DE EN

Mitten im Prüfungsstress: Strategien für die Klausurenphase

Katja Mayer 10.06.2013
Viele von Euch stecken mittendrin: Klausur hier, Prüfung da… Diese Phase ist meist von Stress und Hektik geprägt, da sich eben diese Arbeiten und Prüfungen auf einen bestimmten Zeitraum konzentrieren. Innerhalb weniger Wochen werden zahlreiche Test geschrieben und Präsentationen gehalten.

Deshalb haben wir heute einige Strategien parat, damit sich der Prüfungsstress in Grenzen hält und hoffentlich gute Ergebnisse herauskommen. Die wichtigste Regel zuerst: Keine Vorwürfe nach dem Prinzip „Hätte ich mal früher angefangen“. Sicher ist eine rechtzeitige Vorbereitung wichtig und sinnvoll. Doch erstens kannst du einfach nicht alles vorbereiten und zweitens ändern weder lamentieren noch schimpfen irgendetwas. Du verlierst dadurch höchstens Zeit, verschwendest Energie und Nerven.

Student in Bibliothek
Für viele Studierende bedeutet die Klausurenphase Stress und Hektik.

Gelassen mit Prüfungsstress umgehen

Zu Beginn deiner Vorbereitung solltest du eine Frage beantworten: Wie wichtig sind die anstehenden Prüfungen? Handelt es sich um Klausuren und Zwischenprüfungen, die du sozusagen „nur“ bestehen musst? Oder spielen die Ergebnisse bereits für deinen Abschluss eine wichtige Rolle? In letzterem Fall wirst du verständlicherweise etwas nervöser sein und subjektiv mehr Druck und Stress verspüren. Aber sei dir auch im Klaren darüber, dass nun eine Etappe zu Ende sein wird, du endlich die Chance hast zu zeigen, was du kannst, und dass danach neue spannende Möglichkeiten auf dich warten. Nutze diese Chance!

Eines sollte dir bewusst sein: Mit guter Vorbereitung und guter Kenntnis deines Fachgebiets schaffst du auch die Klausuren. Und selbst in der Abschlussprüfung ist ein suboptimales Ergebnis zwar keine Grund zur Freude, jedoch auch nicht der Weltuntergang. Später im Job kommt es darauf an, dass du die Kenntnisse praktisch umsetzen und anwenden kannst. Noten und Ergebnisse sind da nur ein Teil der Bewertung.

Struktur und Unterstützung

Der einfachste Weg, um Stress vor den Klausuren zu vermeiden: Strukturiere deinen Lernstoff und plane, wann du welche Themen lernst. Plane Zeitpuffer ein, setze das Lernpensum realistisch an, damit du dir nicht zusätzlichen Prüfungsstress aufbürdest. Realistisch bedeutet in diesem Sinne auf deine individuelle Leistungsfähigkeit bezogen, nicht die Lernumfänge anderer Kommilitonen.

Ein Lernplan lässt sich meist relativ schnell und leicht anlegen, doch die konsequente Umsetzung stellt die eigentliche Herausforderung dar. Damit das funktioniert, hole dir Unterstützung. Das können Kommilitonen zur Motivation und Fristeneinhaltung sein. Doch auch deine Freunde und deine Familie können dich auf Kurs halten. Erzähle ihnen einfach von den anstehenden Prüfungen, erkläre, wie wichtig diese für dich sind und warte darauf, was passiert. Oft helfen sie automatisch und helfen dir so, deine zeitlichen Ziele zu erfüllen und den Prüfungsstress in Grenzen zu halten.

Lerne, wie es zu dir passt

Ein Hinweis noch: Lerngruppen können sinnvoll und hilfreich sein, doch das gilt nur, wenn die Lerntechniken und -methoden zusammenpassen. In der Klausurvorbereitung ist es – wie im gesamten Studium – wichtig, dass du so lernst, wie es für dich passt. Lass dich bitte nicht von Kommilitonen oder anderen Personen dazu überreden, kurz vor den Klausuren noch eine neue Lerntechnik auszuprobieren. Solche Experimente haben während der Vorlesungsphase ihren Platz, nicht vor den Prüfungen.

Und wenn du merkst, du steckst fest, so langsam steigt Panik auf und du hast Denkblockaden? Dann lies unsere Tipps dazu und nimm dir ganz bewusst eine Auszeit und lass die Prüfungen – vorübergehend – Prüfungen sein. Eine (kurze) Pause hilft enorm, um danach wieder frisch und voller Energie weiter lernen zu können.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen Prüfungen!

Redaktion: Katja Mayer mit Karrierebibel