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#BusinessKnigge: No-Gos in Meetings

6 Tipps fürs richtige Verhalten

Meetings stecken voller Stolperfallen: Was mache ich, wenn ich zu spät komme? Wen begrüße ich zuerst? Reicht es, wenn ich mein Handy auf lautlos stelle? Was mache ich, wenn ich einen wichtigen Anruf erwarte? In #BusinessKnigge Teil 13 zeigen wir dir, wie du Fettnäpfchen vermeidest und dich richtig verhältst.
Business Knigge Teil 13: Meetings
#BusinessKnigge 13: No-Gos in Meetings

Zeit ist Geld

Das Wichtigste zuerst: Komm nicht zu spät! Besonders im Geschäftsleben gilt Unpünktlichkeit als eine der größten Unhöflichkeiten. Denn Tatsache ist: Die meisten Mitarbeiter werden nach Zeit bezahlt und haben zudem noch andere Aufgaben zu erledigen oder weitere Termine. Wenn es dann nicht pünktlich losgehen kann, weil jemand zu spät kommt, ist das ein denkbar schlechter Start.

Plan also lieber etwas mehr Zeit für die Anfahrt beziehungsweise deinen Weg zum Besprechungsraum ein. Und wenn es sich doch mal nicht vermeiden lässt, dann ruf auf jeden Fall kurz an und sag Bescheid. Übrigens kann es auch unhöflich wirken, wenn du viel zu früh im Besprechungsraum auftauchst und der Veranstalter des Treffens noch mit Vorbereitungen beschäftigt ist. Versuche daher, nicht mehr als fünf Minuten vorm angesetzten Termin zu erscheinen.

Von oben nach unten begrüßen

„Ladies first“ – so heißt es ja bekanntlich. Für die Begrüßung im geschäftlichen Kontext gilt das aber nicht: Hier ist es üblich, immer zuerst die ranghöchste Person zu begrüßen. Danach geht es in der Hierarchie nach unten weiter. Sind zwei ranggleiche Personen anwesend, solltest du mit dem/der Dienstältesten beginnen.

Bei den meisten Meetings im Berufsalltag sind sich die Anwesenden jedoch bekannt und es wird auf förmliche Begrüßungen verzichtet. Je nach Kontext, Anlass und Beziehung der Anwesenden, reicht daher in der Regel eine allgemeine Begrüßung in die Runde, etwa wenn sich dein Team zu einem allgemeinen Routinetermin, Brainstorming oder Ähnlichem trifft.

Das Handy ist tabu   

Facebook checken, Fotos auf Instagram liken, WhatsApp-Nachrichten beantworten – als Digital Native ist es schwer, das Smartphone auch mal aus der Hand zu legen. Stört schließlich niemanden, oder? Doch, denn du signalisierst deinem Gegenüber damit, dass dir andere Dinge wichtiger sind. Außerdem stört nichts eine Besprechung mehr als ein klingelndes oder vibrierendes Handy. Schalte deins also am besten vor einem Meeting aus oder stell es zumindest auf lautlos. Erwartest du doch mal einen wichtigen Anruf, kündige das den Anwesenden vor Beginn des Meetings an. Wenn der Anruf dann kommt, solltest du zudem den Raum verlassen, um die anderen Teilnehmer nicht zu stören.

Respektiere die Redezeit

Jeder kennt sie: langatmige Kollegen, die ohne Punkt und Komma reden. Das kann manchmal ziemlich nerven. Trotzdem solltest du einen Vortragenden nichtunterbrechen – besonders im Business Kontext. Ein No-Go ist es, jemandem ins Wort zu fallen, auch wenn deine Argumente noch so gut sein mögen. Etwas, das du dir ebenfalls spätestens nach der Uni abgewöhnen solltest: Tuscheln mit dem Nachbarn! Du möchtest etwas zum Vortrag beitragen? Dann notiere es dir und erläutere deine Ansichten zu gegebener Zeit.Du möchtest deinem Sitznachbarn vom letzten Wochenende erzählen? Für Privates ist auch nach dem Meeting noch Zeit! Bei einer Besprechung mit anderen zu flüstern ist nicht nur unhöflich und kindisch, sondern lenkt den Vortragenden ab und stört die anderen Anwesenden.

Ist dein Argument wichtig für den Vortrag oder findet jemand überhaupt kein Ende, solltest du denjenigen möglichst höflich unterbrechen. Eine Möglichkeit: die Hand heben. So signalisierst du dem Redner, dass du etwas zu sagen hast beziehungsweise er seine Redezeit ausgereizt hat.

Ist noch kein Ende der Besprechung in Sicht, aber bei dir steht ein weiterer Termin oder Ähnliches an, solltest du dich auf keinen Fall einfach aus dem Raum schleichen. Begründe dein vorzeitiges Gehen kurz – oder besser noch: Kündige zu Beginn des Meetings an, dass deine Zeit leider begrenzt ist.

Nicht einschlafen

Im riesigen Hörsaal mit hunderten von Studenten hinterm Laptop mag es vielleicht nicht auffallen, wenn deine Gedanken auf Reisen gehen – im Konferenzraum aber schon. Spätesten dann, wenn du plötzlich aufwachst und keine Ahnung hast, wo du gerade bist und was besprochen wurde. Kleiner Tipp: Beweg dich vor einem Meeting ein wenig, am besten an der frischen Luft. Das hilft gegen Müdigkeit und stärkt deine Konzentrationsfähigkeit.

Bei Snacks gilt: weniger ist mehr

Der Magen knurrt. Die Häppchen und der Kuchen neben der Kaffeekanne sehen lecker aus. Das ist aber keine Einladung zum Vollstopfen – auch wenn du Hunger hast. Das angebotene Essen steht nicht im Vordergrund der Besprechung. Kleiner Tipp: Lieber morgens gut frühstücken oder, wenn das Meeting am Nachmittag stattfindet, in der Mittagspause etwas essen. Das angebotene Essen ist als kleiner Snack für alle Teilnehmer des Meetings gedacht. Und der letzte Keks bleibt immer liegen! 

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