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Unternehmensberatung auch für NaWis? Aber klar!

In den Köpfen vieler Studenten aus naturwissenschaftlichen Studiengängen sind so einige Karrierewege verankert. Eine Tätigkeit in einer Unternehmensberatung haben dabei aber nicht viele auf dem Schirm.
Beim Loft-Event mit BCG gab es ausführliche Informationen für die Exoten
Interessiert lauschten die Naturwissenschaftler dem Vortrag über ihre Einstiegmöglicheiten bei BCG

Ob Physik, Mathematik oder Biologie – diese sogenannten exotischen Studiengänge sind neben den klassischen Wirtschaftswissenschaften auch innerhalb von The Boston Consulting Group (BCG) sehr gefragt.

Das letzte Loft-Event mit BCG stand deshalb ganz im Zeichen der Naturwissenschaftler. Dabei hatten die Teilnehmer neben der Bearbeitung einer Case Study auch die Möglichkeit, die Berater Justus Reinke und Thomas Roche sowie die Recruiting Coordinator Stephanie Franz rund um die Themen Einstieg und Karriere bei BCG zu befragen.

Warum sind gerade Naturwissenschaftler in der Beratung gefragt?

Bei der Strategieberatung ist nicht nur der Blick über den Tellerrand wichtig. „Die erforderten Fähigkeiten eines Beraters sind unabhängig von der Studienrichtung: Gefragt sind vor allem Pragmatismus, strukturiertes und analytisches Denken, Kreativität, Motivation und soziale Kompetenz“, erklärte Justus Reinke.  Eine solche Expertise findet man nicht nur bei Studenten mit einem betriebswirtschaftlichen Hintergrund, sondern vor allem bei den sogenannten „Exoten“. Rund 50% aller Berater bei BCG dürfen sich dazu zählen. Dazu gehören neben Juristen auch Geistes- und Kulturwissenschaftler sowie die beim Loft-Event vertretenen Naturwissenschaftler – sogar ein Dirigent findet sich unter den BCG-Strategieberatern.

Fakt ist: The Boston Consulting Group lebt von vielfältigen Denkansätzen und unterschiedlichen Erfahrungshintergründen. Nur so können gemeinsam Strategien entwickelt werden, die zu nachhaltigem Erfolg führen.

Kann man auch ohne betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse als Berater erfolgreich sein?

Qualifikationen wie eine strukturierte Vorgehensweise sowie die Fähigkeit, abstrakt zu denken, bringen insbesondere Studenten aus naturwissenschaftlichen Bereichen mit. Spezifische BWL-Kenntnisse sind dabei im Vorfeld nicht von Relevanz. Berufsanfänger aus nicht wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen erhalten zu Beginn ihrer Laufbahn bei BCG ein vierwöchiges Einstiegstraining, bei dem sie sich Grundkenntnisse der BWL – wie zum Beispiel das Verständnis einer Bilanzanalyse – im Schnelldurchlauf aneignen können.

Fakt ist: Basics der BWL werden vermittelt. Beim Rest heißt es „Learning by Doing“.

Welche Einstiegsmöglichkeiten bietet BCG für Naturwissenschaftler?

Beim Loft-Event mit BCG gab es Gelegenheit zum persönlichen Austausch
Austausch in entspannter Atmosphäre bei Loft-Event mit BCG

Prinzipiell hat man bei BCG die Möglichkeit, nach jedem akademischen Abschluss einzusteigen. Je nachdem, ob man sich mit Bachelor, Master oder nach der Promotion bei dem Unternehmen bewirbt, sind zu Beginn unterschiedliche Karrierestufen vorgesehen.

Neuerdings bietet BCG außerdem das Einstiegsprogramm Individual Career an. Berufseinsteiger haben hier die Chance, sich für die ersten zwei Jahre zwischen drei Einstiegsoptionen zu entscheiden und somit ihre Karriere selbst zu gestalten. Gewählt werden kann zwischen drei Optionen: 

  • Vielfalt: Betreuung von mindestens vier branchen- oder funktionalunterschiedlichen Projekten für einen allgemeinen Überblick
  • Spezialisierung: Fokus auf eine Funktionalität oder eine Branche für Fachexpertise in bestimmten Bereichen
  • Internationalität: innerhalb der ersten zwei Jahre zwei Projekte im Ausland für internationale Erfahrung 

Fakt ist: Ob Branchenexperte, Generalist oder Global Player – bei BCG ist mit Motivation und Engagement alles möglich.

Eure Karo