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Soft Skills im Job – diese Kompetenzen solltest du im Arbeitsleben mitbringen

Warum soziale Fähigkeiten dazugehören

Janin Istenits 09.06.2017
Bewerber werden regelmäßig mit den Begriffen „Soft Skills“ oder „Social Skills“  konfrontiert. Neben den Hard Skills, zu denen Fachkenntnisse aus dem Studium, Sprachkenntnisse oder Fähigkeiten im Umgang mit verschiedenen Programmen gehören, werden diese sozialen Kompetenzen immer wichtiger. Schließlich sollst du dich im Job nicht nur mit deinem Fachbereich auseinandersetzen, sondern auch Feingefühl im Umgang mit Kollegen und Kunden beweisen.
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Zu den Soft Skills zählen etwa Teamfähigkeit, Disziplin, Empathie oder interkulturelle Kompetenz. In diesem Artikel erfährst du, warum es so wichtig ist, in der Ausbildung nicht nur an den Hard Skills, sondern auch an den persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten zu arbeiten.

Weshalb sind Soft Skills in Unternehmen heute so wichtig?

Moderne Unternehmen sind davon geprägt, dass soziale Aktionen das Arbeitsleben prägen. Egal ob in einer Beratungsfirma, im Verlag oder in der Arztpraxis – an so gut wie jedem Arbeitsplatz wirst du es mit Kunden, Klienten oder Patienten zu tun haben, mit denen du angemessen umgehen und bei denen du soziale Kompetenz beweisen musst. Aber auch wenn dein Kontakt nach außen nicht so stark ist, wirst du trotzdem täglich mit anderen Menschen zusammentreffen: mit Vorgesetzten und Kollegen. Um einen Job zu ergattern, solltest du daher bereits bei der Bewerbung oder im Vorstellungsgespräch mit dem Personaler darauf achten, dass du in Anschreiben und Lebenslauf nicht nur auf die Hard Skills hinweist, sondern auch die Soft Skills berücksichtigst.

Soft Skills, die in der Arbeitswelt gefordert werden

Hast du das Unternehmen in Lebenslauf und Anschreiben von deinen Soft Skills beziehungsweise deiner sozialen Kompetenz überzeugt und den Job ergattert, musst du dein Versprechen in der Praxis einlösen. Nun sind viele Soft Skills durchaus Teil der Persönlichkeit und so fällt es manchen Menschen leichter, die entsprechende Anforderung zu erfüllen. Wer zum Beispiel gern im Mittelpunkt steht, wird Kommunikationsfähigkeit wohl zu seinen Charaktereigenschaften zählen. Wenn das für dich nicht zutrifft, keine Sorge: Auch Soft Skills, in Unternehmen oft auch Soft Facts genannt, lassen sich trainieren.

Wie wichtig Soft Skills sind, liegt auf der Hand. Sie können unmittelbar zu den Unternehmenszielen beitragen. Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit sorgen zum Beispiel dafür, dass Mitarbeiter besser zusammenarbeiten und zufriedener sind. Das wiederum sorgt in Büro oder Produktion in der Regel für eine bessere Leistung. Soft Facts nehmen also unmittelbar Einfluss darauf, wie gut es einem Unternehmen wirtschaftlich geht. 

Die folgende Liste führt wichtige Soft Skills auf und kann dir als Richtschnur für die Berücksichtigung der Punkte in Anschreiben und Lebenslauf dienen:

Soft Skills im Beruf

  • Teamfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kritikfähigkeit
  • Disziplin
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Belastbarkeit
  • Selbstbewusstsein
  • Empathie

Wie schon gesagt: Diese überfachlichen Qualifikationen sind dir nicht nur in die Wiege gelegt, sie lassen sich auch trainieren und werden dir deshalb häufig – sozusagen Soft Skill für Soft Skill – in Studium und im Verlauf der ersten Berufserfahrungen vermittelt. Oft kommt die Nagelprobe tatsächlich erst nach dem Berufseinstieg: So steht deine Teamfähigkeit auf dem Prüfstand, wenn du zum Beispiel intensiv mit Kollegen zusammenarbeitest. Empathie kannst du in Situationen zeigen, in denen andere Mitarbeiter menschlich oder fachlich Unterstützung benötigen. Und deine Belastbarkeit stellst du unter Beweis, wenn das erste Projekt mit knappen Deadlines ansteht. Daneben gibt es noch weitere Qualifikationen, die dich zu einem hervorragenden Bewerber für eine Vielzahl von Jobs machen: beispielsweise ein gutes Zeitmanagement und ein hervorragendes Netzwerk, mit dem du nicht nur deinen Arbeitgeber überzeugst, sondern auch die anderen Mitarbeiter im Unternehmen begeisterst.

Wie du den Personaler in der Bewerbung auf deine Soft Skills hinweist

Karriere kann man heutzutage nicht mehr machen, indem man nur auf seine Hard Skills hinweist und sich im Arbeitsleben lediglich darauf konzentriert, Wissen und fachliche Fähigkeiten zu erwerben. Soziale Kompetenz ist wichtiger denn je und kann nicht so einfach wie das Studium oder die Ausbildung mit Zeugnissen und Nachweisen belegt werden. Stattdessen passiert es sozusagen indirekt, den Beweis für deine Soft Skills solltest du aber trotzdem antreten, zum Beispiel mit Hinweisen auf Auslandserfahrungen, Hobbys und spezielle Interessen: Als Vereinssportler in einer Mannschaftssportart hast du  wahrscheinlich eine ausgeprägte Teamfähigkeit, als Bewerber, der im Ausland studiert hat, bringt du interkulturelle Kompetenz mit und wenn du in der Universität im Debattierclub warst, wirst du wahrscheinlich ziemlich gut kommunizieren können.

Soft Skills für die Karriere

Denke auf jeden Fall heute schon an morgen. Belege an der Uni auch Kurse, die dir Tipps zu Soft Skills im Beruf vermitteln. Dies können Kommunikationsseminare, Vorlesungen zu Zeitmanagement oder Projekte im Team sein. Mit diesen Tipps aus unserem Artikel kannst du Bewerbung und Vorstellungsgespräch entsprechend vorbereiten. Viel Glück beim Ausbau und Erwerb deiner Soft Skills und natürlich bei der Suche nach deinem Traumjob!

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