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Raus aus der eigenen Komfortzone: Jan-Hendrik Mautsch

Vom careerloft-Webinar über das Praktikum bei The Boston Consulting Group zum Junior Associate in Hamburg: Wir sprachen mit careerloft-Mitglied Jan-Hendrik Mautsch über seinen erlebnisreichen Einstieg in die Beratung zwischen Kundenprojekten, Beratungsalltag und Satay-Spießen.

Wie kam es zu deinem ersten Kontakt mit BCG?

Ich kannte BCG bereits von einem kleineren Workshop, bei dem mich dann auch der besondere BCG-Spirit gepackt hat. Durch weitere Gespräche mit BCGlern und der Teilnahme an dem careerloft-Webinar „Seltene Erden“ war ich mir dann ganz sicher, dass BCG der richtige Arbeitsplatz voller spannender Herausforderungen für mich ist. Ich entschied mich zunächst für ein Praktikum, um zu prüfen, ob ich dem Beratungsalltag gewachsen bin.

Wie verlief dein erster Praktikumstag bei BCG als Visiting Associate?

Jan-Hendrik Mautsch bei The Boston Consulting Group
Jan-Hendrik Mautsch

Am ersten Tag wurde ich sehr freundlich im Hamburger Office begrüßt und nach einer kurzen Büroführung mit Laptop und Handy ausgestattet. Nachmittags ging es dann bereits auf das Kundenprojekt nach Düsseldorf. Auf dem Flug arbeitete ich mich in das Thema ein und wurde direkt nach Ankunft dem vierköpfigen Projektteam sowie dem Kunden vorgestellt. Abends ging es in ein super leckeres thailändisches Restaurant, wo ich bei ein paar Satay-Spießen mein Team näher kennen lernen durfte. Was mich besonders überrascht hat, war der Anspruch, den BCG an Praktikanten stellt. Es wird erwartet, dass man sich sofort in das Thema einarbeiten und bereits am ersten Arbeitstag mitdiskutieren kann. Dadurch wird man aus der eigenen Komfortzone gelockt, was die Arbeit als Berater besonders herausfordernd macht.

Was waren deine Aufgaben im Praktikum?

Als Visiting Associate war ich wie alle anderen Berater von Montag bis Donnerstag beim Kunden unterwegs und am Freitag in meinem Heimatbüro in Hamburg. Im Rahmen meines Praktikums hatte ich das Glück, auf zwei verschiedenen Projekten mitzuarbeiten. Während es bei dem ersten Projekt darum ging, eine Innovationsstrategie für ein Energieunternehmen zu entwickeln, handelte es sich bei dem zweiten um ein Kostensenkungs- und Transformationsprojekt für einen mittelständischen Maschinenbauer. In der Regel durfte ich bei fast allen Kundenworkshops und Meetings dabei sein. Hierbei wurde ich oft von meinen Teammitgliedern ermutigt, mich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen. Ich fühlte mich daher sehr gut eingebunden und hatte das Gefühl, dass meine Arbeit vom Team wertgeschätzt wird und das Projekt voranbringt.

Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei BCG beschreiben?

Bei BCG bin ich auf Leute getroffen, die etwas bewegen wollen und dafür auch längere Arbeitszeiten in Kauf nehmen. Über allem steht bei BCG jedoch das Team. Hier ist Vielfalt nicht nur eine Phrase, sondern wird täglich gelebt! Egal ob Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker oder Sozialwissenschaftler: Alle pflegen einen lockeren und ehrlichen Umgang, arbeiten aber zugleich ehrgeizig und zielstrebig an gemeinsamen Zielen. Außerdem wird sehr viel Wert auf eine schnelle Lernkurve gelegt.

Wie geht es nach dem Praktikum für dich weiter?

Nach dem Praktikum wurde ich in das Fast Forward Programm aufgenommen und habe damit ein Angebot für einen Festeinstieg erhalten. Nach dem letzten Semester meines Politik-Studiums (Bachelor), stieg ich im April 2015 als Junior Associate im Hamburger BCG-Büro ein. In den ersten Wochen erhielt ich dort das Exoten-Training – ein BWL-Crashkurs für alle Nicht-Wirtschaftswissenschaftler – sowie ein zweiwöchiges generelles Training für alle Neueinsteiger.

Hast du einen Ratschlag für Studenten und Absolventen, die Interesse an der Beratung haben und gerne bei BCG einsteigen würden?

Nutzt careerloft, indem Ihr die von BCG angebotenen Events besucht oder durch das Mentorenprogramm einen BCGler findet, der euch bei der Karriereplanung unterstützt! So könnt ihr herausfinden, ob Unternehmensberatung generell das Richtige für euch ist und BCG im Speziellen zu euch passt.

Vielen Dank für das Interview, Jan-Hendrik!