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11 Dont's für den Lebenslauf

Anna De Surmont 12.04.2017
  1. Falsche Chronologie
    Ein Lebenslauf ist etwas Offizielles, deswegen solltest du eine bestimmte Reihenfolge beachten. Nenne zuerst deine persönlichen Daten, anschließend Infos über deine Ausbildung und Berufserfahrung, weitere Kompetenzen und zum Schluss deine Hobbys. Wenn du einzelne Stationen beschreibst, achte darauf, dass du die aktuellsten Punkte zuerst angibst. Es ist nicht sinnvoll mit älteren Punkten anzufangen.
  2. Position zu knapp beschreiben
    Wenn du deine Berufs- und Praxiserfahrungen aufzählst, beschreibe unbedingt deine Tätigkeiten, damit sich der Arbeitgeber vorstellen kann, was genau du gemacht hast. Es ist allerdings nicht nötig deine Aufgaben zu beschreiben, wenn du nur Kaffee gekocht und Kopien gemacht hast.
  3. Unprofessionelle E-Mail Adresse
    Gib unbedingt eine E-Mail Adresse an. Aber Achtung! Diese muss professionell wirken und am besten so aussehen: Name.Vorname@ghfte.de. So ist es für den Arbeitgeber einfacher, dir die Adresse zuzuordnen, als wenn sie nichts mit dir zu tun hat.
  4. Zu viel Kleinkram 
    Dein potenzieller Arbeitgeber will nicht wissen, was du gestern gegessen oder du in deinem letzten Urlaub gemacht hast. Du kannst ein paar Hobbys nennen, um mehr über dich und deine Persönlichkeit zu erzählen, aber diese sollten immer einen Bezug zu deiner Bewerbung haben. Der Arbeitgeber soll sofort verstehen, warum du diese Hobbys angegeben hast.
  5. Schwächen nennen
    Der Lebenslauf hat ein Ziel: Der Arbeitgeber soll dich einstellen wollen. Nenne also auf keinen Fall deine Schwächen! Betone deine Stärken, um ein möglichst positives Bild von dir abzugeben.
  6. Zu viele Personalpronomen
    Es ist schwer ohne Personalpronomen über sich zu reden, aber sieh es als Herausforderung! Zu viel „ich“, „mich“ und „mir“ sind ermüdend und ein bisschen überheblich. Versuche Passivformen zu nutzen, das ist zwar manchmal schwierig, aber erlaubt dir dennoch über dich zu sprechen.
    Junge Frau hält ihren Lebenslauf vors Gesicht
    Für den perfekten Lebenslauf gilt es einiges zu beachten!

  7. Extravagante Schriftarten
    Wie schon gesagt ist der Lebenslauf etwas Offizielles: das heißt, dass du nicht alles machen kannst, was du willst. Hier macht deine Kreativität am besten Pause und du hältst dich an die üblichen Regeln. Die meist genutzten Schriftarten sind zum Beispiel Calibri oder Arial.
  8. LügenDas ist zwar eigentlich klar, aber es ist trotzdem wichtig kurz darüber zu sprechen. Es ist keine Lösung bei der Berufserfahrungen oder Ausbildung zu lügen. Denn spätestens, wenn deine Bewerbung überzeugt hat und du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst, wird dir dein Arbeitgeber zu deinem Lebenslauf und deinen Erfahrungen Fragen stellen. Sollte im Gespräch auffallen, dass du einige Punkte geschönt hast, wird es peinlich. Außerdem wirst du wahrscheinlich abgelehnt und du brauchst keine neue Bewerbung an dieses Unternehmen schicken
  9. Zu viel Text
    Manche benutzen ihren Lebenslauf, um ihre Motivation zu zeigen. Das ist keine gute Idee. Dafür sind die Motivationsschreiben gedacht. Die meisten Arbeitgeber wollen so schnell, wie möglich, viele Informationen über dich bekommen. Deswegen solltest du im Lebenslauf kurze Sätze und spezifische Wörter benutzen, um interessante Punkte zu betonen.
  10.  Links zu Social Media Accounts
    Das ist riskant und unnötig, denn wenn der Arbeitgeber sehen möchte, was du auf Facebook oder Instagram postest, wird er dich dort selber suchen. Wenn du diese Links in den Lebenslauf einfügst, riskierst du, dass er dich für zu aufdringlich hält. Es ist sehr wichtig dem Arbeitgeber zu zeigen, dass du eine Grenze zwischen dem professionellen und privaten Leben ziehst.
  11.  Unterschrift vergessen
    Um deinen Lebenslauf zu komplettieren, musst du unterschreiben. Das zeigt, dass du die Verantwortung dafür übernimmst, was du geschrieben hast. Du vermittelst damit einen offiziellen und professionellen Eindruck und verdeutlichst, dass du dir der Relevanz des Lebenslaufs bewusst bist.