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Mentor me!

Warum Networking und persönlicher Rat so wichtig sind

Sarah Grewing 28.06.2017
Niemand ist eine Insel. Dieses Sprichwort bewahrheitet sich ganz besonders, wenn es um die Karriere geht. Denn solange du kein Einsiedler-Millionär bist, brauchst du andere Menschen, die dich moralisch und fachlich unterstützen.
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Warum ist Networking wichtig?

Du bist auf der Suche nach einem Job? Dann kann es sich für dich lohnen, das so vielen Menschen wie möglich zu erzählen: Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem Jahr 2016 wird fast jede dritte Stelle in Deutschland über persönliche Kontakte besetzt. Hinzu kommt, dass nur jede dritte bis zweite vakante Position in Deutschland überhaupt noch ausgeschrieben wird. Jobs und Projekte vergibt man schließlich lieber an Menschen, die man kennt, denen man vertraut.

Networking digital und analog

„Ich kenne da jemanden, der jemanden kennt …“ Gutes Netzwerken startet tatsächlich schon vor einer konkreten Jobsuche. Das geht einmal digital auf Plattformen wie XING und careerloft (*zwinker zwinker). Hier solltest du dein Profil möglichst immer auf dem aktuellen Stand halten und angeben, was deine nächsten Karriereziele sind. Du glaubst, als Student hättest du noch nicht wirklich etwas für den Lebenslauf vorzuweisen? Das bezweifeln wir! Praktika, Werkstudententätigkeit, Sprachkenntnisse, Auslandsaufenthalte, ehrenamtliche Tätigkeit, Zertifikate – all das sind Dinge, die in ein aussagekräftiges Profil gehören und potenzielle Arbeitgeber auf dich aufmerksam machen. Die careerloft-Partner suchen übrigens oft aktiv nach interessanten Profilen für vakante Stellen oder ein persönliches Kennenlernen bei einem Event – just saying!

Apropos Events: Analoge Kontakte sind für dein Netzwerk natürlich besonders wichtig. Nutze also die Gelegenheit, dich auf Karrieremessen und Events persönlich vorzustellen und zu informieren. So hast du die Chance, schon vor einer Bewerbung einen guten Eindruck zu hinterlassen und dir zugleich ein eigenes Bild von einem Unternehmen, seiner Kultur und deinen Einstiegsoptionen zu machen. Auch Kontakte, die du bei Praktika, Nebenjobs oder in der Uni knüpfst, solltest du dir warmhalten. So wächst dein Netzwerk bereits während des Studiums.

Fast noch wichtiger als neue Kontakte zu knüpfen ist es, Kontakte zu pflegen. Das ist heute dank E-Mail und Co zum Glück viel unkomplizierter als früher. Setze dir am besten regelmäßige Termine, an denen du dich mit deinen Kontakten in Verbindung setzt – bevorstehende Events oder auch persönliche Anlässe wie Geburtstage sind dazu geeignet. Wie intensiv dieser Austausch ist, hängt dabei von der Intensität eurer Beziehung ab. Will heißen: Den Personaler, mit dem du kurz auf der letzten Karrieremesse gesprochen hast, würden herzliche Geburtstagsgrüße vermutlich eher irritieren.

Im Grunde geht es beim Networking vor allem um Kommunikation: Halte nicht mit deinen Plänen und Zielen hinterm Berg und stelle Fragen – du weißt nie, welcher deiner Kontakte zufällig jemanden kennt.

Ein persönlicher Mentor – besser geht’s nicht

Ein Mentor kann dein Networking unglaublich bereichern. Mit persönlicher Erfahrung, objektivem Rat und nützlichen Kontakten ist er dein persönlicher Karriere-Wingman. Von ihm erhältst du echtes Insider-Wissen und kompetente Antworten auf all deine Fragen zu Studium und Berufseinstieg. Wie praktisch, dass careerloft-Stipendiaten eine ganze Reihe erfahrener Mentoren zur Verfügung stehen. Hol dir Hilfestellung und Rat von Menschen, die Studium und Berufseinstieg bereist gemeistert haben und gern ihre Erfahrungen mit dir teilen.

Die perfekte Mentor-Mentee-Konstellation

Bevor du dich auf die Suche nach einem passenden Mentor begibst, solltest du dir folgende Fragen stellen:

Was willst du mit dem Mentoring erreichen?

Geht es dir darum, bei wichtigen Entscheidungen Rat einzuholen oder soll dir dein Mentor über einen längeren Zeitraum Feedback geben?

Wie viel Zeit willst du dafür verwenden?

Gerade wenn du eine längerfristige Begleitung wünschst, musst du dir über den Zeitrahmen klar werden. Damit sich eine gute Beziehung zwischen dir und deinem Mentor entwickelt, solltest du mindestens alle sechs Wochen das Gespräch suchen und dich entsprechend darauf vorbereiten.

Wer ist als Mentor geeignet?

Werde dir zunächst darüber klar, in welchen Bereichen du konkrete Beratung benötigst. Definiere für dich selbst, was du dir von der Mentorenbetreuung versprichst und suche einen passenden Mentor für dich aus.

Was macht dich für den Mentor interessant?

Jede Beziehung ist von Geben und Nehmen geprägt. Im besten Fall profitiert dein zukünftiger Mentor also auch von dir. Schreibe deine Bewerbung an den Mentoren so motiviert wie möglich und erkläre ihm, was dich ausmacht.

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