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Mut zur Lücke: Warum Simon und Julius sich für ein Gap Year entschieden haben

Melanie Pölking 24.09.2015
„Was will ich beruflich machen?“ Mit dieser Frage muss sich jeder von uns früher oder später auseinandersetzen. Doch wer meint, mit dem Studium wären die Weichen gestellt und die Entscheidung getroffen, der irrt.
Gap Year: Julius Dingel und Simon Senger
Simon (l.) und Julius

Für viele Studierende fängt dann noch einmal das Sinnen nach der passenden Richtung an. Gerade der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium kann der perfekte Zeitpunkt für eine (Neu-)Orientierung sein. Genau dafür haben die Allianz, Bertelsmann, Henkel, Mc Kinsey & Company und Project A Ventures das GapYear-Programm ins Leben gerufen.

Das Programm gibt Studierenden die Möglichkeit, Erfahrungen in den jeweiligen Unternehmen zu sammeln. Einer von ihnen ist Julius Dingel. „Die Möglichkeit, drei von Grund auf verschiedene Unternehmen kennenzulernen und sich in diesem Zusammenhang mit den unterschiedlichsten strategischen Problemstellungen auseinandersetzen zu können, hat mich sehr gereizt“, erzählt der BWL-Student, der aktuell bei Henkel im Einsatz ist. „Das Programm ist individuell gestaltbar. Ich habe mich für auf meine erste Station bei Bertelsmann bewusst weg von meiner Spezialisierung entschieden und bin im Bereich Strategie und Controlling gewesen.“

Bisher habe er durchweg gute Erfahrungen gemacht: „Besonders beeindruckt bei Bertelsmann haben mich die positive Arbeitsatmosphäre und die Wertschätzung sowie der Aufwand, der für die Gap Yearler betrieben wird.“

Auch Simon Senger hat sich für das GapYear-Programm entschieden: „Mir war bis zum Ende des Bachelors noch nicht klar, in welche Richtung ich mich spezialisieren möchte. Ich hatte das Gefühl, dass es meiner persönlichen Entwicklung helfen würde, ein wenig Zeit außerhalb der Uni zu verbringen.“ Als lehrreich, interessant und wegweisend beschreibt er das Programm und zeigt sich beeindruckt „von der Menge dessen, was man innerhalb von vier Monaten lernen kann.“ Und es hat seine beruflichen Entscheidungen beeinflusst: „Obwohl mir die Zeit bei Bertelsmann extrem gut gefallen hat, habe ich gemerkt, wie sehr ich doch an der technischen Komponente meines Studiums hänge und das auch gerne weiterhin machen würde.“

Das Gap Year kann eben nicht nur dabei helfen, sich neu zu orientieren. Es kann dir auch Sicherheit darüber geben, dass du deinen eingeschlagenen Weg genauso fortsetzen möchtest. Wenn der Weg, den du beruflich einschlagen möchtest, noch nicht glasklar ist, dann sieh dir das Video an oder bewirb dich direkt für das GapYear-Programm. Viele spannende Einblicke in die beteiligten Unternehmen und die Möglichkeit, langanhaltende Kontakte zu knüpfen, warten auf dich!