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Fee, Genius, Wizard

Das bedeuten die Floskeln der ausgefallenen Jobtitel

Jasmin Kramer 08.05.2017
Key Account Manager, Lead Buyer, Marketing Specialist – englische Job-Bezeichnungen sind schon länger im Umlauf und für Unternehmen und Arbeitnehmer absolut normal. Jetzt haben es aber auch die ganz verrückten Bezeichnungen zu uns nach Deutschland geschafft. Joblift hat Stellenanzeigen des vergangenen Jahres analysiert und die beliebtesten ausgefallenen Jobtitel ausgemacht. Wir stellen dir die Top 5 der crazy Jobtitel-Floskeln vor und zeigen dir, wie du durch den Dschungel an kreativen Bezeichnungen durchsteigst!
#JobEinstieg 24: Verrückte Jobtitel
Fee, Wizard, Guru: Wir verraten dir, was hinter solch verrückten Jobtiteln steckt

1. Evangelist – arbeitet garantiert nicht in der Kirche

Evangelisten finden sich meistens in der IT-Branche wieder. Sie sind zum Beispiel Technologieberater, Markenbotschafter oder Softwareentwickler und verkünden die frohe (IT-)Botschaft. Evangelisten sollten vor allem Soft Skills wie Kommunikationsstärke, Kreativität und Überzeugungskraft mitbringen. Ähnlich wie ein Prediger in der Kirche sollten sie zudem für das brennen, was sie tun – Leidenschaft und Wissen für die Produkte und Dienstleistungen gehören zu ihnen wie die Bibel zur Kirche. Evangelisten sind die Visionäre oder Missionare der IT-Unternehmen: Bei Apple, Microsoft und Co werden Neukunden längst von „Technology Evangelists“ akquiriert.

Jobtitel-Floskeln Infografik
Top 5 Jobtitel-Floskeln aus der Joblift-Analyse

2. From Zero to Hero

Die richtigen Heroes sind nicht mehr Superman, Batman und Co, sondern vielmehr Kundenberater oder Pflegekräfte – unsere wahren Helden des Alltags. Ihre Superkräfte: Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Engagement! Ein Hero ist ein heldenhafter Dienstleister. Er denkt immer zuerst an andere, unterstützt, hilft und meistert seinen Job mit dem Wissen, anderen damit eine wahre Hilfe zu sein. Mit dieser Job-Bezeichnung kann also nichts schiefgehen. Und wer möchte nicht gern ein Held in seinem Job sein?

3. Wanna be a Rockstar?

Ein Rockstar im Job kannst du auch ganz ohne Gesangstalent sein. Diese skurrile Job-Bezeichnung tragen zum Beispiel IT-Manager, Marketingexperten oder Softwareentwickler. Rockstars sind also in der digitalen Welt zu Hause. Warum diese Jobs den Rockstar-Titel tragen? Na weil sie die Arbeitsbühne rocken! Ihre Talente: Energie, Kreativität, Motivation, Hands-on-(the microphone ;))-Mentalität und die Fähigkeit, andere in ihren Bann zu ziehen! Ähnlich wie die Evangelisten überzeugen die Rockstars ihr Publikum mit ihrem Gesamtpaket an Know-how und Persönlichkeit. Let’s rock!

4. Wizard oder Fee – ganz ohne Zaubersprüche

In Stellenausschreibungen für die Gastronomie, dem Reinigungsservice oder für  Assistenzpositionen findet man immer häufiger magische Bezeichnungen im Jobtitel wieder. Und seien wir mal ehrlich: Ein bisschen Magie findet dort tatsächlich statt. Denn in diesen Jobs zaubern die fleißigen Wizards und Feen ihren Kunden mit ihrer Arbeitsleistung nicht selten ein zauberhaftes Lächeln aufs Gesicht. Ein freundliches Auftreten, Hilfsbereitschaft und Teamwork sind daher ein Muss für die Arbeit als Zauberer oder Fee.

5. Guru oder Genius, das ist hier die Frage!

Den fünften Platz im Ranking der verrücktesten Jobtitel führen im Moment der Guru und der Genius an. Diese beiden Bezeichnungen finden vor allem in der IT-Branche (Softwareentwickler, Systemadministratoren etc.) aber auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel im Verkauf (Sales Manager), ihren Platz. Wie der Name schon sagt, sollte man für diese Jobs fachliches Know-how sowie ausgereifte Fähigkeiten in der Nutzung spezieller Programme mitbringen. Ein Guru oder Genius übernimmt Verantwortung und kann problemlos mit seinem Team Projekte realisieren.

Wofür diese crazy Jobtitel?

Chief of Unicorn Devision, Emperor of Enlightment, Sandwich Artist – der Kreativität bei der Jobtitel-Bezeichnung sind keine Grenzen gesetzt. Es wird über- und untertrieben, auf Begriffe aus der Mythologie oder Fabelwelt zurückgegriffen und wild zusammengewürfelt. Aber warum nutzen die Unternehmen diese skurrilen Jobtitel?

These 1

Das Unternehmen verwendet lustige Jobtitel-Floskeln, um zu zeigen, dass es ein moderner Arbeitgeber ist, bei dem arbeiten Spaß macht und nicht alles allzu ernst genommen wird.

These 2

Eine deutsche Jobbezeichnung würde zu einfach und banal klingen. Um sich von der Masse abzusetzen und mehr Bewerber zu locken, orientieren sich die Recruiter an den ausgefallenen Bezeichnungen auf Englisch. In den USA funktioniert es ja schließlich.

These 3

Why not?! Neben diesen Möglichkeiten gibt es natürlich noch weitere Gründe, um sich auf solche Jobtitel-Floskeln zu berufen. Welcher Grund es auch immer sein mag – sie machen Bewerber neugierig auf die Stelle und das Unternehmen, und lustig sind sie ganz nebenbei auch noch. ;)

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