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„Kein Fall gleicht dem anderen“

Warum der Jurist Bernhard Georgii aus einer Kanzlei zu BCG gewechselt ist

Wieso hast du dich nach deiner mehrjährigen Tätigkeit in einer Kanzlei bewusst für den Wechsel in eine Strategieberatung bzw. zu BCG entschieden?

An unternehmerischen Entscheidungen mitzuwirken, fand ich schon immer spannend. Als Anwalt habe ich oftmals bloß an der reinen Umsetzung gearbeitet, nachdem die wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen schon getroffen waren. In der Beratung ist das anders: Der Großteil der Projekte, die wir betreuen, betrifft Themen, die auf der Vorstandsagenda weit oben stehen. Außerdem reizt es mich, international und vielseitig zu arbeiten und mit ständig neuen Fragestellungen konfrontiert zu werden. Kein Fall gleicht dem anderen. Das macht diesen Job so spannend, und deshalb habe ich gewechselt.

Foto von Bernhard Georgii, Jurist und Berater bei BCG
Bernhard Georgii wechselte aus einer Kanzlei zu BCG

Wie hast du dich auf die Auswahlgespräche bei BCG vorbereitet?

Sehr intensiv, da diese Auswahlgespräche – insbesondere die Fallstudien – deutlich anders geartet sind als die Gespräche in Kanzleien. Dazu habe ich viele "Interviews" mit Freunden und Bekannten geführt. Wir simulierten Dutzende Fallfragen, und ihr konstruktives Feedback und ihre Tipps haben mir enorm geholfen – so war der Interviewtag bei BCG dann sehr viel stressfreier und richtig spannend. Außerdem gibt es umfangreiches Trainingsmaterial, das ich zur Vorbereitung nutzen konnte.

Wie war für dich der Start bei BCG, und welche Angebote gibt es für Juristen nach einem Einstieg bei BGC?

Als "Nicht-BWLer" beginnt man grundsätzlich mit einem zweiwöchigen BWL-Basistraining, bei dem die wichtigsten Grundlagen konzentriert vermittelt werden. Im Anschluss daran geht es für zwei weitere Wochen zu einem Tool-Kit-Training – in der Regel irgendwo im europäischen Ausland –, wo zusätzliche Werkzeuge für den Berateralltag geschult werden. Man wird also sehr gründlich auf den Arbeitsbeginn vorbereitet, alles Weitere lernt man schnell im Projektalltag. Zudem gibt es eine Vielzahl von Trainingseinheiten, die man im Laufe seiner Beraterzeit nutzen kann, um sich fortzubilden oder auf Projekte vorzubereiten. Selbst ein mutmaßlich fachfremder Jurist wie ich ist dann bestens für alle Eventualitäten gerüstet.

Wo siehst du die größten Unterschiede in der Arbeit bei BCG im Vergleich zu deinen Aufgaben in einer Kanzlei?

Die Arbeit bei BCG ist extrem praxisorientiert, und unserer Kreativität bei der Lösungsfindung sind kaum Grenzen gesetzt. In der anwaltlichen Beratung ist das anders – hier gibt es ein meist klar definiertes rechtliches Rahmenwerk, innerhalb dessen die Lösungen auszuarbeiten sind. Ein weiterer Unterschied besteht in der Nähe zum Kunden: Bei BCG sind wir ständig im Kontakt mit dem Kunden, meistens sogar bei ihm vor Ort, um gemeinsam an dem Fall zu arbeiten. In der Kanzlei gibt es diesen engen Kontakt nicht immer. Außerdem ist man als Berater unter der Woche gewöhnlich auf Reisen und hat kein festes Büro – ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld ist also immer gewährleistet.

Was war bisher dein spannendstes Projekt?

Mein erstes Projekt führte mich für ein halbes Jahr nach Riad in Saudi-Arabien. Die für mich neue Kultur und das außergewöhnliche Umfeld waren ein einmaliges Erlebnis – hier konnte ich neben den Berater-Skills auch gleichzeitig viel über andere Welten und insbesondere über mich selbst lernen.

Womit verbringst du außerhalb von BCG deine Zeit?

Da ich in einem kleinen Voralpendorf aufgewachsen bin, liebe ich die Natur und die Berge und versuche auch, dort viel Zeit zu verbringen. Im Übrigen stehen die Familie und meine Freunde an erster Stelle – am Wochenende und in meiner Freizeit gehöre ich allein ihnen.

Was ist für dich an BCG bzw. an der Arbeit bei BCG so besonders?

Bei jedem meiner Projekte habe ich neue, faszinierende Kollegen kennengelernt. Von ihnen zu lernen und herausgefordert zu werden und mit ihnen die komplexen Fragestellungen unserer Kunden zu bearbeiten macht enorm viel Spaß und ist sehr bereichernd. Das macht jeden Arbeitstag für mich besonders.

Welche Tipps würdest du gern jedem Nachwuchsjuristen mit auf den Weg geben?

Sprecht – direkt oder im Rahmen unserer Events – mit verschiedenen Beratern (kontaktiert dafür auch gern direkt unser Recruiting-Team), um mehr über diesen spannenden Beruf zu erfahren und eine genaue Vorstellung davon zu gewinnen, was euch erwartet. Wenn es zu den Interviews kommt, bereitet euch ausgiebig auf die Fallstudien vor, am besten indem ihr mit Freunden übt. Der Interviewprozess ist anspruchsvoll, aber mit der richtigen Vorbereitung auch keine Geheimwissenschaft.

Vielen Dank für das Interview, Bernhard.

Du interessierst dich ebenfalls für den Berufseinstieg in der Beratung, obwohl du nicht Wirtschaftswissenschaften, sondern zum Beispiel Medizin, PsychologieJura oder Sozial- oder Geisteswissenschaften studierst? Dann bewirb dich noch bis zum 18.03.2018 für die BCG Experience Days "The Future of Work" und erfahre auf diesem Event in Berlin alles über deine Einstiegschancen bei der weltweit führenden strategischen Unternehmensberatung. 

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