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Neu in der Stadt? Die Checkliste für deinen Umzug

Fünf Dinge, an die du beim Umzug denken musst
Fünf Dinge, an die du beim Umzug denken solltest
Du bist gerade umgezogen in eine Stadt, weil du ein Studium beginnst oder du einen neuen Job hast? Klar, dass du gerne durchstarten möchtest. Wenn da nur nicht diese leidigen bürokratischen Sachen wären, die es zu beachten gilt.

Der Gang zum Einwohnermeldeamt bleibt dir nicht erspart. Ebenso solltest du Versicherungen, Versandhändler, deine Bank – und natürlich Familie und Freunde informieren, dass du nun eine neue Adresse hast. Unsere Checkliste für den Umzug hilft dir dabei, nichts Wichtiges zu vergessen.

1. Einwohnermeldeamt

Ganz oben auf der Checkliste für deinen Umzug sollte das Einwohnermeldeamt stehen. Jeder, der in Deutschland irgendwo für längere Zeit wohnen möchte, muss sich beim Einwohnermeldeamt anmelden. Das ist normalerweise im Rathaus deiner Stadt. Zur Anmeldung benötigst du einen Personalausweis oder Reisepass. Derzeit ist eine Bestätigung vom Vermieter deiner Wohnung nicht erforderlich. Diese Vorschrift wurde 2005 abgeschafft, wird aber zum 1. Mai 2015 wieder eingeführt. Wenn du als Student weiterhin den so genannten Hauptwohnsitz bei deinen Eltern angemeldet hast, musst du trotzdem deine WG als Zweitwohnsitz angeben. Manche Städte erheben auch Zweitwohnungssteuern, die du eventuell nachzahlen musst, wenn du dich nicht ordnungsgemäß anmeldest.

2. Rundfunk- und Fernsehgebühren

Kurz nach der Anmeldung in der neuen Stadt flattert in der Regel schon Post vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk ins Haus. Daher Punkt zwei auf der Checkliste für deinen Umzug: die Rundfunk- und Fernsehgebühren. Für die eigene Wohnung, musst du den Rundfunkbeitrag zahlen, landläufig als GEZ-Gebühr bekannt. Seit 2013 muss dieser Beitrag ein Mal pro Monat pro Haushalt (auch bei Wohngemeinschaften) entrichtet werden und beträgt derzeit 17,98 Euro. Wie viele Menschen in dem Haushalt leben und wie viele Geräte es gibt, ist dabei unerheblich. Studierende, die BAföG beziehen und nicht bei ihren Eltern wohnen, können sich von der Beitragspflicht befreien lassen – davon profitiert mitunter die ganze WG! Informationen dazu findest du unter www.rundfunkbeitrag.de.

3. Kfz-Zulassungsstelle

Wenn du ein Auto hast, das auf dich angemeldet ist, musst du auch dieses Fahrzeug an deinem neuen Wohnort melden. Punkt drei der Checkliste für deinen Umzug führt dich daher zur Kfz-Zulasseungsstelle, die bei der Kreisverwaltung oder bei der Stadtverwaltung zu finden ist. Bevor du dich auf den Weg machst, musst du dich jedoch noch um einige Dinge kümmern. Du benötigst neben dem Fahrzeugbrief und dem Fahrzeugschein eine aktuelle TÜV-Bescheinigung (sie belegt, dass dein Auto fahrtauglich ist, du hast sie bei der letzten Hauptuntersuchung erhalten). Von deiner Autoversicherung brauchst du die so genannte eVB-Nummer (sie belegt, dass du versichert bist). Außerdem solltest du die alten Nummernschilder mitbringen, denn sie werden entwertet. Außerdem verlangen die Kfz-Zulassungsbehörden ein ausgefülltes SEPA-Mandat (früher: Lastschriftermächtigung), damit sie die Steuer fürs Auto abbuchen können.

4. Neue Adresse und Bankverbindung

Punkt vier der Checkliste für den Umzug: eine weitere Liste. Du solltest dir vor deinem Umzug eine Liste machen, wen du alles über deine neue Adresse informieren musst. Zum Beispiel Versicherungen oder Dienstleister. Dazu zählt zum Beispiel auch der Online-Versand, bei dem du regelmäßig bestellst, denn deine Sachen sollen ja an die neue Adresse geliefert werden. Bei der Post kannst du einen Nachsendeantrag stellen. Dann wird dir die Post an die alte Anschrift für eine gewisse Zeit an die neue Adresse geschickt. Ändert sich auch deine Bankverbindung, so darfst du nicht vergessen, die Einrichtungen zu benachrichtigen, die Geld von deinem Konto abbuchen. Eventuell musst du neue, so genannte SEPA-Mandate erteilen. Das ist im Gegensatz zu den früheren Einzugsermächtigungen komplizierter, weil es auf jeden Fall schriftlich erfolgen muss.

5. Neuer Arbeitgeber

Platz fünf der Checkliste für den Umzug belegt dein Arbeitgeber, dem du natürlich auch deine neue Adresse, Bankverbindung etc. rechtzeitig mitteilen musst. Wenn du einen neuen Arbeitgeber hast, dann benötigt dieser weitere Dinge von dir. Dazu gehört zum Beispiel die sogenannte Steueridentifikationsnummer. Sie bekommst du vom Bundeszentralamt für Steuern. Außerdem benötigst du einen Sozialversicherungsausweis. Wenn du bereits einmal eine Arbeit gemacht hast, die sozialversicherungspflichtig war, hast du den Ausweis bereits. Andernfalls wird er dir zugeschickt, sobald du deine neue Arbeit begonnen hast. Sowohl die Steueridentifikationsnummer als auch den Sozialversicherungsausweis solltest du gut aufheben, denn du benötigst beides beim nächsten Arbeitgeber wieder. Außerdem brauchst du eine Bescheinigung von deiner Krankenkasse, die du aber unkompliziert dort anfordern kannst.