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Chancen und Grenzen juristischen Unterrichts – was ist das Richtige für mich?

Jura-Studierende legen ihre Prüfungen – vor allem ihr Examen – gerne in die Hände von Profis. Wer sie richtig nutzt, kann viel gewinnen. Wer sich zu sehr auf sie verlässt, kann Schiffbruch erleiden. Meistens kommt es auf den Lerntyp an.
jur:next unterstützt angehende Juristen
jur:next begleitet Jura-Studierende auf ihrem Weg zum erfolgreichen Abschluss

Juristischen Unterricht gibt es reichlich und fast überall funktioniert er ähnlich. Wer sich für „Rechtswissenschaften“ an einer deutschen Universität einschreibt, merkt schnell, dass man als Teil einer großen Gruppe in einem zumeist nicht ganz so großen Hörsaal sitzt und Rechtsprechung und Literaturansichten auf einer viel zu voll geschriebenen Power Point Folie präsentiert bekommt. Bei Lehrenden kommt es natürlich immer auf die individuelle Qualität an. Dennoch kann man verallgemeinerungsfähige Schlüsse ziehen.

Während der eine Studierende gern den Worten des Professors lauscht, fragt ein anderer sich nach der Vorlesung, was eigentlich Thema gewesen ist. „In der Vorlesung kam ich mir immer so verloren vor und schaute öfter auf mein Handy als zum Pult“, meint Philipp, der in Münster im dritten Semester Jura studiert. Für wenige Studierende kann es bereits am Anfang des Studiums förderlich sein, die selbstbewusste Entscheidung zu treffen, nicht mehr zur Vorlesung zu gehen. Freilich gerät dabei in den Hintergrund, dass man sich mit dem Studium für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung entschieden hat.

Coaching und Nachhilfe für Jurastudierende: jur:next
Mit jur:next erfolgreich durch das Jurastudium

Jedoch ist keinem zu raten, die Universität ganz zu meiden und nur noch zu Hause zu lernen. So verliert man nicht nur den Stoff, sondern vor allem auch seine Kommilitonen aus den Augen. Naheliegend ist der Besuch von Arbeitsgemeinschaften. Sie werden oft von wissenschaftlichen Mitarbeitern geleitet, die nah an Fällen arbeiten, klausurrelevante Probleme deutlicher herausarbeiten und den Unterricht interaktiv gestalten.

Die Nähe zum Fall ermöglicht es dem Studierenden, den erlernten Stoff anzuwenden und Verknüpfungen herzustellen. „Für mich ist das Umfeld in der AG das Beste, um den Stoff zu erlernen.“, sagt Martina, die seit einem Semester fast nur noch Arbeitsgemeinschaften besucht. „Wenn ich Fragen habe, kann ich sie einfach stellen.“ Zudem arbeitet Martina – wie viele andere ihrer Freundinnen auch – den Stoff zusammen in einer Lerngruppe auf. Manche Universitäten stellen den Studierenden dafür extra Lernräume zur Verfügung, in denen ausgiebig über die juristischen Probleme gesprochen wird. Der inhaltliche Teil sollte dabei von bislang unbekannten Fällen dominiert werden, die jeweils einer abwechselnd moderiert. Tatsächlich sollte die Lernumgebung auch dafür genutzt werden, sich bei Treffen der Lerngruppe auf juristische Themen zu beschränken. Private Themen können getrost bis zum „Ausklang“ des Treffens im Biergarten warten.

Noch privater kann Einzelunterricht sein. Hier erhält der Studierende vom ersten Semester bis zum Examen einen Profi an seine Seite, der mit ihm alleine oder mit seiner Lerngruppe den Stoff bespricht, Klausuren analysiert oder Fälle stellt. Doch auch hier liegen Gefahren. „Wer sich zu sehr auf seinen Tutor verlässt, vernachlässigt das eigenständige Lernen, das im Jura-Studium unerlässlich bleibt“, warnt Stefan Glasmacher, der mit jur:next ein Gütesiegel für juristischen Einzelunterricht geschaffen hat. Für viele, die sich im Studium verloren haben oder lernbegleitend auf einen Profi zugreifen wollen, bietet dieses Format jedoch eine große Chance.

Jeder Studierende sollte eine selbstbewusste Entscheidung treffen, welche Leistungen er in Anspruch nehmen möchte. Nicht jedes Angebot muss wahrgenommen werden. Nicht jedes Format kommt dem Studierenden entgegen. Erfolgreich wird derjenige sein, der mit seinem Modell kontinuierlich und frühzeitig auf das Examen hinarbeitet ohne zu vergessen, dass das Studium auch schöne Möglichkeiten nach dem Feierabend bietet.

Über jur:next

Seit 2011 begleitet jur:next Jura-Studierende jeglicher Semester auf ihrem Weg zum erfolgreichen Abschluss – mit Einzelunterricht in Form von Nachhilfe oder als Coaching. jur:next bietet Unterstützung bei der Aufbereitung und Vertiefung von Vorlesungen und Examen, der Simulation von Prüfungen, Klausurtraining und vieles mehr! Die Termine, Inhalte und Ziele kannst du individuell und flexibel mit deinem Tutor auf deine Bedürfnisse zuschneiden. Klick hier, um mehr über jur:next zu erfahren.