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Jurist werden? Jobs finden? So klappt es!

Staatsanwalt oder Richter sein, das wär’s: Wer heute Jura studiert, will einer Studie zufolge am liebsten eine Karriere im Staatsdienst. Dabei können Juristen fast überall durchstarten – wenn sie gute Noten haben. Wir geben dir einen Überblick der möglichen Jobs.
Einstiegschancen für Juristen

Angesehen war ihr Beruf schon immer, und auch den Ruf, ehrgeizig und leistungsbereit zu sein, haben erfolgreiche Juristen nicht umsonst. Das lernintensive Studium hat aber auch schon immer polarisiert. Es ist hoch systematisch, die zu bewältigende Stoffmenge rund um das Recht erscheint Studenten oft galaktisch. Viele brechen ab. Wer bleibt, kann punkten. Denn ohne gute Experten des Rechts, ginge in unserer komplexen Gesellschaft wenig.

Die Anforderungen an sie steigen, wie Stellenangebote beweisen: Zutaten wie gute bis sehr gute Noten im Staatsexamen, Auslandserfahrung, Doktortitel oder eine Fachspezialisierung wie der Master of Laws (LL.M.) steigern die Chancen auf passende Jobs – in Berlin, Frankfurt, Köln oder weltweit.

Keine Frage, eine Leidenschaft für das Recht hilft dir, als Jurist voranzukommen. Carla del Ponte, Ex-Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, war passioniert. Die ehemalige Schweizer Staatsanwältin, die jahrelang Kriegsverbrecher stellte, ist heute Mitglied einer UNO-Ermittlungskommission. Jobs wie diese sind rar.

Doch auch am Rand der Weltpolitik zeigt sich der Wert des Fachs. ZDF-Moderator Claus Kleber, Jurist, arbeitete neben dem Studium beim Rundfunk. Nach der Promotion ging er kurz als Rechtsanwalt in eine Kanzlei – dann wurde er Journalist. Ergo? Egal, wie dein Weg verläuft, Zielstrebigkeit zählt. Auch die schult das Jurastudium.

Wunsch Nr. 1: Ein Job beim Staat

An Jobs für Juristen mangelt es in Deutschland nicht. Die Zahl zugelassener Anwälte steigt seit 1960. Waren es im Jahr 2000 noch 104.000, lag ihre Zahl Anfang 2016 bereits bei knapp 164.000 (Quelle: Bundesrechtsanwaltskammer). Die zahlreichen Stellenangebote für Juristen spiegeln auch deren breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten wider: Junge Juristen steigen in Betrieben, Unternehmen, Boutiquen, wie kleinere, spezialisierte Kanzleien genannt werden, in Großkanzleien, Versicherungen, bei Banken oder in der Verwaltung ein. Wer nicht als Rechtsanwalt tätig werden möchte, findet Jobs in funktionalen Abteilungen von Unternehmen, etwa Personal oder Controlling. Jobbörsen listen zudem Jobs für selbständige „Projektjuristen“, Auftraggeber wechselnd. Vermittler sind spezielle Agenturen.

Die Berufsaussichten für Juristen sind stabil mit Aufwärtstrend für die nächsten Jahre (Quelle: Staufenbiel Jobtrends Deutschland 2014 Jura). Die Stelle der Wahl findet ein Jurist heute aber oft nur auf Umwegen. Denn je mehr Absolventen auf den Markt drängen, desto höher sind die Anforderungen an sie. Zweimal ein „Vollbefriedigend“ macht alles einfach: Mit Prädikatsexamen kommst du dem Traum heutiger Jura-Absolventen näher, einem Job im Staatsdienst. Diesen Wunsch ergab eine Umfrage unter Studenten, Referendaren und Absolventen, die LTO Young Professionals Survey 2016.

Entscheidend: gute Noten und Engagement

Du kannst dir auch andere Tätigkeitsfelder vorstellen? Ideal! Neben guten Leistungen hast du am besten auch ein Gespür für gesellschaftlich relevante Rechtsfelder mit im Gepäck. Das erhöht deine Chancen auf einen guten Job. Eigne dir frühzeitig Erfahrungen an. Praktika, Fremdsprachenkenntnisse und passende Weiterbildungsschritte helfen dabei, ebenso eine exzellente juristische Allgemeinbildung. Digitale Gesellschaft, Urheberrecht, Big Data? Compliance? Bau-, Vergabe- und Immobilienwirtschaftsrecht? Die Themendichte ist groß. Hochqualifizierte Juristen prägen entscheidende Bereiche der Gesellschaft mit.

Gehalt und Noten korrelieren. Je besser ein Jurist sein Studium abschließt, desto besser kann er im Job verdienen. Diese Losung gilt noch immer und gerade heute. Die Unterschiede sind dabei je nach Arbeitgeber groß. Kleine Kanzleien bieten Einstiegsgehälter ab knapp 40.000 Euro brutto pro Jahr, Boutiquen ab 60.000 Euro. Großkanzleien beginnen bei etwa 70.000 Euro aufwärts. Das gilt auch für DAX-Unternehmen mit größeren Rechtsabteilungen (Quelle: Gehaltsreporter.de). Hier sind aber auch die Anforderungen oft höher. Doktortitel und LL.M. sind gerade in internationalen Großkanzleien der Regelfall.

Die Gehaltserwartungen künftiger Juristen sind entsprechend hoch. Das enthüllte gerade eine Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey (Manager Magazin): Demnach kalkulieren männliche Absolventen mit einem Einstiegsgehalt von rund 72.000 Euro, Frauen erwarten etwa 58.000 Euro. (Eine Erklärung für diese enttäuschende Gender Gap wurde dabei übrigens nicht mitgeliefert.)

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Weitere Infos:

Bundesrechtsanwaltskammer

Verband deutscher Anwälte e.V. (VDA)

Bundesverband der Wirtschaftsjuristen e.V.

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