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Bist du der Spielmacher deines Teams?

Sarah Grewing 24.06.2016
Mittelfeldspieler
© Aksonov / Getty Images
Ob Fußballplatz oder Büro: Jedes Teammitglied trägt mit seinen Stärken zum Erfolg der Mannschaft bei. Wir beleuchten heute die Eigenschaften des Mittelfeldspielers, auch Spielmacher genannt, und nennen Jobs außerhalb vom Fußball, die genau diese Eigenschaften verlangen.

Das Mittelfeld – unendliche Weiten

DEN Mittelfeldspieler gibt es ja tatsächlich gar nicht. Vielmehr sind auf diesem großen Abschnitt des Spielfelds defensive Mittelfeldspieler, offensive Mittelfeldspieler, zentrale Mittelfeldspieler und Außenmittelfeldspieler vertreten. Ebenso vielfältig aufgestellt sind die Spieler des Mittelfelds. Sie sind nicht nur für den Spielaufbau, das Passspiel zuständig, sondern greifen auch selbst das Tor an. So wie Bastian Schweinsteiger, zentrales Mittelfeld, der beim ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der EM 2016 gegen Ukraine kurz nach seiner Einwechslung in der 92. Minute das 2:0 erreichte.

Die Mittelfeldspieler sind die Generalisten auf dem Feld, sozusagen die Kulturwissenschaftler des Fußballs: Vielseitig und flexibel stellen sie sich auf neue Anforderungen ein – die besten Aussichten, um in der freien Marktwirtschaft die unterschiedlichsten Jobs zu ergattern.

Float like a butterfly. Sting like a bee.

Dieses Zitat stammt zwar von einem der größten Boxer unserer Zeit, Muhammad Ali, aber es trifft auch auf das Spiel der Mittelfeldspieler zu: Sie sind immer in Bewegung, haben das Spielfeld und ihre Mannschaftskameraden im Blick, analysieren blitzschnell aktuelle Spielsituationen. Und sie „stechen“ im richtigen Augenblick zu, indem sie etwa Angriffe der gegnerischen Mannschaft verhindern oder den Ball präzise weitergeben und Torvorlagen liefern.

Legendär hier der Pass von Mittelfeldspieler Julian Draxler an Stürmer Raúl González Blanco beim Spiel Schalke 04 gegen Al Sadd – übrigens Tor des Jahres 2013.

Im Büro-Job könnte man den Mittelfeldspieler etwa mit einem Projektmanager vergleichen, der die Arbeit verschiedener Bereiche unter einen Hut bringt, aber diese auch operativ unterstützt. Oder mit einem Head of Logistics, der mehrere Fachabteilungen koordiniert und Dienstleister steuert. Im Fußball und im Job zeichnen sich Spielmacher durch besondere technische Fähigkeiten aus, sind aber auch in der Lage, ihre Mannschaft zu Höchstleistungen zu motivieren.

Der Mittelfeldspieler – ein Stratege

Die richtige Taktik kann spielentscheidend sein. Ein Mittelfeldspieler hat also nicht nur das Spielgeschehen sowie seine und die gegnerische Mannschaft im Blick, sondern muss die nächsten Handlungen vorausschauen und das Passspiel planen. Als Spielmacher steuert er das Spiel, und verhilft seiner Mannschaft zu guten Torchancen sowie möglichst viel Ballbesitz.

Für die optimale Strategie ist der Mittelfeldfeldspieler mit den Stärken und Schwächen seiner und der gegnerischen Mannschaft vertraut – und das gilt sowohl für die Teams als Ganzes als auch für einzelne Spieler.

Diese Eigenschaft macht ihn im Job außerhalb des Fußballs zu einer guten Führungspersönlichkeit. Ebenso verfügen Unternehmensberater über diese Skills: Je nach Branche und Fachgebiet müssen sie kurz- und langfristige Entwicklungen und Trends der Marktwirtschaft im Blick haben und zu ihrem Mandanten passende Maßnahmen erarbeiten.

Alle Teampositionen aus #KickItLikeABoss findest du hier:

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