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Schrittmacher der Wirtschaft: Jobs für Ingenieure

Der Arbeitsmarkt braucht kaum eine Zunft so dringend wie Ingenieure. Vom Verfahrenstechniker bis zum Bioingenieur – Stellen gibt es fast überall. Sie sind zunehmend digital und oft überaus zukunftsrelevant. Wir geben dir einen Überblick.
#JobEinstiegING Teil 1
#JobEinstiegING: Möglichkeiten für Ingenieure

Ingenieure könnten die Welt retten. Den Klimawandel verzögern. Mit innovativen Ideen die Zukunft verbessern, die von allerlei Maschinen geprägt ist – das ist in jedem Fall ihr Auftrag. Alexandru Predonu aus Bukarest (Rumänien), Architekt, geht schon mal in Vorleistung. Er hat eine riesige Entsalzungsanlage erfunden: einen ringförmigen Riesengarten, der mit Sonnenenergie Meerwasser in Süßwasser verwandelt und sogar den Anbau von Gemüse ermöglicht. Das ist eine echte Innovation in Zeiten immer knapper werdender Wasservorräte weltweit.

Von der Achterbahn bis zur Autobahnbrücke, vom Solarmodul bis zum Gotthard-Basistunnel, vom E-Auto bis zum 3-D-Druck: Ingenieure stecken hinter dem Großteil der Freuden und Notwendigkeiten, die unseren Alltag prägen. Im Flugzeugbau etwa erleben viele Ingenieure im Job gerade, wie die Konstruktion einzelner Teile durch sogenannte additive Fertigungsverfahren, also den 3-D-Druck in einem Schritt umgesetzt wird. Keine Frage: Ingenieure sind für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft von besonderer Bedeutung und so gefordert wie nie. Dabei wälzt die Digitalisierung althergebrachte Arbeitsstrukturen und Planungsgewohnheiten um. Zunehmend verschmelzen Produktion, Automation und Elektronik mit der Informationstechnologie. Im Hintergrund ziehen mehrheitlich Ingenieure die Strippen.

Viele Branchen, viele Einstiegschancen

Technische Arbeitsfelder gibt es reichlich: in der Energie- und Elektrotechnik, dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrtindustrie, in der Rohstofferzeugung und -gewinnung, in der Chemischen Industrie beziehungsweise Kunststoffherstellung, der Metallverarbeitung, in Bau, Vermessung, Gebäudetechnik und Architektur, der Technischen Forschung und Produktionssteuerung. Gefragt sind Ingenieure auch in der Telekommunikations-, der Konsumgüter- und der Gesundheitsbranche. Ihre Berufsaussichten stimmen. Im zweiten Quartal 2015 gab es knapp 840.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Ingenieurberufen – so viele wie noch nie zuvor. Mehr als genug Stellenangebote wird es auch zukünftig geben, denn rund 700.000 Ingenieure müssen bis 2029 aus Altersgründen ersetzt werden. Das meldete der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) 2015. Die besten Beschäftigungschancen gibt es dabei in den Bereichen Energie- und Elektrotechnik sowie Maschinen- und Fahrzeugbau. Nach wie vor gibt es aber zu wenige Frauen in Ingenieurberufen.

Gern gesehen: interdisziplinäres Wissen für die Welt von morgen

Um mit den rasanten technischen Entwicklungen Schritt zu halten, braucht ein junger Ingenieur für den Job hervorragende Fachkenntnisse, Flexibilität, Teamfähigkeit und Lernfreude. Je fitter er in den Bereichen IT, Maschinenbau und Elektrotechnik ist, desto besser sind die Aussichten für die Karriere. Dabei ist die Fähigkeit zu vernetztem Denken zentral, denn Inhalte überschneiden sich zunehmend. Interdisziplinäre Erfahrungen, wie sie ein Biotechnologe oder ein Chemieingenieur mitbringen, sind im Ingenieurwesen notwendiger denn je. Überblickswissen gepaart mit Spezialwissen ist wertvoll.

Der Berufseinstieg gelingt einem Ingenieur häufig als Trainee, im Bereich Forschung und Entwicklung, als Qualitäts-, Projekt- oder Systemingenieur. Skills wie Management- und Präsentationstechniken, Kommunikationstalent und gute Englischkenntnisse werden immer wichtiger, ebenso nachgewiesene Auslandserfahrung.

Exzellente Gehälter

Den besten Durchschnittsverdienst erzielten Ingenieure in Deutschland 2016 in der Chemieindustrie, in der Luftfahrt, in der Automobilindustrie und im Fahrzeugbau. Entsprechend gut verdienen laut einer Studie von gehalt.de Ingenieure in Süddeutschland. Es folgt Westdeutschland. Deutlich weniger Gehalt gibt es nach wie vor in Ostdeutschland. Für 2016 rechnen Experten mit einem durchschnittlichen Ingenieurs-Jahresverdienst von 67.400 Euro. Die Unternehmensgröße entscheidet dabei oft über die Gehälter mit. Die Einstiegsgehälter von Ingenieuren beginnen bei rund 47.000 Euro brutto.

Die Erwartungen der Berufseinsteiger liegen bei einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 47.388 Euro für Männer beziehungsweise unverständlich geringeren 41.787 Euro für Frauen. Das ergaben Umfragen im Rahmen der „Universum Student Survey Deutschland 2016“. Die Wunsch-Arbeitgeber der MINT-Absolventen sind der Studie zufolge übrigens die BMW Group, Porsche und Audi.

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Weitere Infos:

Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Verband der chemischen Industrie (VCI) e.V.

Zukunftstrends. Innovations- und Technikanalyse des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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