helfen, die eigenen Stärken und Schwächen zu identifizieren und neue Wege aufzuzeigen: Luke Skywalker war erst durch Yodas Unterstützung in der Lage, sein volles Potenzial zu entfalten, die Macht zu kontrollieren und Darth Vader entgegenzutreten.

Individuelle Förderung und kompetente Beratung bieten übrigens auch die Mentoren bei careerloft – das haben wir uns von Star Wars abgeguckt. Als Fördermitglied kannst du dich direkt bei erfahrenen Mentoren aus Top-Unternehmen bewerben und von den Besten lernen! Wir wünschen dir viel Erfolg dabei. Möge die Macht mit dir sein!

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