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Prüfungsangst ade: Lerntipps für mehr Gelassenheit im Studium

Lernmethoden für Studenten: Mit weniger Aufwand mehr Erfolg

Viktoria Lindl 18.11.2016
In diesem Semester musst du nicht nächtelang büffeln oder auf deine Freunde verzichten. Finde heraus, wie du dich gut auf deine Prüfungen vorbereiten kannst.
Ratgeber: Lerntipps fürs Studium
Lerntipps für mehr Gelassenheit im Studium

Vor den Prüfungen: Planung ist der halbe Erfolg

Es gibt wohl keinen Studenten, der in der heißen Prüfungsphase gern auf Freunde und Familie verzichtet oder darauf brennt, nächtelang zu lernen. Damit du mit wenig Aufwand die besten Noten erreichst, haben wir dir einige Lerntipps zusammengestellt.

Tipp 1: Eine gute Planung ist das A und O. Versuch doch einmal, deinem inneren Schweinehund mit festen Arbeitszeiten und Belohnungen fürs Lernen einen Riegel vorzuschieben. Beginne früh, deine Themen in sinnvolle Blöcke zu gliedern und plane genügend Zeit für Erholung und wichtige Termine neben der Uni ein. Apps wie Todoist können dich beim Zeitmanagement unterstützen.

Um den Aufwand fürs Lernen gering zu halten, solltest du den Lernstoff vor der Prüfung möglichst eng eingrenzen. Frage auch ältere Kommilitonen, die die Prüfung bereits hinter sich haben, nach Tipps, um das Lernen effektiver zu gestalten. Zudem solltest du dir überlegen, welchen Themen du beim Lernen Priorität einräumst und kontrollieren, ob du deinen Zeitplan oder dein Lerntempo ändern musst. Gerade wer ein Fernstudium absolviert, muss seine Zeit richtig planen, um mit der Doppelbelastung von Arbeit und Studium gut umzugehen. Im Fernstudium, aber auch zunehmend im „normalen“ Studium, sind eigenverantwortliches Lernen und Studienorganisation gefragt. Daher haben wir dir gute Tipps zum Zeitmanagement zusammengestellt. Denk daran: Studenten, die gut planen, haben meist bessere Noten und gehen deutlich entspannter durchs Studium.

Sollte es kurz vor der Klausur dennoch stressig werden, findest du in unserem Artikel Tipps zur Stressbewältigung Hilfe.

Welche Lernmethoden passen zu dir?

Von DEN besten Lernmethoden zu sprechen, ist schwierig, denn jeder ist beim Lernen anders. Bevor du blindlings Wissen in dein Gehirn presst, überlege dir daher gut, was für dich der beste Weg zum Lernen ist. Es muss nicht an dir oder den Themen liegen, wenn das Wissen nicht in deinen Kopf will. Vielleicht hast du nicht die richtigen Lernmethoden beim Studieren und kämst mit Mindmaps besser voran als mit Karteikärtchen? Deine Prüfungsvorbereitung sollte sich auch daran orientieren, ob du lieber alleine oder in Gruppen an der Uni lernst. Viele Studenten lernen zwar gerne zu Hause, doch dort locken Versuchungen wie Fernsehen oder Facebook, die ein oder andere zu lange Lernpause einzulegen. Such dir lieber andere Studenten und geh mit ihnen an die Uni zum Lernen. Es macht doch mehr Spaß, wenn ihr euch zur Mittagspause treffen könnt, über die Themen redet oder eurem Frust über das viele Lernen und die Prüfungen richtig Luft machen könnt.

Warum ist Freizeit beim Studieren förderlich?

Die beste Nachricht zum Schluss: Erholung vom Studium ist nicht nur wichtig, sondern kann dir sogar zu besseren Noten verhelfen! Studien belegen: Besonders Sport hat positive Effekte auf das Gehirn. Durch Bewegung wird die Produktion von Serotonin angeregt, ein Botenstoff, der nicht nur unsere Stimmung, sondern auch unsere Leistungsfähigkeit positiv beeinflusst.

Ein weiterer nützlicher Helfer um die Balance zwischen Lernen und Freizeit zu finden, ist die simplify-Methode. Sie zeigt dir, wie du dich für das Lernen motivieren kannst und gibt Tipps zum Selbstmanagement. Denn Studieren soll ja nicht nur aus Lernen und der Anhäufung von Wissen bestehen, sondern eine der schönsten Lebensphasen sein. Mit all diesen Tipps gehörst hoffentlich nicht zu denen, die mit zu vielen Energydrinks morgens um fünf mit Herzrasen am Schreibtisch sitzen.

Lerntipps für Studenten mit Prüfungsangst

Kurz vor der Klausur hattest du noch alles im Kopf, doch jetzt klafft da ein großes Nichts? Viele Studenten leiden unter Prüfungsangst. Obwohl sie topvorbereitet sind, plagen sie zum Beispiel Schlaflosigkeit oder ein Gefühl der Hilflosigkeit. Es kann sogar zu körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Herzrasen kommen. 

Lies dir vorm Lernen unsere Tipps gegen Denkblockaden durch. So können Nervosität oder Schlafmangel nicht mehr dein mühsam erlerntes Wissen für die Prüfung zunichtemachen. In den Tagen vor Prüfungen sind progressive Muskelentspannung, Yoga und autogenes Training hilfreich. Wenn du unter starken Ängsten leidest, solltest du deinen Arzt nach Therapiemöglichkeiten fragen. Oder sprich mit einem Berater an der Uni über deine Probleme und erkundige dich nach Kursen zu Stressbewältigung oder Zeitmanagement.

Wir hoffen, dass dir unsere Lerntipps dein Studium etwas erleichtern!

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