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#NoSugarvember – Fazit nach einem Monat ohne Zucker

Anstrengend, aber kein Hexenwerk. Das beschreibt wahrscheinlich die letzten vier Wochen am treffendsten. Trotz einiger innerer Kämpfe, die durch üppig gefüllte Candy Bars bei dem ein oder anderen Loft-Event oder den Gang durchs Süßigkeitenregal im Supermarkt hervorgerufen wurden, haben wir es geschafft: Laura und ich haben den #NoSugarvember erfolgreich durchgezogen.
Loftikantin Jasmin
Einen Monat lang haben Laura und Jasmin der Versuchung widerstanden.

Was war da los?

Aber jetzt nochmal von vorn. Die Challenge war es, einen Monat lang auf sämtliche Süßigkeiten, Limonaden und reinen Zucker zu verzichten.

Hört sich ja ganz einfach an, stimmt’s? Dachte ich auch – zumindest in der ersten Woche. Allerdings ist mir bereits ab dem ersten Tag bewusst geworden, wie präsent doch reiner Zucker und Süßigkeiten in meinem Alltag sind und auf was man wirklich alles verzichten muss, wenn man es genau nimmt.

Außerdem gab es ständigen Erklärungsbedarf, warum man sich jetzt keinen Nachtisch teilen kann oder wieso man keine Cola trinken will. So muss es wohl vielen Vegetariern und Veganern gehen. Es dreht sich einfach ein sehr großer Teil unseres Lebens um Essen, Kochen und alles was damit zu tun hat. Ganz schön anstrengend, ehrlich gesagt.

Doch neben diesen kleinen Problemchen lagen ab Woche zwei tatsächlich die Nerven blank und der Zuckerhaushalt war stark strapaziert. Das Verzichten fing an zu nerven und das Nutella-Glas sah einfach so verlockend aus! Das führte sogar soweit, dass Laura von einem Ü-Ei geträumt hat!

Gesund und so ...

Doch als die Halbzeit überwunden war, stellte sich langsam eine Routine ein und es fing an, mir immer mehr Spaß zu machen, gesund und ohne Zucker zu kochen und zu entdecken, wie gut Sachen in ihrem Urzustand schmecken können, ohne Zucker! Neugierig? Dann schau mal hier: Ich habe dir ein paar Rezepte und Tricks zusammengestellt, wie der Zuckerverzicht leichter von der Hand geht:

Frühstück

Wie heißt es so schön? „Frühstücke wie ein Kaiser und iss zu Abend wie eine Kirchenmaus!“ Das habe ich mir zu Herzen genommen und mir morgens die Zeit eingeräumt, in Ruhe zu frühstücken. So kann man energiegeladen in den Tag starten und braucht nicht schon vor dem Mittagessen den ersten Snack.

Wenn ich wenig Zeit hatte (was doch des Öfteren vorkommt, weil ich wirklich kein Morgenmensch bin) gab es eine große Schüssel Naturjogurt mit Beeren oder kleingeschnittenem Obst und wahlweise noch Haferflocken.

Besonders am Wochenende war dann genug Zeit, ausgiebig zu frühstücken. Hier gab es oft Rührei mit Pilzen und dazu Paprika-Streifen mit selbstgemachtem Kräuterquark. Mmhh – super lecker und macht ewig satt!

Mittagessen/Abendessen

Hier empfehle ich: selbst kochen! So kann man perfekt überwachen, was in den Topf kommt. Denn bei so ziemlich allen Fertigprodukten sind Zucker und noch so einige andere Zusatzstoffe enthalten, die eigentlich gar nicht nötig sind! Und wer nur wenig Zeit zum Kochen hat, der macht einmal eine große Portion und friert alles, was nicht gegessen wurde, ein.

Meine Rezepttipps für eine gesunde Mittagspause:

Süßkartoffelpüree, gewürzt mit Zimt, Salz, Pfeffer und Paprika, dazu angebratene Pilze oder Putenbrust und Balsamico-Charlotten (einfach kleinschneiden und dann mit Balsamico ablöschen. Zack, fertig!)

Gemüsepfanne: all das Gemüse, das dir schmeckt mit gebratenem Fischfilet und Naturreis. Wem es ohne Sauce zu trocken ist: fruchtige Orangensauce.

Wenn’s gar nicht mehr geht

Du bist kurz davor, nicht widerstehen zu können? Du willst unbedingt diesen einen Schokoriegel essen? Besorg dir einen NoSugar-Buddy! Wie bei so Vielem ist es immer einfacher, Dinge wie gesunde Ernährung, Sport oder Lernmarathons im Team zu bewältigen. Laura hat mir zum Beispiel immer einen Apfel in die Hand gedrückt, wenn ich Hunger auf diese leckeren Knabbereien hatte, die im ganzen Büro rumstehen. Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid. :-)

Außerdem ist „Snacken“ sowieso meistens nur eine Art Beschäftigungstherapie und nicht das Verlangen nach Süßem. Das nächste Mal also lieber zu Trockenfrüchten und Nüssen greifen. Das schmeckt auch super süß und ist auch noch gesund.

Fazit

Auch wenn es manchmal einfach nervig und anstrengend war, zu allen süßen Versuchungen Nein zu sagen, war das doch ein Experiment, das ich immer wiederholen würde. Ist die Entwöhnungsphase erstmal vorbei, fühlt es sich ganz normal an und macht Spaß, gesunde Alternativen zu finden.

Davon abgesehen werde ich auf jeden Fall versuchen, meinen Zuckerkonsum so gering wie möglich zu halten, weil nicht nur die Pfunde purzeln, sondern ich mittlerweile auch gut ohne Zucker gesund durch das Nachmittagstief komme.

Daumen hoch also!

Eure Jasmin