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Wie Benjamin Wiesrecker über Active Sourcing zum neuen Job kam

Melanie Pölking 31.03.2016
Im Sommer 2015 begrüßten wir Benjamin Wiesrecker als neuen Kollegen unseres IT-Teams. Als Projektmanager ist er unter anderem für die Webauftritte von careerloft und blicksta verantwortlich und kümmert sich darum, dass alles reibungslos abläuft. Wie er an die IT-Stelle bei careerloft kam, lest Ihr hier:
Benjamin Wiesrecker genießt die Sonne

Benjamin, Du bist über unser Active Sourcing zu Deinem neuen Job gekommen. Wie lief das genau ab?
Ich wurde via E-Mail von einer Recruiterin aus dem Active-Sourcing-Team kontaktiert. Sie fragte mich, ob eine IT-PM-Stelle im Webumfeld bei Bertelsmann für mich interessant wäre. Zunächst habe ich mir ehrlich gesagt nicht viel dabei gedacht und weitere Infos angefordert. Es folgte ein kurzes, informatives Telefonat – und wenige Tage später fand ich mich zu einem ersten freundlichen Kennenlerngespräch in Gütersloh wieder. Danach erwartete mich noch eine praxisnahe Case Study, die ich vor großer Runde präsentieren durfte. Die Zusage kam dann wenige Tage später.

Was genau sind Deine Aufgaben in der IT?
Aktuell steht vor allem der Relaunch unseres Karrierenetzwerks careerloft im Fokus. Hier koordiniere ich zum Beispiel die Abstimmung zwischen den verschiedenen Teams, sowie die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern.

Was sind aus IT-Sicht besondere Herausforderungen beim Relaunch von Websites?

Benjamin Wiesrecker
Benjamin Wiesrecker

Ich denke, die größte Herausforderung stellt neben dem initialen Anforderungsmanagement sicherlich das Timing dar. Im Zuge eines umfassenden Relaunches wird schließlich nicht nur die reine Website überarbeitet – es gilt, ein Kommunikationskonzept zu entwickeln, zahlreiche Texte anzupassen, Kunden einzubeziehen und vieles mehr. Alle Fachbereiche müssen ins Boot geholt werden und gemeinsam auf den Zieltermin hinarbeiten. Dies bringt viel Abstimmungsaufwand mit sich.

Kannst Du als ITler überhaupt entspannt im Netz surfen oder siehst Du überall Verbesserungsmöglichkeiten?
Tatsächlich hat man als ITler einen anderen Blick auf Webanwendungen und würde an der einen oder anderen Stelle am liebsten selber Anpassungen vornehmen. Andererseits bringe ich aber sicherlich auch mehr Verständnis für Probleme mit, da ich sie aus dem eigenen Arbeitsalltag kenne. Ich glaube, alles in allem ist der „normale Anwender“ fast noch anspruchsvoller.

Du betreibst auch einen Blog. Wie wichtig ist Online-Präsenz und Networking für (angehende) Informatiker?
Sehr wichtig! Derzeit sieht der Arbeitsmarkt für MINTler sicherlich noch ziemlich gut aus. Ich habe den Eindruck, dass viele Informatiker sich daher zurücklehnen und die Möglichkeiten einer stärkeren Online-Präsenz nicht nutzen. Dadurch lassen sich viele fähige ITler einige interessante Chancen entgehen.

Welches Klischee vom Informatiker nervt Dich am meisten?
Nach wie vor entsteht in einigen Köpfen beim Gedanken an Informatiker offenbar das Bild vom sozial inkompetenten Nerd. Ich denke, das ist inzwischen schon hinreichend widerlegt und sollte längst überholt sein.

Vielen Dank für das Interview, Benjamin!