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Traumjob Cyber-Security-Analyst

Professionell hacken

Sarah Grewing 21.06.2017
Sicherheitslücken aufspüren, Schwachstellen ausnutzen, Systeme lahmlegen oder Daten klauen – die Hackerangriffe, von denen man häufig in den Nachrichten hört, werden immer ausgefeilter. Manchmal amüsieren sie uns, etwa wenn die Kundendaten eines Seitensprungportals gestohlen werden. Doch meistens führen sie uns vor Augen, wie abhängig wir von vernetzten Systemen sind. Erst kürzlich, am 12. Mai 2017, infizierte ein großer Cyber-Angriff mit der Schadsoftware WannaCry über 230.000 Computer in 150 Ländern. Europol beschrieb diesen Angriff aufgrund seines Ausmaßes als noch nie da gewesenes Ereignis.
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#JobEinstiegIT: Traumjob Cyber-Security-Analyst

Tatsächlich erfahren wir als Otto Normalverbraucher nur von den größten Angriffen. Weltweit werden tagtäglich Computersysteme attackiert und infiziert. Klar, dass öffentliche Einrichtungen und Unternehmen um sensible und wertvolle Daten fürchten und Hackerangriffen vorbeugen möchten. Und wer könnte das besser, als ein Hacker selbst? Immer wieder hört man von Hackern, die von Behörden oder Firmen angeworben werden und Karriere machen. Diesen Weg möchten wir dir natürlich nicht ans Herz legen. Denn es geht auch ohne kriminelle Vorgeschichte: Als Cyber-Security-Analyst stehst du auf der Seite der Guten und legst Hackern das Handwerk – und das macht ohne die Aussicht auf langjährige Gefängnisstrafen mindestens genauso viel Spaß.

Was macht ein Cyber-Security-Analyst

Ein Cyber-Security-Analyst identifiziert Schwachstellen und Angriffe von IT-Systemen. Die neuesten Bedrohungen und Angriffsmethoden zu kennen, ist für ihn dabei unerlässlich. So befassen sich die IT-Experten intensiv mit allen Aspekten des Themas Cyber-Sicherheit, darunter Vulnerability-Management, Malware-Analyse, Compliance oder Penetrationstests. Als studierter Informatiker bist du also gut gerüstet für den Job. Doch auch Quereinsteiger mit fundierten Kenntnissen von Programmierung und Script-Sprachen können diesen Beruf ergreifen.

Stellt ein Cyber-Security-Analyst Schwachstellen oder akute Angriffe fest, ist es seine Aufgabe, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um Schaden abzuwenden oder zumindest möglichst gering zu halten. Dazu muss er die gesamte Infrastruktur seines Unternehmens beziehungsweise Kunden kennen und als Schnittstelle zwischen den einzelnen IT-Abteilungen fungieren.

Wo arbeiten Cyber-Security-Analysten

Wie die bereits erwähnten, zunehmenden Hackerangriffe erahnen lassen, sind Cyber-Security-Analysten überall dort gefragt, wo eine IT-Infrastruktur existiert, also in allen Branchen. Die beruflichen Möglichkeiten für ITler sind daher vielfältig und aussichtsreich. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Das liegt vor allem daran, dass die Komplexität der IT-Systeme stetig zunimmt und Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen stets an Entwicklungen und neuen Standards anpassen oder ihnen sogar einen Schritt voraus sein müssen.

Synonym zum Titel „Cyber-Security-Analyst“ findest du dieses Berufsbild auch unter anderen Bezeichnungen, etwa Security Analyst, Data Security Analyst, Information System Security Analyst oder IT Security Analyst.

Was ist beim Gehalt drin?

Die große Nachfrage an IT-Sicherheitsexperten schlägt sich auch im Gehalt nieder. Je nach Branche, Bundesland und Berufserfahrung sind laut dem Gehaltsrechner zwischen 45.000 und 76.000 Euro brutto im Jahr möglich. Weniger als du mit einem Erpressungsversuch erzielen könntest, aber immerhin ;)

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