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Das ABC der Präsentation – Die wichtigsten Tipps für eine strahlende Rede, Teil 5

Katja Mayer 13.07.2012
Und heute kommt der letzte Teil mit den Buchstaben U bis Z. Wir hoffen, diese Serie gibt dir einige nützliche Tipps für Referate oder Präsentationen im ersten Job. Los geht es mit Pausen – sehr wichtig in einem langen Vortrag:

U wie Unterbrechen

Gönne deinen Zuhörern hin und wieder eine Pause. Nicht nur akustisch, sondern auch optisch. Du wirst überrascht sein, wie wohltuend und zugleich aufmerksamkeitssteigernd der Effekt ist, wenn du zwischendurch eine leere Folie oder ein schönes Bild einblendest. Die Zeit kannst du nutzen, um wichtige Kernaussagen zu wiederholen, eine persönliche Anekdote zu erzählen oder eine kurze Gruppendiskussion anzuregen.

V wie Vorstellung

Werde ein überzeugender Redner!
Ein paar Worte zu deiner Person, ein kurzer Hinweis auf das, was folgt – und dann zur Sache kommen.

Um die Aufmerksamkeit der Zuhörer nicht zu verlieren, sollte die Vorstellung des Redners ebenso knapp ausfallen wie die des Vortragsverlaufs. Also: ein paar Worte zu deiner Person, falls nötig, sowie ein kurzer Hinweis auf das, was folgt. Und dann zur Sache kommen.

W wie Wiederholungen

Wiederholungen gelten gemeinhin als schlechter Stil, doch bei Präsentationen sind sie ausdrücklich erlaubt – sie erhöhen den Merkeffekt beim Publikum. Du kannst zum Beispiel die Folie mit der Kernaussage nach dem Motto „Und nicht vergessen! …“ ein bisschen später im Vortrag noch einmal einbauen.

X wie X-fach

Nachdem du nun schon einiges über das Prinzip KISS gelesen hast und weißt, dass bei Präsentationen weniger mehr ist, solltest du auch die Ausnahme kennenlernen, die diese Regel bestätigt: Dick Hardt, Gründer von Sxip, hat einen einzigartigen Vortragsstil. Jedes Stichwort bekommt bei ihm eine eigene Folie. Ein 15-minütiger Vortrag bringt es so schon mal auf über 250 Folien – und bleibt dennoch informativ, einprägsam und amüsant. Wie das geht, siehst du unten im Video.

Y wie Y-Diagramm

Dieses Diagramm ist eine Illustration, um die Entwicklung von integrierten Schaltkreisen zu veranschaulichen. Bilder, Grafiken, Comics bleiben stärker in Erinnerung als Worte, und bewegte Bilder sogar noch mehr. Wenn es passendes Material gibt, ist es also ratsam, ein Video in deine Präsentation einzubauen. Es sollte allerdings nicht zu lang sein. Aber eben auch eine Illustration wie hier hilft dem Betrachter und somit deinem Zuhörer, dein Thema besser zu verstehen und nachvollziehen zu können.

Z wie Zeigestock

Um einzelne Punkte auf deinen Folien hervorzuheben, kannst du während des Vortrags mit einem Laserpointer arbeiten oder mit dem Mauszeiger über die Folien wackeln – das sieht jedoch weniger elegant aus. Eine Alternative ist, einen Stift als Zeigehilfe zur Hand zu nehmen.

Redaktion: Katja Mayer mit Karrierebibel

Teil 1: Das ABC der Präsentation – Die wichtigsten Tipps für eine strahlende Rede 
Teil 2: Das ABC der Präsentation – Die wichtigsten Tipps für eine strahlende Rede 
Teil 3: Das ABC der Präsentation – Die wichtigsten Tipps für eine strahlende Rede
​Teil 4: Das ABC der Präsentation – Die wichtigsten Tipps für eine strahlende Rede