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5 Jahre careerloft: 5 Erfahrungsberichte unserer Mitglieder

Christian Stöckl 02.06.2017
Seit dem Start von careerloft im Jahr 2012 ist es unser Anspruch, junge Menschen online wie offline auf Augenhöhe mit Arbeitgebern zusammenzubringen und ihnen den Einstieg in die Karriere ihres Lebens zu erleichtern. Und das sowohl digital über unsere careerloft-Plattformen – wie unsere Website oder unseren Facebook-Kanal – als auch analog in unserem Loft in Berlin-Kreuzberg. Anlässlich des 5. Geburtstages von careerloft sprachen wir mit fünf (Ex-)Mitgliedern über ihre Zeit im Netzwerk und danach.

Jana Latzel war eine unserer ersten Praktikantinnen (die damals „Loftikanten“ hießen) und arbeitet jetzt als Head of Global HR Marketing & Communications bei Merck.

Jana, wie bist du zu deinem aktuellen Beruf gekommen?

Jana Latzel
Jana Latzel

Zuerst habe ich meinen Bachelor in General Management und meinen Master in Marketing abgeschlossen. Schon während des Studiums haben mich die Themen Employer Branding und Personalmarketing sehr interessiert. Für mich war ideal, meine Leidenschaft für Marketing und Kommunikation dafür zu nutzen, Bewerbern die Suche nach dem passenden Unternehmen (und umgekehrt) zu vereinfachen. Da kam für mich die Praktikantenstelle im Berliner Loft genau richtig. Ich konnte „Start-up-Luft“ schnuppern und lernte durch spannende Einblicke in die verschiedensten Unternehmen einiges dazu. Nach dem Praktikum bin ich fest bei Bertelsmann und TERRITORY EMBRACE, zu dem careerloft gehört, eingestiegen. Auch bei meiner aktuellen Arbeit im Personalbereich von Merck bin ich dem Marketing- und Kommunikationsbereich treu geblieben!

Woran erinnerst du dich besonders gern?

Vor allem an das Loft in Berlin-Kreuzberg. Mit dem Start von careerloft habe ich dort eine sehr aufregende Zeit erlebt. Aufregend war es vor allem, Unternehmensvertreter in der entspannten Atmosphäre des Lofts zu treffen. Zudem haben wir das tolle Konzept vom Dialog auf Augenhöhe praktisch mit entwickelt.

Wie lautet dein Tipp für aktuelle careerloft-Mitglieder?

Nutzt das Angebot und bewerbt euch bei einem Mentor. Ich habe von den persönlichen Gesprächen mit den Mentoren stark profitiert. Durch den Kontakt zu Mentoren aus eurer Branche könnt ihr herausfinden, welches Unternehmen und welcher Bereich gut zu euch passen!

Jana, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Merck!

Philippe Lehmann ist seit 2014 Online-Stipendiat bei uns und hat E.ON über unser Netzwerk kennengelernt. Er hat Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe studiert und arbeitet derzeit bei E.ON in Schweden.

Philippe, wie bist du nach deinem Studium auf unseren Partner E.ON aufmerksam geworden?

Philippe Lehmann
Philippe Lehmann

Über careerloft habe ich ein Webinar von E.ON gefunden, bei dem eine aktuelle Trainee von ihren Erfahrungen berichtet hat. Dadurch konnte ich mir besser vorstellen, wie das Traineeprogramm funktioniert und was ich beim Auswahlverfahren beachten muss. Ich habe mich direkt beworben und bin nach einem Jahr als Trainee über einen meiner Einsätze nach Schweden gekommen und dort geblieben.

Das klingt aufregend. Was machst du dort?

Ich arbeite in Stockholm als Produktionscontroller und trage Mitverantwortung für die Wirtschaftlichkeit der Fernwärmeproduktion. Durch die innovative Kombination aus Abfallverwertung und Energieerzeugung setzen wir den Maßstab für eine nachhaltige Stadtentwicklung Stockholms. Es ist eine tolle Sache, an diesem Projekt mitzuarbeiten und an der operativen Umsetzung beteiligt zu sein.

Was rätst du Studenten, die vor dem Berufseinstieg stehen?

Mir hat bei der Entscheidung für eine Arbeitsstelle enorm geholfen, dass ich vorher in die Arbeit reinschnuppern konnte. Deshalb mein Tipp: Nutzt jede Gelegenheit, Eindrücke aus der Praxis zu sammeln. So kann man sich wirklich selbst von einem Unternehmen überzeugen. careerloft macht euch hier jede Menge Angebote.

Philippe, danke für dein Statement! Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß und Erfolg bei E.ON!

Mai-Thi Nguyen-Kim verbindet eine ganz besondere Geschichte mit unserem Netzwerk. Über einen unserer Wettbewerbe gewann sie im Sommer 2014 einen exklusiven Platz als Speaker bei TEDxBerlin. Mai promovierte damals in Chemie und überzeugte die Jury mit einem inspirierenden Talk über das Image von Naturwissenschaften.

Mai, Spotlight@TEDxBerlin ist jetzt fast drei Jahre her – was machst du aktuell?

Mai-Thi Nguyen-Kim
Mai-Thi Nguyen-Kim

Ich versuche, den Diskurs zwischen Forschung und Öffentlichkeit anzutreiben. Meine Aufgaben liegen darin, Vorträge und Workshops zu halten. Ich bin als Moderatorin, Redakteurin, Autorin und Produzentin aktiv. Zudem vertrete ich das Fach Chemie beim Nachhilfeformat „musstewissen“ und produziere für funk (das Junge Angebot von ARD und ZDF) den Wissenskanal „schönschlau“. Auch bin ich hin und wieder für das journalistische Format „Jäger & Sammler“ als Reporter unterwegs und bin bei „Terra X Lesch & Co“ als neuer Teil des „Co“ zu sehen.

War spotlight@TEDxBerlin dein erster Kontakt zu careerloft?

Nein, da ich schon seit 2013 Online-Stipendiatin bei careerloft war und während meines Studiums an mehreren Events von euch in Berlin teilgenommen habe. Aber die tollste Erfahrung war es natürlich, Speaker bei TEDxBerlin zu sein. Daran denke ich besonders gerne zurück.

Wie ist es dazu gekommen? Du hast zu der Zeit in Chemie promoviert – nicht gerade der typische Beginn einer Karriere im Rampenlicht.

Ich hatte gerade begonnen, mich intensiv mit Wissenschaftskommunikation auseinanderzusetzen und hatte einige Ideen, die ich mit möglichst vielen Menschen teilen wollte. Durch euren Newsletter bin ich dann auf die Kooperation mit TEDxBerlin aufmerksam geworden. Zur Teilnahme hat mich vor allem motiviert, dass man sich mit einem Video bewerben sollte. Das Bewerbungsvideo war eines meiner ersten Videos überhaupt. Dadurch, dass das Video so gut ankam, fühlte ich mich ermutigt, einen eigenen YouTube Kanal zu starten. TEDxBerlin hat mir persönlich eine ganze Menge gebracht. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt. Daraus haben sich spannende Projekte und hilfreiche Kontakte ergeben.

Hast du noch einen Tipp für die Mitglieder unseres Netzwerks?

Mein Rat: You miss 100% of the shots you don’t take. Schreckt nicht vor Herausforderungen zurück. Wenn man wirklich von etwas überzeugt ist, sollte man alles versuchen, es auch zu machen. Niemand sollte sich zum Beispiel nur deshalb nicht bewerben, weil er glaubt, so oder so eine Absage zu erhalten.

Mai, vielen Dank für das Interview und für deine Zukunft weiter viel Spaß und Erfolg!

Benjamin Wiesrecker ist seit diesem Jahr Head of Product bei Embrace und somit für unsere Talentplattformen zuständig. 2015 ist er als IT-Projektmanager für careerloft zu uns gekommen – und wurde dabei selbst über careerloft rekrutiert.

Ben, du bist ein gutes Beispiel dafür, dass unsere Mitglieder auch direkt für spannende Jobs kontaktiert und später eingestellt werden. Wie lief das bei dir?

Benjamin Wiesrecker
Benjamin Wiesrecker

Ich wurde von einer Recruiterin aus eurem Team per E-Mail kontaktiert und gefragt, ob eine IT-Projektmanager-Stelle im Webumfeld für mich infrage käme. Zuerst habe ich mir ehrlich gesagt nicht viel dabei gedacht und wollte erstmal weitere Informationen haben. Anschließend folgte ein kurzes, informatives Telefongespräch und schon kurz darauf ein erstes persönliches Kennenlernen in Gütersloh. Abschließend präsentierte ich noch eine praxisnahe Case Study in größerer Runde. Wenige Tage später kam dann die Zusage und ich bin vom Online-Stipendiaten zum careerloft-Mitarbeiter geworden.

Mit deinem Studium in Medienmanagement und Kommunikation bist du eher als Exot unter den ITlern anzusehen. Eignet sich der Bereich besonders für Quereinsteiger?

Ich bin der Ansicht, dass das Studienfach heutzutage für die spätere Berufswahl gar nicht so wichtig ist. Ohne die theoretischen Grundlagen geht es natürlich nicht, aber gerade im IT-Umfeld kann man sich viel selbst beibringen, zum Beispiel über MOOCs oder schlichtes Learning by Doing. Sich relevante Praxiserfahrung anzueignen sollte im Vordergrund stehen. Eine meiner besten Referenzen ist es, dass ich schon während meiner Schulzeit ein eigenes Unternehmen gegründet habe. Während Ausbildung und Studium war ich an verschiedenen Webprojekten beteiligt.

careerloft ist ein Karrierenetzwerk – wie wichtig ist Networking speziell für Informatiker?

Dadurch dass der Arbeitsmarkt in unserer Branche derzeit sehr gut aussieht, habe ich den Eindruck, dass sich viele Informatiker ein bisschen zurücklehnen und sogar denken, ohne Networking oder beispielsweise eine eigene Internetseite einen guten Job zu finden. Ich bin der Meinung, dass diesen ITlern dadurch interessante Chancen durch die Lappen gehen. Jeder sollte die Möglichkeiten, die es gibt, unbedingt nutzen. Daher sehe ich Networking für Informatiker als sehr wichtig an.

Danke für das Interview, Ben! Und weiterhin viel Erfolg bei TERRITORY EMBRACE!

Joschua Fiedler ist 23 Jahre alt, studiert Jura an der LMU München und steht unmittelbar vor seinem ersten Staatsexamen. Er ist seit 2015 Online-Stipendiat bei careerloft. Seit April absolviert er ein Praktikum bei Hogan Lovells im Bereich Corporate und M&A.

Joschua, wie bist du an das Praktikum bei Hogan Lovells gekommen?

Joschua Fiedler
Joschua Fiedler

Das Recruiting-Team der Kanzlei hat mich über euer Netzwerk ausgesucht und per Nachricht gefragt, ob ich Interesse an einem Praktikum hätte. Ich hatte natürlich direkt Interesse und wir lernten uns in einem angenehmen und persönlichen Gespräch näher kennen. 

Du bist schon seit zwei Jahren Online-Stipendiat bei careerloft. Hat dir unser Netzwerk schon vor deinem Praktikum geholfen?

Auf jeden Fall, da ich vor allem die Karrieretipps und ganz besonders den direkten Kontakt zu Unternehmen aus verschiedenen Branchen sehr nützlich finde. Positiv in Erinnerung geblieben ist mir die Teilnahme an einem Event von BCG, das ich über euch gefunden habe. Der Europachef von BCG, Dr. Veit, hat dort von seiner beruflichen Laufbahn und den Hürden berichtet – das war sehr beeindruckend.

Welchen Tipp hast du für Studenten auf careerloft?

Mein wichtigster Ratschlag für alle careerloft-Mitglieder lautet: Hört nicht damit auf, euch gute Kontakte zu suchen! Zudem: Nackenschläge gibt es immer wieder, aber gerade diese sollte man dazu nutzen, daraus zu lernen. Sich mit anderen Studierenden und Young Professionals auszutauschen ist wichtig. Weiter bringt es viele Vorteile, möglichst viele Karriereevents und Seminare zu besuchen. Auch gute Vorbilder sind wichtig, um den eigenen Weg zu optimieren. Zum Beispiel wäre in dieser Hinsicht das Mentorenprogramm von careerloft eine gute Wahl.

Joschua, vielen Dank für dein Statement – und viel Spaß und Erfolg auf deinem zukünftigen Weg!

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an unsere 5 careerloft-Testimonials. Es gibt viele ähnliche Geschichten zu erzählen. Mai, Jana, Philippe, Joschua und Ben stehen für sie stellvertretend. Wir werden weiterhin Gas geben, um Talente und Arbeitgeber über unser Karrierenetzwerk zusammenzubringen!

Nicht nur die Mitglieder profitieren vom careerloft-Konzept, sondern auch unsere Partnerunternehmen. Bei diesen möchten wir uns für ihre Treue und für ihren Mut bedanken, mit uns immer wieder neue Wege im Studentenmarketing zu beschreiten. Auf die nächsten Jahre mit careerloft!

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