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Frei, freier, am freisten – 5 klassische Semesterferien-Typen

Deine Semesterferien sind schon wieder vorbei und deine To-Do-Liste ist fast noch genau so lang wie am Anfang der Ferien? Du schwankst zwischen dem Gefühl viel getan zu haben und dem Gedanken, dass du mehr hättest machen können?
Semesterferien-Typen
Frei, freier, am freisten – 5 klassische Semesterferien-Typen

Dann lass dich von mir beruhigen. Jeder Typ Mensch stellt an sich und andere unterschiedliche Anforderungen. Einige sind besonders effizient beim Serienmarathon, andere hingegen beim Work-out im Fitnessstudio. Jeder sollte für sich entscheiden, wie und womit er seine Ferien verbringen will. Welcher der fünf Semesterferien-Typen bist du?

Das Arbeitstier

„Toll, dass ich jetzt endlich Zeit zum Arbeiten habe!“ Solche Aussagen werden eher selten von Studierenden getroffen. Trotzdem spielt das Arbeiten in den Ferien eine wichtige Rolle. Einige konzentrieren sich auf das schnelle Geldverdienen, da in den Ferien 40-Stunden-Wochen möglich sind. Andere nehmen ihre Karriere in Angriff und nutzen die freie Zeit zum Netzwerken und um Erfahrungen zu sammeln. Es lohnt sich daher auf jeden Fall, sich nach einem Ferienjob oder Praktikum umzuschauen.

Das Klischee des faulen Studierenden ist längst überholt. Auf die faule Haut solltest du dich als Arbeitstier jedoch auch hin und wieder legen. Eine kleine Ruhepause sei dir neben deinem Arbeitseifer gegönnt. Übergangslos von der stressigen Prüfungsphase in eine 40-Stunden-Woche zu rutschen, tut dir auf Dauer nicht gut.

Der Klausurenpauker

Nach den Klausuren ist vor den Klausuren. Gerade hast du einige Prüfungen hinter dich gebracht, schon geht das Vorbereiten von vorne los: Das nächste Semester muss geplant und Kurse müssen belegt werden. Etwaige Klausuren stehen noch auf der Liste.

Als Klausurenpauker kennst du kein Limit und machst dort weiter, wo du aufgehört hast – beim Lernen und Vorbereiten. Von dieser Eigenschaft können sich andere eine Scheibe abschneiden. Denn es ist angenehm, geordnet ins neue Semester zu starten. Ordner, Lernblätter und Co. sind nicht mehr in der ganzen WG verteilt, sondern liegen sortiert an Ort und Stelle. Stressflecken oder Panikattacken kennt der Klausurenpauker nicht, Belegungszeiträume verschwitzt er nie. Eine Sorge weniger!

Der Ferienliebhaber

Freunde, Familie, Hobbys, Feiern – endlich Zeit für Freizeitaktivitäten! Als Ferienliebhaber nutzt du deine freie Zeit genussvoll und ausgiebig. Wenn du die Nacht durchtanzen willst, kannst du in den Ferien am nächsten Morgen ausschlafen. Auch für deine sozialen Kontakte findet sich in den Semesterferien wieder mehr Zeit. Und diese Zeit solltest du dir nehmen! Was gibt es Schöneres, als gemütlich mit seinen Freunden zusammenzusitzen und zu quatschen? Vor allem in den Sommermonaten lässt sich das sehr gut umsetzen. Je mehr du freizeittechnisch unterwegs bist, desto länger und schöner werden dir deine Semesterferien vorkommen. Also verabrede dich mit Freunden, schwing dein Tanzbein und schaue endlich deine Lieblingsserie zu Ende.

Der Reiselustige

Der Ferienliebhaber und der Reiselustige gehen oft Hand in Hand. Zudem kannst du Freunde treffen und Reisen gut kombinieren! Ein Roadtrip mit der besten Freundin oder Freunde in anderen Städten oder besser noch in entfernten Ländern zu besuchen, macht gleich doppelt Spaß: Du verbringst Zeit mit deinen Liebsten und hast gleichzeitig die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Reisen heißt nicht gleich, ein Vermögen auszugeben, weiß der Reiselustige. Couchsurfing, Freunde besuchen oder mit einer Mitfahrgelegenheit von A nach B zu kommen, sind kostengünstige Alternativen zu Hotel und Co. Selbst kostenlose Kulturangebote findest du in vielen Städten Deutschlands, sodass du sogar ohne einen Cent auszugeben, einiges erleben kannst.

Der Altruist

Die Semesterferien lassen sich bestens dazu nutzen, sich sozial zu engagieren. Ob im kulturellen oder hochschulpolitischen Bereich, für jeden ist mit Sicherheit etwas dabei. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. ist dafür eine gute Anlaufstelle. Auf deren Webseite kannst du dich leicht über die verschiedenen Freiwilligenagenturen deutschlandweit informieren und das passende soziale Projekt für dich ausfindig machen.

Als Altruist engagierst du dich nicht nur in deiner freien Zeit. Einen Anfang kannst du aber gerne in den Semesterferien machen. Neben deinem guten Gewissen, sieht dein soziales Engagement in deinem Lebenslauf auch gut aus. Eine Freude machst du anderen und dir selbst damit allemal!

Übrigens: Auch abseits der Semesterferien kann man natürlich vielen Studenten-Klischess begegnen. Zum Beispiel im Hörsaal:

Ich wünsche dir noch schöne Restferien und einen guten Start ins neue Semester :)

Deine Kristin